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Vielen Dank an all die Vereinsmitglieder, die
mich mit Artikeln versorgen! Natürlich
gilt mein Dank auch den Redakteuren und Reportern, die durch ihre Berichterstattung
für eine Akzeptanz und Popularität unseres Sportes sorgen.
Anm.: Ich übernehme die Artikel 1:1 - das bedeutet,
daß auch vorhandene Fehler etc. wiedergegeben werden. Es gehört
sich meines Erachtens nicht, an den Werken Anderer "rumzuschrauben". Aber nun gehts los...
Artikel Hamburger Abendblatt 26.01.2010
Ein Hauch von Olympia
Die publikumsfreundliche elektronische Trefferanzeige ist nach wie vor eine Attraktion für Zuschauer und Aktive. Der SV Roland
Bad Bramstedt freut sich über zwei erste Plätze.
Norderstedt (ust) - Einmal im Jahr weht ein Hauch von Olympia durch das Gymnasium Harksheide. Wenn sich Zuschauer
und Aktive in der mit Sitzbänken,
Tischen und Video-Leinwänden ausgestatteten Sporthalle drängen, an deren Ende zehn Schießstände aufgebaut sind, ist klar: Es ist wieder mal Finaltag
der Norderstedt Open. Jürgen Schumacher, Sportwart der BSG Stadtwerke Norderstedt, hat das Event für Luftgewehrschützen vor fünf Jahren ins Leben
gerufen.
Beflügelt von der tollen Atmosphäre arbeitete sich Carina Casten (18) vom SV Roland Bad Bramstedt bis in den Endkampf vor. Dort traf sie auf
ihren drei Jahre jüngeren Vereinskameraden Max Schumann. Doch die Roland-Schützin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und setzte sich vor 300
Zuschauern, die jeden Treffer lautstark bejubelten, mit 101,7:100,3 Ringen durch. Als Belohnung gab's einen Gutschein für einen Schießsportausrüster. "Das
hat Carina gut gemacht", sagte ihr Vereinstrainer Helmut Schümann, "aber auch Max darf mit sich zufrieden sein."
Casten und Schumann waren aber nicht die einzigen Bramstedter, die Coach Schümann Anlass zur Freude boten: Bei den Schülern setzte sich Niklas
Bahde im Finale souverän gegen Niklas Woisin aus Kassau.
Gastgeber BSG Stadtwerke Norderstedt übte sich hingegen in Bescheidenheit. Nur Henri Tetzloff (Schüler) und Damen-Schützin Heike Kremer schafften
mit ihren vierten Plätzen zumindest den Sprung ins Halbfinale.
Hochklassig waren die Entscheidungen bei den Herren und bei den Auflageschützen, die eines gemeinsam hatten: Beide Sieger nahmen bereits zum
vierten Mal in Folge ihre Trophäe mit nach Hause. Henrik Borchers (KKS Nordstemmen) ließ im Finale gegen Marco Falkenhagen (Olympia Börm/Dörpstedt)
nichts anbrennen, schoss ausschließlich Zehner und distanzierte seinen Kontrahenten um 4,4 Ringe.
Wesentlich dramatischer verlief das Auflageschießen: Abonnementssieger Klaus Welz (Boostedter SG) musste gegen Günter Stünitz (MSC Siethwende)
mit 105,2 Ringen Veranstaltungsrekord schießen,
um zu gewinnen.
Ergebnisse
Luftgewehr, Schüler: 1. Niklas Bahde (98,2 Ringe/SV Roland Bad Bramstedt), 2. Niklas Woisin (95,5/SSV Kassau), 3. Jaqueline Köhler (95,3/SK Ohlendorf), 4. Henri Tetzloff (90,1/BSG Stadtwerke Norderstedt).
Jugend/Junioren: 1. Carina Casten (101,7), 2. Max Schumann (100,3/beide SV Roland Bad Bramstedt).
Damen: 1. Madeleine Funke (100,5/SGi zu Jüterbog), 2. Jessica Lampe (99,8), 3. Angelika Rinke (98,4/beide KKS Nordstemmen), 4. Heike Kremer (95,1/BSG Stadtwerke)
Herren: 1. Henrik Borchers (104,0/KKS Nordstemmen), 2. Marco Falkenhagen (99,6/SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt).
Auflageschießen: 1. Klaus Welz (105,2/Boostedter Schützengilde), 2. Günter Stünitz (104,8/MSC Siethwende).
Artikel Hamburger Abendblatt 26.02.2009
Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen
Luftgewehr: Späte Steigerung bringt den Aufstieg
Rolandschützen wieder in Regionalliga
Bad Bramstedt (ust) - Der Oktober kann kommen. Die Luftgewehr-Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt haben sich im Relegationsturnier gegen sieben Verbandsligisten sowie den bisherigen Regionalliga-Verein SSG Bramgau für die im Herbst beginnende Saison der Regionalliga Nord qualifiziert.
Dabei hatte es für die Schleswig-Holstein-Meister auf der Schießanlage in Hannover-Wülfel nach dem ersten von zwei Durchgängen überhaupt nicht gut für die Rückkehr nach zwei Jahren "Abstinenz" in die zweithöchste Deutsche Schützenklasse ausgesehen. Um 16 Ringe lag das Team von Roland-Trainer Helmut Schümann nach fünfmal 40 Schuss als Dritter hinter den Bramgauern zurück. "Damit waren wir eigentlich aus dem Rennen" sagte Helmut Schümann, "16 Ringe sind ein enormer Unterschied. Aber ich habe an das Team appelliert, noch mal Alles zu geben, um unsere minimale Chance doch noch zu nutzen."
Schümann fand Gehör. Im zweiten Durchgang steigerten sich alle Rolandschützen und schafften ein um 25 Ringe besseres Teamergebnis als zuvor. Mit 3839 Ringen verwiesen die Rolandstädter den Ex-Bundesligisten Bramgau auf Rang drei.
Bemerkenswert die Steigerung von Carina Casten: Sie verbesserte sich gleich um neun Ringe. Spitzenschützin Anika Schroedter überzeugte mit einer erstklassigen 392.
Ergebnisse
Resultate der Luftgewehr-Schützen des SV Roland in der Regionalliga-Relegation:
Anika Schroedter 387 Ringe (1. Durchgang)/392 (2. Durchgang),
Jens Albertsen 385/388,
Carina Casten 380/389,
Beke-Kristina Müller 377/384,
Ann-Christin Schroedter 378/379.
Endstand (die zwei Erstplatzierten qualifizieren sich für die Regionalliga Nord):
1. KKS Nordstemmen II 3865 Ringe
2. SV Roland Bad Bramstedt 3839
3. SSG Bramgau 3836
4. SV Schneverdingen 3823
Hamburger Abendblatt vom 27.01.2009
Luftgewehrschießen: Bittere Pille für die BSG Stadtwerke Norderstedt
Abstieg in die Verbandsliga ist besiegelt
Hochklassige Leistungen bei den Norderstedt Open - doch die Regionalligaschützen verlieren zum sechsten Mal mit 2:3.
Norderstedt (ust) - Hochspannung beim Finale der Luftgewehr-Regionalliga! Nur die Musik, die in der Halle des Gymnasiums Harksheide aus den
Boxen ertönt, ist zu hören. Die rund 200 Zuschauer sind dagegen mucksmäuschenstill geworden. Daumen werden gedrückt;
alles blickt gebannt auf die Video-Leinwände am Hallenrand. Dort sind zehn Zielscheiben eingeblendet, unter neun von ihnen ist bereits
ein Endergebnis zu lesen. Gut fünf Minuten vor Ende der 50-minütigen Wettkampfzeit steht nur noch Bernd Klepper von der BSG Stadtwerke
Norderstedt auf dem Schießstand.
Der 44-Jährige hat sich viel Zeit gelassen, nun hängt das ganze Glück einer Saison
an ihm. Schafft er mit den letzten vier Schüssen 39 Ringe, hat er das Stechen gegen Nils Taeger erreicht. 40 Ringe würden den
Sieg über seinen Konkurrenten vom
SB Freiheit, den 3:2-Gesamterfolg der BSG Stadtwerke und damit auch den Klassenerhalt bedeuten. Verliert Klepper, sind die Norderstedter
nach vier Jahren Klassenzugehörigkeit in die Verbandsliga abgestiegen.
Plopp! Applaus brandet auf, eine 10. Noch drei Schuss. Plopp!
Wieder eine 10, einige Norderstedter jubeln. Klepper legt an, zielt - und setzt das Gewehr wieder ab. Er atmet tief durch, legt an,
zielt lange. Plopp! Ein Schrei der Enttäuschung geht durchs Publikum. Nur eine
7, das Match ist verloren - die BSG steigt nach einer völlig verkorksten und kuriosen Saison ab.
Bei sieben Antritten der Norderstedter,
die vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis zählten, hieß das Endergebnis immer
3:2. Doch nur einmal ging die BSG als Sieger hervor. "Unglaublich, wie die Serie gelaufen ist. Dieses Ende war symptomatisch",
sagte Coach Klavs Christensen, "wieder ist die Entscheidung mit den letzten Schüssen gegen uns gefallen."
Doch der Finaltag stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Nummer zwei der Meldeliste, Mira Jalas, fiel erkrankt ebenso aus
wie Beke Jöns mit angeschlagenem Knie. Und auch Dorit Klees, die nun auf Position zwei vorrückte, hätte eigentlich zu Hause
blieben müssen. "Sie hat einen Infekt und Redeverbot, um den Hals zu schonen", erklärte BSG-Sportleiter Jürgen
Schumacher den schweigsamen Auftritt seiner routiniertesten Schützin, "aber sie hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt."
So
blieb es Katja Mesterheide erspart, von Listenrang fünf bis auf Platz zwei vorzurücken.
Der Neuzugang aus Braunschweig zeigte
an Nummer drei mit 379 Ringen eine gute Leistung, verlor aber das Duell gegen Alina Hill (385). Auf Mesterheides "Stammplatz" bewies
der nachnominierte Verbandsligaschütze Klepper Kampfgeist. "Aber die Drucksituation
hier war eine ganz andere, als sonst", sagte der Pechvogel, "ich habe versucht, alles um mich herum auszublenden und erst durch
die Zuschauerreaktion gemerkt, dass die Sieben nicht so gut war."
"Jetzt kommt ein Jahr Verbandsliga, aber in zwei Jahren sind
wir wieder hier", verkündete Jürgen Schumacher noch in der
Halle über Lautsprecher.
Als Ausrichter des Finales des Preisgeld-Turniers Norderstedt Open hatte der "Macher" der BSG Stadtwerke
zumindest ein Erfolgserlebnis. Am ersten Tag zeigten 80 Schützen in fünf Klassen Luftgewehrsport vom Feinsten. Während bei
den Herren Henrik Borchers (KKS Nordstemmen) seinen Titel verteidigte, gab es mit Ulrike Budde (SV Marcardsmoor) bei den Damen eine Überraschungssiegerin.
Bei den Schülern setzte sich der Bramstedter Max Schumann durch, Klaus Welz (Boostedt) triumphierte im Auflage-Wettbewerb.
Ergebnisse: Jugend (pdf) und Schüler (pdf)
Hamburger Abendblatt vom 16.01.2009
Schafft der SV Roland die Rückkehr in die Regionalliga?
Bad Bramstedt (ust) - Auf ein Neues! Die Luftgewehrschützen des SV Roland Bad Bramstedt haben sich knapp ein Jahr nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord ungeschlagen den Titel in der Verbandsliga gesichert. Damit sind die Kurstädter für die Relegationsrunde zur Regionalliga in Braunschweig (Sonntag, 24. Februar) qualifiziert.
Die Schützlinge von Trainer Helmut Schümann machten es im letzten Wettkampf beim 6:4-Erfolg über den Schützenverein Hamwarde (5./7:7) noch einmal spannend. Der Titel war den Bramstedtern zwar schon vor dem ersten Schuss nicht mehr zu nehmen, da der Schützenverein Hubertus Kiel (12:2 Zähler) die schlechteren Einzelergebnisse aufwies. Doch das Roland-Team wollte unbedingt ohne Punktverlust Meister werden.
Dann aber kassierten Ann-Christin Schroedter (378:381 gegen Patrick Eschrich) und Beke Müller (381:386 gegen Yvonne Eschrich) Niederlagen. So blieb es Jan Schümann, Jens Albertsen und Anika Schroedter vorbehalten, den siebten Saisonerfolg einzufahren.
Überragend war dabei der Auftritt von Anika Schroedter. Die Bundes-C-Kaderschützin und Deutsche Meisterin mit dem Kleinkalibergewehr erzielte
an ihrem 19. Geburtstag zum Abschluss der Punktrunde 395 Ringe - ein bundesligareifes Resultat. .
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.01.2009
Rolandschützen Bad Bramstedt nach 6:4 über Malente erneut Verbandsligameister
Verbandsligaaufsteiger SC Kalübbe gleich Vizemeister - Abstieg droht zwei starken OH-Teams
Kalübbe/Lübeck - Die Meisterschaft in der Luftgewehr-Verbandsliga Schleswig-Holstein geht nach dem 6:4 über den SV Malente erneut
an den ungeschlagenen Schützenverein Roland Bad Bramstedt. Jetzt wird der Aufstieg in die Regionalliga Nord angepeilt. Nach dem deutlichen
10:0 über den SSV Kassau feiert Aufsteiger SC Kalübbe mit seiner zuverlässigen Fünfermannschaft die Vizemeisterschaft bei
nur zwei Niederlagen. Düster sieht es für die Ostholsteinclubs SV Malente und SSV Kassau aus, beiden droht der Abstieg in die Landesliga.
Geringe Hoffnungen kann sich noch der SV Malente für den Fall der glücklich verlaufenden Relegationen zur Regionalliga Nord im Februar
machen. Gegen Meister Bramstedt ging es knapp beim 4:6 zu. Christoph Ochs als Bester im Team mit 388:379 und Wolfgang Langenfeld (383:378) konnten
punkten, für die Rolandschützen sicherten aber Anika Schroedter (387:382), Jens Albertsen (386:356) und Jan Schümann (379:374)
den Erfolg. Bei
Kassau trafen alle bewährten Schützen 370 und mehr Ringe, gegen Kalübbe sollte dies aber nicht reichen. Susanne Menzel, Adelheid
Lüth, Birte Ihms, Nils-Henrik Köhler und Tim Gruthoff waren einfach besser, manchmal reichten zwei, drei oder vier Ringe. „Das
ist ein großer Erfolg nach dem Aufstieg aus der Landesliga vor einem Jahr“, sagte Betreuer Eggert Dose.
In der vierten Begegnung rettete sich der SV Hubertus Kiel mit 6:4 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf den fünften Platz,
beide weisen 5:9 Punkte und Einzelresultate von 29:41 auf.
Nach
dem Kieler Auftaktsieg in Paarung eins zwischen Arne Moldenhauer und Marco Falkenhagen (380:375) entwickelte sich ein wahrer Schießsportkrimi.
Rene Pascale Herde war um einen Zähler besser als Andre Knaack von Olympia 72 (380:379) und als Sara Greve mit 383:364 klar punkten konnte,
stand es 4:2. Die Kieler Bert Böhmer gegen Jürgen Strube und Florian Vogt gegen Anna-Carina Rahn holten jeweils ein unentschieden von
375:375 heraus und sicherten so die Jubelfeier der Kieler in Lübeck.
Enttäuschung herrschte bei den Lübecker Sportschützen, sie büßten durch eine unglückliche Niederlage von 4:6 gegen
den SV Hamwarde noch die Vizemeisterschaft ein. Immerhin platzierte sich der zweite Aufsteiger ebenfalls stark im Feld der acht Teams mit dem
dritten Rang. Volker Schröder (380:371) und Sören Hochwald jun. (376:372) hatten die Nasen vorn. Bei Hamwarde aber knisterte es, man
wollte nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten. Yvonne Eschrich hatte klar mit 382:368 Ringen gegen Timo Fuckner gewonnen, da richteten sich die
Augen der Lübecker Fans auf die beiden anderen Partien. Wie in einem Krimi nahm Stefan Eigenbrod mit 377:376 Zählern Sören Hochwald
die Punkte weg. Noch einmal entschied ein Ring zugunsten der Hamwarder durch Andrea Kuhlmann gegen Thomas Randig (376:375). Lohn dieser Nervenleistung
ist der Sprung von Tabellenplatz sechs auf vier.
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 02.11.2008
Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen
Lübecker Sportschützen jetzt Verbandsligazweiter - Tolle Kielerin Annette Jensen schießt 397 Ringe
Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Kiel/Börm-Dörpstedt - So ganz nach dem Geschmack war dieser Wettkampftag für die Luftgewehrmannschaft des SV Hubertus Kiel
in der Verbandsliga nicht. Der Vizemeister des Vorjahres kassierte zunächst gegen die Lübecker Sportschützen eine klare
2:8-Niederlage und musste am Nachmittag mit einen 5:5-Unentschieden gegen Aufsteiger SC Kalübbe zufrieden sein. Gegen Lübeck
brillierte Annette Jensen mit 397 von 400 möglichen Ringen, ein auch in der Bundesliga seltenes Resultat. Sie demonstrierte nach
390, 395, 397 und gegen Kalübbe mit 396 Ringen ihre Spitzenklasse auch in nationalen Vergleich. Die anderen vier Sportler unterlagen
aber im Direktvergleich, so staubte Lübeck ein 8:2 ab. Gegen Kalübbe konnte außer Jensen Bert Böhmer mit 382:374
sicher gewinnen. Karl-Heinz Blumtritt rettete bei starken 388:388 jedenfalls die Punkteteilung.
Auf dem Weg zur erneuten Meisterschaft bewegt sich der SV Roland Bad Bramstedt nach 9:1 gegen Kalübbe. Anika Schroedter, Jens Albertsen,
Jan Schümann und Ann-Christin Schroedter waren nicht zu schlagen. Für Kalübbe sorgte Sinika Piepenbrock mit 382:382 gegen Beke
Kristina Müller für ein Trostpünktchen.
Das Ostholstein-Derby der Luftgewehrschützen in der Verbandsliga Schleswig-Holstein entschied der SV Malente mit 6:4 gegen den SSV Kassau.
Anschließend gab es in gleicher Höhe einen Erfolg über den SV Hamwarde, Rang vier der Tabelle bei 4:4 Punkten war der Lohn des
Tages für Malente. Für den SSV Kassau bleibt die Lage am Ende düster, nur ein Punkt beim 5:5 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt
war die Ausbeute für das Schlusslicht.
Die Lübecker Sportschützen sind nach dem klaren Luftgewehr-Sieg in der Verbandsliga Schleswig-Holstein mit 8:2 und trotz der folgenden
Niederlage mit 2:8 gegen den Tabellenführer Roland Bad Bramstedt Tabellenzweiter. Allein Timo Fuckner schaffte es, für die Hansestädter
an einem Tag gleich zwei Einzelsiege zu erringen. Für Lübeck strengte sich Volker Schröder als Nummer eins mächtig an und
lieferte als Teambester 388 Ringe ab. Natürlich wusste er um die Stärke der Kielerin Annette Jensen, die bislang 390 und 395 Ringe
geschossen hatte. Ihre selbst in der Bundesliga seltenen 397 verblüfften ihn aber schon. Sören Hochwald leitete durch seine bekannte
Nervenstärke bei 382:381 Ringen den Gesamtsieg ein.
Zuverlässig Timo Fuckner beim 378:373 und erfrischend der Auftritt des jungen Sören Hochwald jun. mit 381:379. Da hatte in der fünften
Begegnung Thomas Randig ein leichtes Spiel mit 368:356 Ringen. Trotz erneut guter Leistungen am Nachmittag sollte es für die Lübecker
gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Bramstedt nur für einen Fuckner-Erfolg (380:376) reichen. So ging die Partie 2:8 erwartungsgemäß verloren.
Bei noch ausstehenden drei Wettkämpfenen sind die Hansestädter als Aufsteiger überraschend mit im Rennen um den begehrten Tabellenrang
zwei. 5:3 Punkte weist allerdings auch noch der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 03.10.2008
Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen
Lübecker Sportschützen jetzt Verbandsligazweiter - Tolle Kielerin Annette Jensen schießt 397 Ringe
Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Kiel/Börm-Dörpstedt - So ganz nach dem Geschmack war dieser Wettkampftag für die Luftgewehrmannschaft des SV Hubertus Kiel
in der Verbandsliga nicht. Der Vizemeister des Vorjahres kassierte zunächst gegen die Lübecker Sportschützen eine klare
2:8-Niederlage und musste am Nachmittag mit einen 5:5-Unentschieden gegen Aufsteiger SC Kalübbe zufrieden sein. Gegen Lübeck
brillierte Annette Jensen mit 397 von 400 möglichen Ringen, ein auch in der Bundesliga seltenes Resultat. Sie demonstrierte nach
390, 395, 397 und gegen Kalübbe mit 396 Ringen ihre Spitzenklasse auch in nationalen Vergleich. Die anderen vier Sportler unterlagen
aber im Direktvergleich, so staubte Lübeck ein 8:2 ab. Gegen Kalübbe konnte außer Jensen Bert Böhmer mit 382:374
sicher gewinnen. Karl-Heinz Blumtritt rettete bei starken 388:388 jedenfalls die Punkteteilung.
Auf dem Weg zur erneuten Meisterschaft bewegt sich der SV Roland Bad Bramstedt nach 9:1 gegen Kalübbe. Anika Schroedter, Jens Albertsen,
Jan Schümann und Ann-Christin Schroedter waren nicht zu schlagen. Für Kalübbe sorgte Sinika Piepenbrock mit 382:382 gegen Beke
Kristina Müller für ein Trostpünktchen.
Das Ostholstein-Derby der Luftgewehrschützen in der Verbandsliga Schleswig-Holstein entschied der SV Malente mit 6:4 gegen den SSV Kassau.
Anschließend gab es in gleicher Höhe einen Erfolg über den SV Hamwarde, Rang vier der Tabelle bei 4:4 Punkten war der Lohn des
Tages für Malente. Für den SSV Kassau bleibt die Lage am Ende düster, nur ein Punkt beim 5:5 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt
war die Ausbeute für das Schlusslicht.
Die Lübecker Sportschützen sind nach dem klaren Luftgewehr-Sieg in der Verbandsliga Schleswig-Holstein mit 8:2 und trotz der folgenden
Niederlage mit 2:8 gegen den Tabellenführer Roland Bad Bramstedt Tabellenzweiter. Allein Timo Fuckner schaffte es, für die Hansestädter
an einem Tag gleich zwei Einzelsiege zu erringen. Für Lübeck strengte sich Volker Schröder als Nummer eins mächtig an und
lieferte als Teambester 388 Ringe ab. Natürlich wusste er um die Stärke der Kielerin Annette Jensen, die bislang 390 und 395 Ringe
geschossen hatte. Ihre selbst in der Bundesliga seltenen 397 verblüfften ihn aber schon. Sören Hochwald leitete durch seine bekannte
Nervenstärke bei 382:381 Ringen den Gesamtsieg ein.
Zuverlässig Timo Fuckner beim 378:373 und erfrischend der Auftritt des jungen Sören Hochwald jun. mit 381:379. Da hatte in der fünften
Begegnung Thomas Randig ein leichtes Spiel mit 368:356 Ringen. Trotz erneut guter Leistungen am Nachmittag sollte es für die Lübecker
gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Bramstedt nur für einen Fuckner-Erfolg (380:376) reichen. So ging die Partie 2:8 erwartungsgemäß verloren.
Bei noch ausstehenden drei Wettkämpfenen sind die Hansestädter als Aufsteiger überraschend mit im Rennen um den begehrten Tabellenrang
zwei. 5:3 Punkte weist allerdings auch noch der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 03.10.2008
Eutiner Sportschützen gewinnen 10:0 und 6:4 mit der Luftpistole
Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Eutin/Rellingen - Die Eutiner Sportschützen sind mit ihrer Luftpistolenmannschaft nach dem klaren 10:0 über den SV Roland Bad
Bramstedt und dem hart umkämpften 6:4 gegen den VfB Schuby als Aufsteiger in der Verbandsliga Schleswig-Holstein allein ungeschlagen
Tabellenführer. Die beste Leistung im Fünferteam und die stärkste alle sechs Ligabegegnungen schoss der Eutiner Ulrich Schütt
mit 377 Ringen heraus.
„Wir waren diesmal alle richtig gut drauf“, sagte freudig als Nummer fünf in der Mannschaft Friedrich Pietsch. Mit 357:339
hatte er zwar leichtes Spiel, kam aber endlich an seine Trainingsresultate heran. Beim 10:0 gegen Bad Bramstedt spulten Christian Langbehn
(366:357), Oliver Strugies (365:358) und Hermann Voß (365:358) bei erst zu nehmenden Gegnern ihr Programm ab. Frech hatte sich Aufsteiger
Schuby bereits bei der knappen Niederlage von 4:6 gegen die Segeberger Bürgerschützen als Regionalligaabsteiger gezeigt. Nur
Schütt (375:365), Voß (368:360) und Pietsch (351:336) konnten am Nachmittag die Nerven behalten und die wichtigen beiden Teampunkte
einfahren. Als zweiter Aufsteiger ärgerte auf dem Eutiner Vogelberg Roland Bad Bramstedt die Kreisnachbarn aus Traventhal beim 5:5
sichtlich. Den stärksten Eindruck des dritten und vierten Durchgangs hinterließ der SV Hubertus Kiel beim 10:0 gegen Süderstapel,
dem SV Rellingen genügte ein 6:4 gegen den Tabellenletzten.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)
Artikel aus der Zeitschrift Visier 11/2008
Kriminalitätsstatistik USA: Die Umkehr der Stammtisch-Ansichten
(UE/NRA): Das amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) hat die Verbrechensstatistik für 2007 veröffentlicht. Jetzt müssen
sich die Befürworter einer Anti-Waffen-Politik neue Argumente einfallen lassen, wenn sie die "amerikanischen Verhältnisse" anprangern
wollen.
Die Kriminalitätsrate in den USA ist von 2006 auf 2007 nicht nur leicht gefallen, sondern sie ist seit 2002 jährlich
gefallen, auf den niedrigsten Stand seit 1974. Das US-Justizministerium sprach von einem "knappen 30-Jahre-Tiefststand".
Seit 1991 sind die Gewaltverbrechen um 38 Prozent zurückgegangen, Mord ist auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren, kontinuierlich
gesunken seit 1991 um insgesamt 43 Prozent.
Wie die National Rifle Association (NRA) in einem Kommentar veröffentlichte, ist dabei bemerkenswert, daß die Zahl der
Gewaltverbrechen sinkt, obwohl pro Jahr 4,5 Millionen Schußwaffen mehr auf den US-Markt kamen, obwohl es mehr Waffenbesitzer
als je zuvor mit mehr Waffen als je zuvor gibt. "Trotzdem haben wir weniger Verbrecher als damals, als Gerald Ford noch Präsident
war".
Die Details:
Im Jahr 2007 waren die Städte mit den höchsten Mordraten ausgerechnet die mit strenger Waffenkontrolle. Die ersten
drei:
- Detroit (wo nach dem Waffengesetz des Staates Michigan eine Erlaubnis zum Waffenkauf eingeholt werden muß),
- Baltimore, wo nach dem Gesetz von Maryland private Verkäufe streng limitiert sind und man beim Händler eine siebentägige
Wartefrist bis zur Übergabe einhalten muß und
- der District of Columbia (DC) trotz eines Komplettverbots von Handfeuerwaffen.
- Detroit, Baltimore, Philadelphia und DC haben zudem die
meisten Raubstraftaten
Anders herum betrachtet hatten die Staaten mit einem Recht für die Bürger, Waffen zu führen ("Right-to-carry")
im Jahr 2007 wie schon in den Vorjahren niedrigere Verbrechensraten: verglichen mit dem Rest der USA
insgesamt 24 Prozent
weniger, und im einzelnen :
- 28 Prozent weniger Morde
- 50 Prozent weniger Raubüberfälle
- sowie elf Prozent weniger schwere Körperverletzungen
"Right-to-carry" bedeutet,
daß die Polizei einem unbescholtenen Bürger die Erlaubnis erteilt, Schußwaffen verdeckt, aber zugriffsbereit
zu führen.
Auf die
Tatwaffen bezogen sieht die Statistik (für jeden nachlesbar siehe unten) so aus:
32 Prozent der
Morde wurden ohne Schußwaffen
begangen (12 % mit Messern, sechs Prozent durch die bloßen Hände und Füße sowie vier Prozent durch
andere schwere Gegenstände). Gewehre und Flinten (halbautomatisch oder nicht) wurden in drei Prozent der Fälle
eingesetzt, und die typischen und fast als Staatsbedrohung angesehenen "assault weapons" (militärisch aussehende
Waffen nach einer festen Definition) kamen gerade auf ein Prozent.
Quellen:
Artikel auf der Zeitschrift Visier
NRA-Pressemitteilung
Offizielle Website "Crime Report 2007" des FBI
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.10.2008
SV Roland Bad Bramstedt gleich in Favoritenrolle
Luftgewehrverbandsliga geht in neue Wettkampfrunde - Aufsteiger Lübeck und Kalübbe machen sich gut
Kassau/Bad Bramstedt – Endlich ging es los mit der neuen Saison der Luftgewehr-Verbandsliga
Schleswig-Holstein. Der Favoritenrolle wurde der Regionalligaabsteiger SV Roland Bad Bramstedt mit einem 10:0 über den SV Olympia
72 Börm/Dörpstedt gerecht. Die starke Fünfermannschaft
um Anika Schroedter ließ auch Hubertus Kiel beim 8:2 keine Chance. Schroedter musste sich dabei allein nach einem packenden Duell
von 390:395 gegen die Kielerin Annette Jensen geschlagen geben. Beide Resultate wären selbst in der Bundesliga hoch angesiedelt.
Gegen Olympia 72 demonstrierten die Rolandschützen aber mit fünf Leistungen von mehr als 380 Ringen die mannschaftliche Geschlossenheit.
Anika Schroedter (388:384), Ann-Christin Schroedter (382:379). Jens Albertsen (384:370), Jan Schümann (387:376) und Carina Casten (382:318)
sind so auf dem Weg zur Meisterschaft und zum Wiederaufstieg.
Hubertus Kiel als Vorjahresvizemeister sorgte gegen den SV Malente für ein 6:4, das klarer ausfiel als es so aussieht. Annette Jensen
zeigte sich gegen Stefanie Hopp beim 390:382 von ihrer besten Seite. Karl-Heinz Blumtritt musste für Hubertus beim 378:376 „richtig
etwas tun“, um Sönke Röhling niederzuhalten. Bert Böhmer vollstreckte schließlich beim 375:365 gegen Werner Walter.
Für
Malente sorgten Christoph Ochs (372:363) und Volker Jöns (371:358) für etwas Trost.
In Kassau erging es den Gastgebern wie den
Malentern. 4:6 hieß die erste Tagesniederlage gegen den SV Hamwarde aus dem Lauenburgischen.
Jens Path zog dabei die Aufmerksamkeit der wenigen Zuschauer auf sich, als er Yvonne Eschrich beim knappen 383:382 die Punkte wegnahm.
Souverän sackte Gerd Albrecht mit 377:370 seinen Erfolg ein. Karin Schröder (366:371), Heike Henningsen (367:372) und die
erst 14 Jahre alte Jo-Isabelle Flor bei ihrem ersten Ligaauftritt (367:376) hatten jeweils das Nachsehen.
Spannend war der Auftakt
für die beiden Aufsteiger. Der SC Kalübbe unter Trainer Eggert Dose trotzte den Lübecker Sportschützen
ein 5:5 ab. Lisa-Maria Badberg nutzte die Vormittagsschwäche von Sören Hochwald jun. beim 369:363. Tim Gruthoff zeigte seine
Kampfeskraft mit einem Zähler Vorsprung beim 376:375 gegen Sören Hochwald sen., die Punkteteilung schaffte Nils-Henrik Köhler
beim 363:363. Wie dicht die Kalübber am sicheren Gesamtsieg waren, zeigen die Zahlen für Birte Ihms (388:389) und Sinika
Piepenbrock (366:367). Mit einer überragenden Birte Ihms bei 388:377 Ringen und der „erwachten“ Badberg mit 385:380
war der Sack zum 8:2 am Nachmittag über Hamwarde schnell zu. Tabellenplatz drei bei 3:1 Punkten waren eine echte Auftaktüberraschung.
Über
Rang zwei im Feld der acht Teams freuten sich die Lübecker Sportschützen. Am Nachmittag gegen den SSV Kassau sollte
es besser werden. Volker Schröder musste allerdings gegen den starken Jens Path beim 388:386 noch einmal seine Klasse beweisen.
Sören Hochwald, der 40-jährige Vater, schnappte sich die Punkte mit 381:369 und Sohn Sören war nach 375:370 auf wieder
bei guter Stimmung. Den 10:0-Sack schnürten Thomas Randig mit 374:364 und Timo Fuckner (378:370). „Nun wollen wir uns mal
in Ruhe auf den Klassenerhalt einstellen, dafür haben wir heute schon eine Menge getan“, sagte Volker Schröder in
einer Kurzbilanz.
In Kassau ließen die Gastgeber 4:6 gegen den SV Hamwarde aus dem Lauenburgischen Federn. Jens Path zog dabei
die Aufmerksamkeit der wenigen Zuschauer auf sich, als er Yvonne Eschrich beim knappen 383:382 die Punkte wegnahm. Souverän sackte
Gerd Albrecht mit 377:370 seinen Erfolg ein. Karin Schröder (366:371), Heike Henningsen (367:372) und die erst 14 Jahre alte
Jo-Isabelle Flor bei ihrem ersten Ligaauftritt (367:376) hatten jeweils das Nachsehen. Die Hamwarder ergaben sich später mit
2:8 dem SC Kalübbe.
Birte Ihms feuerte erneut 388 Zähler auf die Scheiben und sorgte so gegen Yvonne Eschrich (377) für klare Verhältnisse.
Auch Tim Gruthoff (374:371) gegen Judith Sausmikat, Lisa-Maria Badberg (385:380 gegen Anna-Kathrin Schulz) und Sinika Piepenbrock
(371:367 über Stefan Eigenbrod) machte ihre Nervenstärke deutlich. Allein Nils-Henrik Köhler hatte mit 368:371 gegen
Andrea Kuhlmann das Nachsehen.
Der SV Olympia 72 kam gegen den SV Malente mit 6:4 doch noch zu Punkten. „Mit Lübeck und Kalübbe in der Klasse ist das eine starke
Liga“, sagte Teamchef Marco Falkenhaben. Da die Nummer eins, Carina Rahn, nicht an den Start gehen konnte, mussten sogar der 1. Vorsitzende
Volker Ketelsen („Was soll ich machen?“) sowie Ulrike Cohrt mit ran. Sara Greve (380:378) und Jürgen Strube (378) hatten für
Börm/Dörpstedt gewonnen, während die Malenter Stefanie Hopp (384:381) sowie Sönke Röhling (379:371) ausglichen. Da musste
die Ersatzkraft Cohrt aus der II. Mannschaft des Vorjahres schon befreit lachen, als ihr nach 370:365 über Volker Jöns letztlich der
Sieg zugeschrieben wurde.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.10.2008
Eutiner Sportschützen gewinnen in der Luftpistolen-Verbandsliga gleich zweimal
Traventhal/Süderstapel – Die Eutiner Luftpistolenschützen sind nach jeweils 6:4 gegen
den SV Hubertus Kiel und die Segeberger Bürgerschützen zum Auftakt der neuen Verbandsligarunde in Schleswig-Holstein wieder auf
dem Weg zur Verteidigung der Meisterschaft. Erklärtes Saisonziel ist jedenfalls das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Regionalliga
Nord, daran knabbern die Kreisstädter schon seit Jahren.
Gegen Hubertus Kiel zeigte sich der 55-jährige Eutiner Polizeibeamte Ulrich Schütt nach einem nervenaufreibenden Schießsportkrimi
von 379:378 Ringen von der besten Seite. Gegner bei Kiel war der 41-jährige Pharmareferent Tino Delgau, der bereits mehrfacher Landesmeister
in Thüringen und Schleswig-Holstein war. Schütt und Delgau waren damit die beiden stärksten LuPi-Schützen des ersten
Wettkampftages. Bei Eutin sorgten weiter Oliver Strugies mit 364:339 gegen Mario Schacht und Hermann Voß mit 361:356 über Ingo
Haltendorf leicht für die notwendigen drei Erfolge. Der Hubertusschütze Wolfgang Brühl nutzte die Auftaktschwäche von
Christian Langbehn beim 369:356. Neu und erfolgreich trat Kim B. Hansen aus Dänemark auf, der 33-jährige Nationalmannschaftsschützen
aus dem Norden schockte den Eutiner Friedrich Pietsch mit 372:352. „Wir haben gleich zwei Mitfavoriten besiegt, das lässt unser
Ziel Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord wieder machbar erscheinen“, sagte Ulrich Schütt beruhigt mit Blick auf den zweiten
Wettkampftag am 2. November gegen Bramstedt und Schuby.
Mehr Bammel hatten die Ostholsteiner in der Partie gegen die gastgebenden Segeberger Bürgerschützen, die aus der höheren
Klasse nach einem Jahr zurück mussten. Schütt schlug Susanne Stührwoldt mit 376:350 ebenso sicher wie Strugies Claus Taube
(366:359) und Langbehn an Nummer vier Jörg Bandelin (369:364). „Wir wollten die Punkte eigentlich in Traventhal lassen“,
sagte Norman Schirm etwas enttäuscht. Der 36-Jährige erkämpfte mit 366:364 gegen Voß den Sieg. Auch die Friseurin Martina
Kohnert, die „am liebsten wieder in die spannende Regionalliga aufsteigen“ würde, hatte beim 360:344 gegen „Fiete“ Pietsch
ein ruhiges Händchen.
Der VfB Schuby machte als Aufsteiger gegen den SV Roland Bad Bramstedt eine gute Figur und sicherte sich nach 6:4 die ersten Punkte. Gewinner
waren dabei Siegfried Kaläne mit 363:357 gegen Michael Fenner, Lothar Henning gegen Alexander Matthes (345:338) und Christoph Knuth über
Stefan Seimer (361:355). Die gut aufgelegten Rolandschützen Arnim Luckmann (369:364 gegen Daniel Knuth) und Thomas Richter (362:359) über
Torben Gehlsen) milderten die Niederlage ab. Am Nachmittag lief es für die Bad Bramstedter besser, denn Stefan Seimer, Niko Planthaber
und Alexander Matthes konnten gegen Süderstapel gewinnen. Für ein Unentschieden reichte es bei Thomas Richter gegen Martin Rahn
(358:358). Bei den Gastgebern vermochte allein Ulrich Büchler in der ersten Paarung nach hartem 365:364 gegen Luckmann jubeln. Rellingen
trat leider nicht an.
Leider fehlte auch an diesem Austragungsort mit den Sportschützen Fahrdorf II eine gemeldete Mannschaft. Landesligaleiter Joachim Schütt
zeigte sich enttäuscht: „Wir haben keine Entschuldigung oder Absage erlebt. Ich habe in der höchsten Schießsportklasse
auf Landesebene so etwas noch nie erlebt“.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)
Artikel aus dem Abendblatt vom 11.07.2008
Landesmeisterschaften in Kellinghusen -
Vier Titel für Jan Schümann
Der Bramstedter ist erfolgreichster Einzelstarter des SV Roland. Sein Verein gewinnt 29 Medaillen, darunter 13 goldene.
Bad Bramstedt (ust)– Die Nachwuchs-Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt machten bei den diesjährigen Landesmeisterschaften reiche Beute. Im Leistungszentrum in Kellinghusen erkämpften sich die jungen Rolandschützen bei 62 Starts mit Gewehr, Pistole und Bogen insgesamt 29 Medaillen und schafften außerdem 14 weitere Top-Ten-Platzierungen. "Wir sind sehr zufrieden. Unser Verein ist bei den am 28. August beginnenden Deutschen Meisterschaften in München mit zwölf Schüler- und Juniorenschützen vertreten", sagte Roland-Jugendtrainer Helmut Schümann, "das ist für einen relativ kleinen Verein ein sehr schönes Ergebnis."
Erfolgreichster Einzelstarter der Bramstedter war Juniorenschütze Jan Schümann, der gleich viermal ganz oben auf dem Siegerpodest stand. Der 19 Jahre alte Schüler war mit dem Luftgewehr (387 Ringe) sowie in den Kleinkaliber-Konkurrenzen Einzel (569 Ringe), Freie Waffe 3 x 40 (1147 Ringe) und Liegend (581 Ringe) nicht zu schlagen. "Dabei konnte Jan wegen seiner schulischen Belastung auch in diesem Jahr nicht optimal trainieren", sagte sein Großvater und Coach Helmut Schümann, "aber in Kellinghusen hat alles prima geklappt."
Ergebnisse (Ringzahlen in Klammern)
Weitere Medaillengewinner des SV Roland Bad Bramstedt bei den Landesmeisterschaften 2008:
- Max Schumann (Schüler): 1. Plätze Luftgewehr (187), LG 3-Stellung (283)
- Oliver Planthaber (Junioren B): 1. Plätze Luftgewehr (383), KK-Liegend (591); 2. Platz KK-Freie Waffe 3 x 40 (1119)
- Carina Casten (Juniorinnen B): 1. Luftgewehr (387), 2. KK-Gewehr (550)
- Beke Kristina Müller (Juniorinnen B): 1. KK-Gewehr (554)
- Amelie Kleinmanns (Juniorinnen): 1. KK-Liegend (592)
- Alexander Matthes (Junioren B): 1. Schnellfeuerpistole (461), 2. Luftpistole (363)
- Florian Ladewig (Junioren B): 1. KK-Freie Waffe 3 x 40 (1120); 2. Plätze Luftgewehr (382), KK-Liegend (581)
- Madeline Krüger (Schülerinnen): 2. LG 3-Stellung (275)
- Anika Schroedter (Juniorinnen): 2. KK-Liegend (592)
- Sascha Krüger (Jugend): 3. Plätze LG 3-Stellung (564), KK-Sportgewehr (529)
- Ann-Christin Schroedter (Juniorinnen B): 3. Plätze Luftgewehr (378), KK-Sportgewehr (547)
- Niklas Bahde (Schüler): 3. LG 3-Stellung (281)
- Nick Müller (Schüler): 3. LG (180)
- Josefine Dohmen (Juniorinnen B): 3. KK-Liegend (574)
- Felix Garcia Weiße (Schüler): 2. Freier Recurve-Bogen (582)
- Jan Oliver Fitzner (Schüler C): 3. Halle Recurve-Bogen (254)
Artikel aus dem Anzeiger vom 12.02.2008
Schützenkönigin? - Nein, danke!
Das Argument der Traditionalisten: Die viereinhalb Kilogramm schwere
Königskette ist für die weiblichen Schützen einfach zu schwer!
Bad Bramstedt (Wolfgang Klietz)– Frauen haben das
Wahlrecht erkämpft, sind per Gesetz gleichberechtigt und dürfen
auch in der Bundeswehr dienen - nur eines dürfen sie nicht: Schützenkönigin
in Bad Bramstedt werden. Die Mehrheit der Mitglieder des Schützenvereins
Roland hat einen Antrag abgelehnt, der auch Frauen die höchste Schützenehre
ermöglicht hätte.
Sabine Casten, die den Antrag bei den traditionsbewussten Schützen
gestellt hatte, bezeichnete die Argumente ihrer Gegner als "lächerlich".
Kritiker des Emanzipationsvorstoßes hatten darauf hingewiesen, dass
die Repräsentationspflichten nicht mit den roten Westen zu vereinbaren
seien, die die Frauen im Verein tragen. Außerdem argumentierten die
Traditionalisten, die Königskette sei mit 4,5 Kilo für eine Frau
ein wenig schwer. Mehr als 50 Münzen hängen daran. "Das schneidet
am Hals", hat der Vereinsvorsitzende Andreas Schroedter festgestellt. Für
die Männer sei diese Last einfacher zu tragen, da sie Jacken mit Kragen
trügen. "
Auch die Damen haben mit abgestimmt", betont Schroedter, der nach eigenen
Bekunden auch eine Frau als Königin akzeptieren würde. "Für
mich wären beide Wege gangbar gewesen", sagt Schroedter. Deshalb habe
er sich bei der Diskussion neutral verhalten. In den meisten Vereinen in
Schleswig-Holstein sei es den Männern vorbehalten die Königswürde
zu erlangen, so Schroedter.
Beim Sportschießen sind die Frauen sehr erfolgreich
Ohnehin gehe es beim Königsschießen nicht nur
sportliches Geschick. Ein wenig Glück ist beim entscheidenden Schuss
auf die Scheibe auch im Spiel. Während die Männer bei den 267
Rolandschützen im Kampf um das höchste Amt auch künftig
auf den Zufall vertrauen wollen und dabei auch künftig unter sich
bleiben, haben beim sportlichen Schießen die Frauen die größten
Erfolge zu verzeichnen. Die Tochter des Vereinsvorsitzenden, Annika Schroedter,
holte bei Deutschen Meisterschaften Gold und Silber. Sabine Casten bleibt
dabei: Es wäre gerecht und fair, wenn auch Frauen die Königswürde
erhalten könnten: "Die schießen nicht schlechter als die Männer."
Selbst
habe sie allerdings keine Ambitionen für das Amt: "Ich schieße
nicht." Sie gab allerdings zu, dass sie überrascht gewesen wäre,
wenn die Mitglieder dem Antrag zugestimmt hätten. "Da kommen einige
mit Argumenten aus dem letzten Jahrhundert", empört sich die Bramstedterin,
die mit ihren Vereinskameradinnen lediglich um einen "Damenpokal" schießen
wird. Die Rechte und Pflichten eines Königs kennt Sabine Casten bestens:
Ihr Mann Per ist amtierender Schützenkönig in Bad Bramstedt!
Artikel aus dem Anzeiger vom 06.02.2008
Sieger der Landesliga - Aufstieg in die Verbandsliga erkämpft
Den Pistoleros vom Schäferberg weht ein schärferer Wind um
die Ohren
Bad Bramstedt (em)– Durch eine knappe Niederlage
bei den Aufstiegskämpfen in Kiel im letzten Jahr durfte die Mannschaft
der Bramstedter Luftpistolenschützen keine Verbandsligaluft schnuppern
und die »Pistoleros vom Schäferberg« drehten daher zerknirscht
eine Ehrenrunde in der Landesliga des Norddeutschen Schützenbundes.
Obwohl die Saison mit einer 4:6 Niederlage gegen die Boostedter Mannschaft
und sehr schwachen Einzelergebnissen begann, ließen sich die insgesamt
sieben Schützen nicht beirren und fanden sehr schnell zu ihrer alten
Form. Die Mannschaft schenkte ihren zukünftigen Gegnern nichts und überließ ihnen
nur wenige Einzelpunkte. Fünf Siege in Folge ließen keinen Zweifel
aufkommen, dass sie wieder ganz oben an der Tabellspitze stehen wollen.
Und die Liga-Kommission des NDSB hatte ein Einsehen mit den Wünschen
der lustigen Rolandschützen und bescherte ihnen durch eine Regeländerung
die Möglichkeit, als Sieger sofort in die nächsthöhere Liga
aufzusteigen – keine Aufstiegskämpfe mehr!
Aber auch wenn den Bramstedtern vor dem letzten Wettkampf niemand mehr
den Sieg streitig machen konnte, kämpften sie wie es von Sportlern
erwartet wird: hart, aber fair. Sie gewannen überlegen mit 10:0 gegen
die Scharbeutzer Sportschützen. Diese hatten das Pech, einen nicht
so glücklichen Tag erwischt zu haben und schossen weit unter ihren üblichen
Ringzahlen. Vielleicht verunsicherte sie aber auch der Wettkampf auf der
modernen elektronischen Anlage, die eine direkte Live-Ansicht der Einzelschützen
ermöglicht – die für Schützen und Zuschauer mit einem
Beamer an eine große Leinwand projeziert wird. Auch an eine Übertragung
an mehrere Bildschirme, die im gesamten Schützenheim verteilt sind,
haben die einfallsreichen Rolandschützen gedacht.
Fakt ist, dass die Bramstedter an diesem letzten Wettkampftag eine hervorragende
Leistung zeigten und verdient als Sieger der Landesliga Luftpistole gefeiert
wurden. Der Vorsitzende der Rolandschützen, Andreas Schroedter, ließ es
sich nicht nehmen, mit einer Runde Sekt auf den Erfolg der Luftpistolenschützen
anzustoßen.
Die ebenfalls erfolgreiche I. Luftgewehrmannschaft kämpft am 23.Februar
in Braunschweig um den Aufstieg in die Regionalliga.
Nun wird den Pistoleros in der kommenden Saison der Wind stärkerer
Gegner um (Anm. des Webmasters: ...die Nase wehen...).
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 06.02.2008
Rolandschützen wollen keine Frau auf dem Thron
Bad Bramstedt (osp): Es bleibt dabei: Eine durch sportliches Können
ermittelte Schützenkönigin wird es in Bad Bramstedt auch weiterhin
nicht geben. Während der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins
Roland wurde ein entsprechender Antrag von Sabine Casten mit großer Mehrheit
abgelehnt. Nur Männer dürfen das höchste Ehrenamt im Verein
bekleiden.
Traditionspflege zählt für die Schützen offenbar
mehr als die Emanzipation der Geschlechter und das auch für einige
Frauen. 44 Vereinsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung über
Castens Antrag, auch Frauen zum Königsschießen zuzulassen. Obwohl
13 Frauen anwesend waren, gab es bei der geheimen Abstimmung nur zehn Ja-Stimmen
für den Antrag. In der vorangegangenen Aussprache hatte unter anderem
auch Ingrid Möck Partei für ausschließlich männliche
Königswürden ergriffen: „Ich bin seit 44 Jahren Mitglied
der Rolandschützen, wir sollten alles so belassen, wie es ist.“
Vereinsvorsitzender Andreas Schroedter gab zu bedenken: Die Königinnen
könnten nicht in den im Verein üblichen roten Westen ihren Repräsentationspflichten
nachkommen, sondern müssten sich entsprechende Trachten anschaffen.
Schroedters Amtsvorgänger Horst Witt vermochte keine Probleme mit
der traditionellen Regelung zu erkennen: „Es gibt doch genügend
männliche Bewerber für den König.“
Einen Kompromiss schluge Udo Köhnke vor, konnte sich damit aber auch
nicht durchsetzen: Es könnten ja sowohl König als auch Königin
in getrennten Schießwettbewerben ermittelt werden. So wird es auch
in vielen anderen Schützenvereinen gehandhabt. Beim Landesschießen
des Norddeutschen Schützenbundes treten sogar Männer und Frauen
in einem Wettbewerb an. Und siehe da: Gewinnerin wurde 2007 eine Frau:
Karin Otte aus Boostedt.
In Bad Bramstedt bleibt nun alles beim Alten. Die Frauen werden beim alljährlichen
Königsschießen auch weiterhin um den Damenpokal wettkämpfen.
Mit der Trophäe sind allerdings keinerlei repräsentative Pflichten
verbunden.
Wie gut Frauen mit Kimme und Korn umgehen können, beweist übrigens
immer wieder die eigene Vereinsjugend der Rolandschützen. Anika Schroedter,
Tochter des Vorsitzenden wurde im vergangenen Jahr Deutsche Vizemeisterin
und belegte bei der Europameisterschaft mit ihrer Mannschaft ebenfalls
einen zweiten Platz.
Artikel von der Presseseite des NDSB vom 27.01.2008
Wieder Landesliga Süd-Meisterschaft für LuPi Team Roland Bad Bramstedt
Bad Bramstedt/Eutin (Wilhelm Boller)– Mit einem deutlichen
10:0 machte der Schützenverein Roland Bad Bramstedt in der Luftpistolen-Landesliga
Süd zu Hause gegen den SV Scharbeutz alles für die Meisterschaftsfeier
klar. Die einzige Niederlage hatte ihnen die SSG BooKuRiTra mit 6:4 beigebracht. „Mit
dieser Mannschaft sollten wir die Verbandsliga schaffen“, sagte Michael
Fenner, der mit 373 Ringen als Bester auf Nummer eins startete. Keine Mühe
hatten gegen die Scharbeuter auch Arnim Luckmann (368), Thomas Richter
(362), Niko Planthaber (344) und Arne Matthes (364).
Die Kassauer hatten ebenso wie Tabellenplatzteam SSG BooKuRiTra spielfrei.
Eutin unterlag auf eigenem Stand überraschend klar mit 0:10 gegen
den SV Hamwarde. Die Ostholsteiner fielen damit auf den vorletzten Rang
vor Burg zurück und müssen jetzt um den Klassenerhalt bangen.
Landesliga Süd - Luftpistole
- R. Bad Bramstedt - Scharbeutzer SV 10:0
- Eutiner Sport II - SV Hamwarde 2:8
Tabelle
- 1. R. Bad Bramstedt
- 2. SSV Kassau
- 3. Scharbeutzer
- 4. SSG BooKuRiTra
- 5. SV Hamwarde
- 6. Eutiner Sport II
- 7. SchG Burg
Artikel aus dem Abendblatt vom 22.01.2008
Luftgewehrschiessen Dramatisches Regionalliga-Finale in Harksheide
Zum Abschied eine Zehn - Frank Hagel sichert der BSG Stadtwerke nervenstark
den dritten Tabellenplatz - und beendet seine Karriere.
Norderstedt (Ulrich Stückler): Frank Hagel hat alles
in der Hand. Der Luftgewehrschütze der BSG Stadtwerke Norderstedt
kann seinem Regionalliga-Team in der Halle des Gymnasiums Harksheide den
Sieg gegen die SK Salzhausen sichern.2:2 steht es nach den Erfolgen von
Stine Andersen (391:388 gegen Matthias Wübbe) und Dorit Klees (383:382
gegen Ines Holst) sowie den Niederlagen von Mira Jalas (380:385 gegen Petra
Putensen) und Beke Jöns (377:385 gegen Daniela Bartels). Hagel, der
sich viel Zeit lässt, hat noch drei Schüsse zu absolvieren. Sein
Kontrahent Jan Klintworth hat 379 Ringe vorgelegt. 28 Ringe würden
Hagel reichen, um das Duell für sich zu entscheiden. Doch als die
eigens errichtete Videowand den rund 300 Schießsportfans in der Halle
dreimal nur eine Neun anzeigt, stockt allen der Atem. Es geht ins Stechen.
Der nächste
Schuss entscheidet, ob die BSG Stadtwerke die Saison als Dritter oder Vierter
beendet - und ob die SK Salzhausen absteigen muss.
Beide Kontrahenten legen an. Ein Schuss fällt, es leuchtet gelb auf
für Jan Klintworth. Nur eine Neun. Jetzt zieht auch Hagel den Abzug
seines Gewehres langsam durch. Plopp! Ein roter Punkt erscheint mitten
in der Zielscheibe. Frank Hagel hat eine Zehn geschossen und damit das
Stechen gewonnen. Die BSG Stadtwerke Norderstedt (10:4 Zähler) belegt
hinter Meister SSG Bramgau (12:2) und dem SB Freiheit Osterode (10:4) Rang
drei in der Regionalliga. Die Gäste (2:12) müssen den bitteren
Weg zurück in die Verbandsliga antreten.
"Das war wohl mein letzter Schuss", verkündete der glückliche
Matchwinner anschließend, "ich werde meine Karriere beenden." So
ganz glauben mag dies Jürgen Schumacher, Sportleiter der BSG Stadtwerke,
noch nicht: "Ich kann mir schwer vorstellen, dass Frank nach 25 Jahren Wettkampfsport
vollkommen aufhören wird. Ich hoffe, dass er sich auf andere Weise bei uns
einbinden lässt."
Doch für entsprechende Verstärkung zur Saison 2008/2009 ist bereits
gesorgt. "Katja Mesterheide wird vom niedersächsischen Verbandsoberligisten
Braunschweiger SG zu uns kommen", so Schumacher,"außerdem
haben weitere dänische Schützen unserem Trainer Klavs Christensen
signalisiert, dass sie in Zukunft für die BSG Stadtwerke starten möchten."
Einen Tag vor dem dramatischen Regionalliga-Finale war ebenfalls im Gymnasium
Harksheide die Endrunde der 4. Norderstedt Open über die Bühne
gegangen. Dabei dominierten wieder einmal die Bundesligaschützen des
KKS Nordstemmen. Doch auch die Ergebnisse einiger Schützen aus dem
Kreis Segeberg konnten sich sehenlassen. So gewann Max Schumann vom SV
Roland Bad Bramstedt das Finale der Schüler mit 95,9 Ringen gegen
Lukas Schmidt (93,3/KKS).
Bei den Junioren musste sich Schumanns Vereinskameradin Anika Schroedter
erst im Finale mit 100,7 Ringen der Osteroderin Anna-Laura Liebscher (102,5)
geschlagen geben.
Weitere Ergebnisse der 4. Norderstedt Open:
Schüler: 3. Alexej Hrisanfov 92,4 Ringe (BSG Stadtwerke
Norderstedt).
Damen: 1. Kirsten Möller 101, 2. Natascha Vollmer 100 (beide KKS Nordstemmen).
Herren: 1. Henrik Borchers 101, 2. Ralph Lampe 99 (beide KKS Nordstemmen).
Auflageschießen: 1. Rudolf Müller 102 (KKS Kreuztal), 2. Heinz
Schuler 101 (KKS Nordstemmen).
Artikel aus dem Anzeiger vom 07.11.2007
Schützenverein Roland Bad Bramstedt hat eine neue Anlage
Jetzt werden die Treffer elektronisch angezeigt
Bad Bramstedt (hot)– Moderne Zeiten beim Schützenverein
Roland Bad Bramstedt: Vorbei ist die Zeit, in der die Scheiben zur Auswertung
mit Hilfe eines Seilzuges hin- und hergezogen wurden, der Verein ist jetzt
in der Lage, die Treffer elektronisch zu erfassen. Die Schützen können
ihre Ergebnisse nun auf einem Monitor vor sich ablesen – ob beim
Kleinkaliber- oder beim Luftgewehrschießen. Sichtlich stolz sind
allen voran der Vorsitzende Andreas Schroedter ebenso wie Sportleiter Rudolf
Schnettler und die anderen Schützen über die Anschaffung der
Anlage, die insgesamt rund 42.000 Euro kostet. Finanziert wurde die elektronische
Trefferanzeige durch Gelder der Sportverbände, eine Menge Eigenleistung
und ebenso durch etliche Geldspenden, die seit Herbst des vergangenen Jahres
für diesen Zweck eingegangen sind.
Optimierung der Trainingsmöglichkeiten
Eine Investition für die Zukunft. Die Anlage nach dem
Vorbild eines Modells, das in München bei den Deutschen Meisterschaften
benutzt wird, kann von 13 Schützen parallel genutzt werden. Geschossen
wird auf elektronisch projizierte Zielscheiben. Die Kugeln landen in einem
Auffang, der mit einem zähen Granulat gefüllt ist. Das bremst
den Schuss ab. Ein Wunderwerk der Technik: Der elektronische Messrahmen – 18
mal 18 Zentimeter groß – verfügt über 300 Lichtschranken.
Jetzt ist es möglich, auf fünf Tausendstel genau zu messen, erklärt
Schroedter. Die Daten werden über Kabelschächte an einen PC geleitet
und dann für die Schützen auf einem Monitor angezeigt. Die können
dann die Fehlerquellen beim Schießen direkt ablesen und durch Einstellen
der Schusswaffe selbst korrigieren. Die Trainingsmöglichkeiten werden
dadurch optimiert. »So können wir die guten Schützen noch
weiter veredeln«, sagt der Vereinsvorsitzende. Denn erfolgreich ist
der Verein ohnehin schon. Schließlich hat der Verein mit Anika Schroedter,
Tochter des Vorsitzenden, sogar eine Vize-Europameisterin in seinen Reihen.
In Granada/Spanien hatte die 18-Jährige in diesem Jahr mit dem Nationalteam
der B-Juniorinnen im Liegendwettkampf (Kleinkaliber) Silber geholt. Der
Medaillenregen ist phänomenal: Die Bad Bramstedter Schützen holten
in den vergangenen Jahren– gezählt seit 2003 – sage und
schreibe zudem fünf Mal Gold und vier Mal Silber bei Deutschen Meisterschaften,
81 Mal Gold, 55 Mal Silber und 36 Mal Bronze bei Landesmeisterschaften
sowie 168 Mal Gold, 103 Mal Silber und 91 Mal Bronze bei Kreismeisterschaften.
Eine super Erfolgsbilanz. Die neue Anlage, mit der die Bad Bramstedter
Schützen jetzt auch technisch mit an der Spitze des Landes stehen,
kommt dann sowohl bei den Kreismeisterschaften im März 2008 sowie
beim Besucherschießen im April des kommenden Jahres zum Einsatz.
Für das Publikum wird es jetzt noch interessanter im Schützenhaus.
Bei Wettkämpfen können die Scheiben mit den Ergebnissen von bis
zu 15 Schützen per Beamer auf eine Leinwand projiziert und somit visualisiert
werden, so dass die Zuschauer die Treffer ohne Zeitverzögerung mitverfolgen
können. Gespart wird übrigens jetzt auch das Geld für die
althergebrachten Scheiben. »Da kommen immerhin etwa 600 Euro pro
Jahr zusammen«, so Schroedter. Moderne Elektronik allein macht aber
noch keinen Meister. Bei den Rolandstädter Schützen werden das
Training in den Disziplinen Kleinkaliber, Luftgewehr, Bogen und Pistole
und vor allem die Jugendarbeit groß geschrieben. Interessierte Mädchen
und Jungen ab elf Jahren werden im Verein unter professioneller Anleitung
an den Schießsport herangeführt und trainiert. Die Jugendlichen
trainieren mittwochs von 16 bis 18 Uhr und freitags von 15 bis 17 Uhr,
die Erwachsenen sind mittwochs von 18 bis 21 Uhr sowie sonnabends von 17
bis 20 Uhr an der Reihe. Das Vereinsheim ist unter 04192/2876 zu erreichen.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.schuetzenverein-roland.de.
Artikel aus dem Abendblatt vom 26.10.2007
Ein Hauch von Olympia - Der Hightech-Schießstand
Die Treffer auf der Anlage am Schäferberg werden nicht mehr auf Pappscheiben
registriert, sondern elektronisch angezeigt.
Bad Bramstedt (Anne Pamperin): Als der Schützenverein
Roland Bad Bramstedt im Jahr 1911 gegründet wurde, mussten die Mitglieder
zunächst den Schießstand des Kriegervereins mitbenutzen. Drei
Jahre später erwarb der Verein die Anlage am Schäferberg samt
Inventar und angrenzenden Ländereien am Herrenholz für 23 000
Reichsmark. 114 Spender trugen damals die stolze Summe von 17 475 Reichsmark
zusammen und sorgten so für die Unabhängigkeit der Rolandschützen.
Jetzt - fast 100 Jahre später - weht ein Hauch von Olympia über
der Schießsportanlage des SV Roland Bad Bramstedt. Zehn Stände
wurden mit modernsten elektronischen Trefferanzeigen ausgerüstet,
die bei internationalen Wettbewerben Standard sind. Die Zeit der mühsamen
Auswertung der kleinen Pappscheiben ist vorbei.
"Vor drei Jahren kam der Wunsch nach einer elektronischen Trefferanzeige für
die Luftgewehr- und Kleinkaliberschützen auf. Intensiv haben wir uns allerdings
erst seit 2006 mit diesem Vorhaben beschäftigt", sagt der Vereinsvorsitzende
Andreas Schroedter.
Gründe für die Anschaffung: Eine Entlastung der Trainer und eine
höhere Attraktivität der Wettkämpfe für die Schützen
und vor allem für die Zuschauer, die die Reihenfolge und genaue Position
der Treffer live auf einem Großbildschirm angezeigt bekommen.
Das Hauptproblem für Klubchef Schroedter und die Mitglieder waren
die Kosten für die neue Anlage und die Ausstattung. Insgesamt 40 000
Euro sollte die elektronische Trefferanzeige ursprünglich kosten -
für einen kleinen Verein wie den SV Roland Bad Bramstedt eine gewaltige
Summe.
"32 600 Euro haben wir über Zuschüsse vom Landes- und Kreissportverband
sowie durch zahlreiche Sponsoren zusammenbekommen. Der Differenzbetrag wurde
durch Eigen- und Sachleistungen der Mitglieder und Freunde des Vereins kompensiert",
so Andreas Schroedter, der von der Kreativität der Roland-Schützen
sehr beeindruckt war. "Dadurch haben wir viel Material gespart und konnten auf
einige Anschaffungen verzichten", so der 45-Jährige, dessen Tocher Anika
bei den Junioren-Europameisterschaften im Juli in Spanien Mannschaftssilber und
bei den nationalen Titelkämpfen in diesem Jahr Bronze im Dreistellungskampf
mit dem Kleinkalibergewehr gewann.
Artikel aus dem Anzeiger vom 27.09.2007
Vorbildlicher Einsatz im Sport: Bürgerpreis für Helmut Schümann

Bad
Segeberg/Bad Bramstedt (em)– An diesem Abend stand das Ehrenamt
auf dem Siegertreppchen: Die Jurymitglieder der Kreis Segeberger Bürgerpreisinitiative »für
mich, für uns, für den Kreis Segeberg« haben im Kreishaus
in Bad Segeberg die Sieger des erstmals in dieser Form im Kreis Segeberg
ausgelobten Bürgerpreises verkündet und geehrt. Allen unter dem
Motto »Sportlich aktiv«- Ausgezeichneten ist gemein, dass sie
sich in herausragender Art und Weise ehrenamtlich im und für den Sport
einsetzen. Wer sich derart für den Sport engagiere, der mache sich
für ein faires Miteinander stark und vermittle Werte wie Gerechtigkeit
und Teamgeist, lobte zu Beginn der Feierstunde Mario Porten, Vorstandsvorsitzender
der Sparkasse Südholstein. Porten weiter: »Diese Menschen machen
unsere Region lebens- und liebenswürdig.
Im April hatten die Sparkasse Südholstein und die Initiative »für
mich, für uns, für den Kreis Segeberg« dazu aufgerufen,
sich um die Auszeichnung für Bürger- Engagement unter dem Motto »Sportlich
aktiv« zu bewerben. 19 Bewerbungen gingen seitdem ein, sechs Preisträger
wurden von den Mitgliedern einer fünfköpfigen Jury ausgewählt.
In der Kategorie »Alltagshelden« vergab die Jury den mit je
500 Euro dotierten Preis an Wolf- Gunter Richter (Fechtgemeinschaft Segeberg)
und an Helmut Schümann (Schützenverein Roland, Bad Bramstedt).
Gewürdigt wurde damit insbesondere der Einsatz Richters als Trainer,
Betreuer, Kampfrichter und Wettkampforganisator im Fechtsport. Im Falle
von Helmut Schümann befand die Jury vor allem seinen Einsatz für
den Schützennachwuchs als preiswürdig.
Mit dem Bürgerpreis (500 Euro) in der Kategorie »Junior« wurden
der Fußballer, Nachwuchstrainer und Schiedsrichter Janiko Lüthje
(FSG Schackendorf/Fahrenkrug) und die jungen Aktiven der Tanzgruppe »DANCEsensation« vom
TSV Weddelbrook belohnt, die inzwischen auch selbst Gruppen leiten.
In der Kategorie »Lebenswerk« waren es Siegrid Dingeldein vom
SC Rönnau 74 und Werner Bunge (VSG Norderstedt), die jeweils 750 Euro
einheimsten. Für Siegrid Dingeldein sprach aus Sicht der Jury ihre
beeindruckendes Engagement für den SC Rönnau, den sie 1974 mitgegründet
hat und für den sie als Schriftführerin, Sparten- und Übungsleiterin über
drei Jahrzehnte tätig war. Werner Bunge erhält den Bürgerpreis
für seine jahrzehntelange Arbeit in der Versehrten Sport Gemeinschaft
Norderstedt, ob nun als 1. Vorsitzender, Sparten- oder Übungsleiter.
Die Sieger des Wettbewerbs »für mich, für uns, für
den Kreis Segeberg « nehmen nun an der landesweiten Ausschreibung
teil; auf Landesebene können sich die Segeberger Preisträger
für die bundesweite Endrunde qualifizieren, deren Sieger im Dezember
in Berlin geehrt werden.
Artikel aus dem Abendblatt vom 24.09.2007
Sparkasse Südholstein zeichnet engagierte Sportler aus
Kreis Segeberg (Petra Dreu): Für die Sparkasse Südholstein
und den Kreis war es eine Premiere: Erstmals wurden durch die Initiative "für
mich, für uns, für den Kreis Segeberg" sechs ehrenamtlich tätige,
engagierte Sportler in den Kategorien "Alltagshelden", "Junior" und "Lebenswerk" ausgezeichnet.
Unter den Preisträgern ist auch ein Norderstedter: Für sei Lebenswerk
wurde Werner Bunge mit 750 Euro bedacht: Er engagiert sich seit Jahrzehnten
als Vorsitzender, Sparten- und Übungsleiter in der Versehrten-Sport-Gemeinschaft
(VSG) Norderstedt.
Aufgelockert wurden die Ehrungen durch eine Fechteinlage von Marie Schemkem
(12) und Ronja Stadter (13) von der Fechtgemeinschaft Segeberg. Die Schülerinnen üben
den Fechtsport erst seit drei Jahren aus und sind dabei durch die Schule
von Wolf-Gunter Richter (45) gegangen, der als Trainer, Betreuer, Kampfrichter
und Wettkampforganisator von der Sparkasse als Alltagsheld ausgezeichnet
wurde und 500 Euro mit nach Hause nehmen konnte.
Kreispräsident Winfried Zylka würdigte den zweiten Alltagshelden
Helmut Schümann (73) vom Bad Bramstedter Schützenverein Roland,
der sich besonders um den Nachwuchs verdient gemacht habe. Wie lange er
sich bereits ehrenamtlich engagiert, weiß keiner so genau, nicht
mal der Kreissportverband, so Zylka.
Erst 19 Jahre jung ist Janiko Lüthje (FSG Schackendorf Fahrenkrug),
der mit 500 Euro für seinen Einsatz als Fußballer, Nachwuchstrainer
und Schiedsrichter ausgezeichnet wurde.
Nicht dabei sein konnte die zweite Preisträgerin der Junior-Kategorie,
Elke Anderson (52), die den jungen Aktiven der Tanzsportgruppe Dancesensation
des TSV Weddelbrook die Freude am Tanz vermittelt. Vertreten wurde die
Trainerin durch eine fünfköpfige Abordnung.
Auch Siegrid Dingeldein (59) konnte ihren Preis nicht selbst entgegennehmen,
den sie für ihr Lebenswerk erhielt. Siegrid Dingeldein engagiert sich
seit mehr als 30 Jahren beim SC Rönnau.
Artikel aus dem Abendblatt vom 14.07.2007
Landesmeisterschaften Medaillenregen für Bad Bramstedter Sportler
- Zehn Rolandschützen fahren zur DM
Bad Bramstedt (ust): Nach Abschluss der diesjährigen
Landesmeisterschaften herrscht bei den Sportschützen des SV Roland
Bad Bramstedt wieder einmal große Zufriedenheit. Mit 18 Gold-, zehn
Silber- und fünf Bronzemedaillen fuhren die Kurstädter erneut
die meisten "Treppchenplätze" aller teilnehmenden Vereine
ein.
Doch besonders die Nachwuchsschützen des SV Roland sorgten bei Trainer
Helmut Schümann noch aus anderem Grund für Freude: "Gleich
zehn Rolandschützen haben neben ihren guten Meisterschaftsergebnissen
auch noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften in München
geschafft." Ann-Christin und Anika Schroedter, Ilonka Wendt, Beke
Kristina Müller, Oliver Planthaber, Florian Ladewig, Carina Casten,
Max Schumann, Jan Schümann und Alexander Matthes dürfen im August
die Reise in die bayerische Landeshauptstadt antreten.
Sollte dabei Oliver Planthaber seine Leistung aus Kellinghusen wiederholen
können, darf der 16-Jährige auch auf eine Einzelmedaille hoffen. "Oliver
hat mit dem Kleinkaliber-Gewehr liegend 592 von 600 möglichen Ringen
geschossen", berichtete Helmut Schümann, "das ist eine wirklich
erstklassige Leistung." ERGEBNISSE
Platzierungen der Schützen des SV Roland Bad Bramstedt
bei den LM 2007:
Oliver Planthaber (Jugend): 1. Plätze
Mannschaft Luftgewehr und Luftgewehr Dreistellung, Kleinkaliber Mannschaft
3x20 und liegend, KK-Gewehr Herren 100m sowie Jugend 3x20 und liegend;
2. Platz LG Dreistellung.
Florian Ladewig (Jugend): 1. Plätze Mannschaft Luftgewehr
und Luftgewehr Dreistellung, KK Mannschaft 3x20 und liegend, Luftgewehr
und LG Dreistellung, 2. Plätze KK 3x20 und liegend.
Carina Casten (Jugend): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft,
KK Mannschaft liegend, Luftgewehr, KK liegend. 2. Platz KK 3x20.
Daniel Schümann und Jan Rasmus Friedrichs (Junioren): 1.
Platz Luftgewehr Mannschaft.
Jan Schümann (Junioren): 1. Plätze Luftgewehr
Mannschaft, KK Freigewehr 3x40; 2. Platz Luftgewehr Junioren B.
Ilonka Wendt (Juniorinnen): 1. Plätze Luftgewehr
Mannschaft, KK Mannschaft 3x20, KK 3x20 Einzel.
Beke Kristina Müller (Juniorinnen): 1. Plätze
Luftgewehr Mannschaft Juniorinnen, KK Mannschaft 3x20, KK liegend Einzel.
Ann-Christin Schroedter (Juniorinnen): 1. Plätze
Luftgewehr Mannschaft, KK Mannschaft 3x20, 2. Plätze Luftgewehr Juiorinnen
B.
Julia Matthes (Jugend): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft
Dreistellung, KK Mannschaft 3x20, 2. Platz Luftgewehr Dreistellung, 3.
Platz KK liegend.
Alexander Matthes (Jugend): 1. Platz Luftpistole, 2. Platz
Sportpistole.
Max Schumann (Schüler): 2. Platz Luftgewehr Dreistellung,
3. Platz Luftgewehr Mannschaft Dreistellung, Luftgewehr Einzel.
Felix Grunewald und Kevin Kay (Schüler): 3. Platz
Luftgewehr Manschaft Dreistellung.
Madeline Krüger (Schülerinnen): 3. Platz Luftgewehr
Dreistellung.Michael Fenner, Arnim Luckmann und Thomas Richter (Schützen/Herren): 3. Platz Luftpistole Mannschaft.
Artikel aus dem Abendblatt vom 21.06.2007
Sportschießen: Anika Schroedter startet bei der EM für Deutschland
Bad Bramstedt: Junioren-Sportschützin Anika Schroedter
hat ihr Saisonziel erreicht. Die 18 Jahre alte Hitzhusenerin darf am 11.
Juli bei der Europameisterschaft in Granada/Spanien in der Kleinkalibergewehr-Disziplin
60 Schuss liegend für Deutschland starten.
Beim dritten Ausscheidungswettkampf in Hannover bestätigte die Schützin
des SV Roland Bad Bramstedt ihre guten Leistungen der vorangegangenen Runden
und belegte unter 38 Bewerberinnen für die drei Startplätze den
zweiten Platz. Zweimal 591 sowie einmal 590 Ringe belegen die Beständigkeit
der jungen Gymnasiastin. Anika Schroedter wird die deutschen Farben in
Granada zusammen mit Melanie Kunz (Westfalen) und Silvia Göbel (Hessen)
vertreten.
Ein möglicher Vorteil: Der Schießstand ist ihr bestens bekannt.
Bei zwei einwöchigen Trainingsaufenthalten im Frühjahr hat die
Deutsche Meisterin des Jahres 2006 im Dreistellungskampf schon einmal Bekanntschaft
mit hohen Temperaturen und dem erneut zu erwartenden Seitenwind gemacht.
Ähnliche Wetterverhältnisse herrschten auch beim Alpencup in Mailand.
Anika Schroedter gewann beim Vergleichskampf mit Italien, Frankreich, Österreich
und der Schweiz den Liegendwettbewerb mit dem Kleinkalibergewehr und erzielte
dabei 590 Ringe. Zusammen mit Jessica Mager (587, Solingen) und Nicole Stenzenberger
(582, München) langte es auch in der Teamwertung zum Sieg. Im Dreistellungskampf
kam Schroedter mit 555 Ringen auf Rang zwölf und holte Mannschafts-Bronze.
In der Luftgewehr-Konkurrenz verpasste sie mit 386 Ringen das Finale, gewann
aber mit Jessica Mager (383) und Nicole Stenzenberger (393) Silber in der
Teamwertung.
Sonja Scheibl (27, Itzstedt) ist ebenfalls ins EM-Aufgebot
berufen worden. Im Trapwettbewerb wird sie zusammen mit Susi Kiemayer (Kirchberg)
und Maike Quooß (Liebenthal) für Deutschland starten.
Artikel aus dem Anzeiger vom 20.06.2007
Bogenschützen in Bestform
Bad Bramstedt: Bei den Kreismeisterschaften im Bogenschießen
Mitte Mai in Kaltenkirchen bewiesen die jungen Bogenschützen des SV
Roland, dass sie zu den Besten im Norden gehören. Collin Mill, der
mit seinen 368 Ringen den
Zweitplatzierten mit großem Abstand weit hinter sich ließ,
wurde Kreismeister in der Altersklasse Schüler B. Einen weiteren Kreismeistertitel
holte sich Felix Garcia-Weiße (Schüler A), dessen 528 Ringe
ihm voraussichtlich auch die Teilnahme an der Landesmeisterschaft sicherten.
Aber auch Clemens Wolf wuchs bei idealen Wetterbedingungen über sich
hinaus – seine persönliche Bestleistung von 406 Ringen brachte
ihn auf den dritten Platz auf dem Siegertreppchen.
Artikel aus dem Abendblatt vom 03.02.2007
"Pistoleros vom Schäferberg" schossen sich zum Titel
Mit drei 10:0-Siegen in Folge sichern sich die Kurstädter die Meisterschale
in der Landesliga.
Bad Bramstedt: Wie ein Wirbelwind fegte in diesem Jahr die Luftpistolenmannschaft
des SV Roland Bad Bramstedt durch die Landesliga-Saison. Mit dem dritten
10:0-Erfolg in Serie festigte das Team die Tabellenführung und sicherte
sich nach acht Wettkampftagen den Titel. Im März kämpft die Truppe
um den Verbandsliga-Aufstieg. Lediglich einen Vergleich gaben die Roland-Schützen
mit 4:6 gegen den SchV Hamwarde ab.
Vor der Saison hatten die Kurstädter mit Niko Planthaber und Alexander
Matthes zwei neue Schützen integriert. "Nesthäkchen" Matthes
machte dabei eine erstaunliche Entwicklung durch. Viermal gewann er das
direkte Duell und war beim abschließenden 10:0-Erfolg gegen den SSV
Kassau sogar zweitbester Akteur seines Teams. Entscheidend für den
Erfolg war nicht individuelle Stärke, sondern die mannschaftliche
Geschlossenheit, die Planthaber, Matthes, dessen Bruder Arne, Thomas Richter,
Arnim Luckmann, Michael Fenner, Haiko Andreä und Heino Schröder
auszeichnet.
"Ich genieße die Ausflüge unserer Bande. Auf den Autofahrten
hört man manchen neuen Witz. Da bleibt kein Auge trocken und - schießen
tun wir ja auch ganz passabel", sagt Kapitän Thomas Richter, der die
Konzentration der Kollegen auf den Relegationskampf lenkt. "Am Ende wird
gezählt", dämpft Spartenleiter Rudolf Schnettler die aufkommende
Euphorie.
Artikel aus dem Anzeiger vom 31.01.2007
“Pistoleros” auf Erfolgskurs - Luftpistolen-Team der Roland-Schützen
als Sieger der Landesliga Süd
Bad Bramstedt (em): Wie ein Wirbelwind fegte in diesem Jahr
die Luftpistolenmannschaft des SV Roland durch die Saison der Landesliga
Süd. Mit dem vierten 10:0 Erfolg in Folge bestätigte das Team
seine Spitzenposition in der Tabelle der 9 teilnehmenden Mannschaften.
Auch wenn die Ringzahlen des Wettkampfes gegen den SSV Kassau bis zur Hälfte
ein sehr knappes Ergebnis vermuten ließen, zeigten die Rolandschützen
in der 2. Hälfte ihr Stehvermögen und haben sich die Chance auf
den Aufstieg in die Verbandsliga gesichert.
Von den 8 Wettkämpfen mussten sich die Bad Bramstedter nur dem SchV
Hamwarde I mit 4:6 knapp geschlagen geben - eine Bilanz, die sich sehen
lassen kann. Dazu hat auch sicherlich auch die Integration zweier neuer
Schützen beigetragen. Niko Planthaber und Alexander Matthes verstärken
das Team um Arnim Luckmann, Michael Fenner, Thomas Richter, Haiko Andreä,
Arne Matthes und Heino Schröder.
Beachtenswert ist die Karriere des "Youngsters" Alexander Matthes
zu betrachten - er wurde 4 mal Sieger seines Einzelduells und steigerte
seine Leistungen unter realem Wettkampfdruck trotz allem soweit, um beim
Endkampf in Kassau als zweitbester Schütze eingesetzt zu werden. Diese
ungewöhnliche "Coolness" hat ihm beizeiten den Respekt seiner älteren
Mannschaftskameraden verschafft.
“Ich beteilige mich gern an den Ausflügen dieser "Bande".
Man hört doch immer wieder einen neuen Witz und bei den Autofahrten bleibt
eigentlich nie ein Auge trocken! Naja gut - schießen tun wir ja auch noch
ganz gut.” ;so der augenzwinkernde Kommentar des Mannschaftsführers
Thomas Richter, der lange Zeit große Mühe hatte die Euphorie über
die guten Ergebnisse der Luftpistolenschützen zu dämpfen. “Am
Ende wird gezählt!” lautet nicht zu Unrecht ein bekannter Spruch des
Sportleiters Rudolf Schnettler, der zusammen mit seiner Frau Elke dieses Team
unterstützte und begleitete.
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 03.01.2007
Rolandschützen büßten ihre Spitzenposition ein
Kreis Segeberg (wbo): Am vierten Schießtag der Luftpistolen-Landesliga
Süd büßten die Rolandschützen Bad Bramstedt ihre Spitzenposition
ein. Nach dem 4:6 beim SV Hamwarde und und dem 6:4 gegen SV Rellingen II
fielen die Bad Bramstedter auf den dritten Tabellenplatz zurück. Nur
Arnim Luckmann und Thomas Richter konnten in Hamberge jeweils mit guten
366 Ringen ihre Duelle gewinnen. Gegen den Tabellenzweiten Rellingen II
punkteten erneut Luckmann (372 Ringe) und Richter (355). Niko Planthaber
(361) machte mit Erfolg Nummer 3 in den fünf Vergleichen für
die Rolandschützen alles klar.
Die Luftpistolenschützen der SSG BooKuRiTra (6.) verloren gegen Hamberge
nur auf dem Papier knapp mit 4:6. Lydia Krumbholz und Manfred Raumer konnten
punkten, die anderen drei Schießen gingen deutlich verloren. Ihren
ersten Erfolg feierte die SG Norderstedt mit 8:2 bei der SG Burg und sprang
in der Tabelle der Neunerstaffel auf Platz 5 nach oben. Horst Jarius, Klaus
Gabriel, Bernd Prange und Herbert Sielk gewannen ihre Schießen und
machten damit den Sieg perfekt.
Artikel aus dem Abendblatt vom 20.09.2006
Der Meistermacher des SV Roland
Trainer Helmut Schümann ist außergewöhnlich erfolgreich. Die Nachwuchstalente
aus Bad Bramstedt sorgen seit 2004 auf nationaler Ebene für Furore.
Bad Bramstedt (ust) – Neun Tage lang stand Helmut
Schümann, der Jugendtrainer des SV Roland Bad Bramstedt, bei den Deutschen
Meisterschaften auf der Olympia-Schießsportanlage in Garching-Hochbrück "unter
Strom". Der 71-Jährige aus Großenaspe war Ansprechpartner,
Trainer, Tröster und Motivator zugleich.
1999 rief er die Jugendabteilung des SV Roland ins Leben - und seitdem
bildet Schümann den Nachwuchs aus, der auf Landesebene nun schon seit
dem Jahr 2000 mit schöner Regelmäßigkeit Titel bei den
Schülern und Jugendlichen einfährt. Seit 2004 hat es keine Deutsche
Meisterschaft ohne mindestens einen Sieg für den Bramstedter Nachwuchs
gegeben. Die B-Junioren Anika Schroedter und Jan Schümann holten bei
der DM 2006 jeweils Gold im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr.
Helmut Schümann: "Bis 1999 hat es beim SV
Roland kein Freihandschießen für Schüler und Jugendliche
gegeben. Es wurden nur hin und wieder Jugendliche zum Erwachsenentraining
mitgebracht, die ein wenig Auflageschießen betrieben haben." Mit
ein wenig Überredungskunst überzeugte der Rentner, der langer
Selbstständigkeit seinen Malereibetrieb an seinen Sohn weitergegeben
hatte, den Vereinsvorstand davon, die Jugendgruppe aufzubauen und die
notwendige Ausrüstung anzuschaffen. "Als wir ein Jahr später
die ersten Schüler-Landestitel holten, waren die letzten Skeptiker überzeugt.
Seitdem haben wir die volle Unterstützung des Vereins, und viele
Gönner greifen uns immer wieder unter die Arme."
Doch alle Hilfe von außen würde nichts bringen, wenn nicht Helmut
Schümann, der seit 1963 Mitglied im SV Roland Bad Bramstedt ist, drei
Tage pro Woche im Schützenhaus anzutreffen wäre, um sein Wissen
an den Nachwuchs weiterzugeben. "Dabei gibt es kein besonderes
Rezept, weshalb die Kinder so gut geworden sind", sagt Schümann, "ein
solides Grundlagentraining sowie Balanceübungen für die korrekte
Stellung der Schützen sind das A und O. Dazu kommen Übungen zum
Anschlag und zum Abziehen. Aber vielleicht ist die eigentliche Kunst ja
auch, für jeden Jugendlichen im richtigen Moment die richtigen Worte
zu finden."
Dass Helmut Schümann seinen Schützlingen so viel Zeit widmen
kann, ist aber auch Ehefrau Else zu verdanken, mit der er seit 1959 verheiratet
ist. "Meine Frau steht voll hinter mir und unterstützt mein
Engagement für den Verein. Ohne sie hätte ich das bestimmt nicht
so gut schaffen können", sagt er dankbar und fügt mit
einem Augenzwinkern hinzu: "Dabei schießt sie noch nicht
einmal. Aber einer in der Familie muss ja vernünftig sein ..."
Artikel aus dem Anzeiger vom 06.09.2006
Rolandschützen mit Gold im Gepäck
Deutsche Meisterschaften in München: Anika Schroedter und Jan Schümann
oben auf dem Treppchen
Bad Bramstedt (bk): Bei der Deutschen Meisterschaft
zeigten die jungen Rolandschützen wieder einmal, was in ihnen steckt.
Das intensive, monatelange Training mit Helmut Schümann hatte sich
gelohnt. Zwei Goldmedaillen gingen in München an die Bramstedter Sportler.
Anika Schroedter (585 Ringe) und Jan Schümann (574 Ringe) schossen
beide Gold im Kleinkaliber-Dreistellungskampf.
»In meiner Rolle als Vater und neuer Vorsitzender des Vereins habe ich
doppelten Grund, auf Anika stolz zu sein«, sagte Andreas Schroedter. Seine
Tochter stellte auf der Olympiaanlage München-Hochbrück mit ihren Ergebnissen
einen neuen Deutschen
Juniorinnenrekord auf. Folglich wird sie auch in der Deutschen Nationalmannschaft
bleiben. Für Jan Schümann sind die Deutschermeistertitel inzwischen
schon Routine geworden.
Zum dritten Mal in Folge brachte er seinen Schützenbrüdern und
- schwestern eine Goldmedaille ins Schützenhaus.
»Ich hoffe, ihr seid euch bewusst darüber, dass ihr mit eurer Ausdauer
und Disziplin große Vorbilder für eure Altersgenossen seid«,
lobte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Als Anerkennung für
die Erfolge schenkte er den beiden Siegern eine DVD. Auch sein potentieller Amtsnachfolger
Manfred Müntjes zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schießsportler
und überreichte Andreas Schroedter einen Spendenscheck.
In München dabei waren neben den Gewinnern Oliver Planthaber, Ilonka
Wendt, Florian Ladewig, Ann-Christin Schroedter, Beke Müller, Michael
Fenner und Carina Casten.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 24.07.2006
WM - kein Grund, nervös zu sein
U-18-Porträt: Schützin Anika Schroedter
Bad Bramstedt (ust): Nein, die so oft zitierten "Schmetterlinge" haben
immer noch nicht begonnen, in Anika Schroedters Bauch zu flattern. Dabei
hätte die 17 Jahre alte Sportschützin vom SV Roland Bad Bramstedt
guten Grund, allmählich nervös zu werden. Immerhin stehen der
jungen Hitzhusenerin am Donnerstag ab 11.45 Uhr die bislang wichtigsten
60 Minuten ihrer erst vier Jahren währenden Sportschützen-Karriere
bevor. Dann startet Anika Schroedter bei den Weltmeisterschaften in Zagreb
für Deutschland im Wettbewerb der Juniorinnen mit dem Kleinkalibergewehr über
50 Meter liegend.
"Ich weiß auch nicht, warum ich so ruhig bin. Ich werde auch ständig
gefragt, ob ich nicht Lampenfieber hätte", sagt die Gymnasiastin und
lacht, "aber ich bin so glücklich über meine erste WM-Nominierung,
daß ich einfach keinen Grund habe, nervös zu sein. Ich bin mit dabei
- das reicht doch schon."Die Freude ist verständlich, wenn man weiß,
daß Anika und Vereinstrainer Helmut Schümann im Vorfeld bestenfalls
auf eine Nominierung im Dreistellungskampf gehofft, aber auch diese noch nicht
einmal erwartet hatten. "
Immerhin haben sich 16 Juniorinnen um sechs Startplätze gestrittenen,
und im Liegendwettbewerb ist die Leistungsdichte am größten",
erklärt das Schießsport-Talent. "Ich bin stolz drauf, daß es
mir gelungen ist, drei Ringe Rückstand aus der ersten Qualifikation
beim zweiten Wettbewerb in München aufzuholen. Jetzt möchte ich
einfach nur noch in Zagreb mein bestes geben und Spaß haben."
Doch vor dem Vergnügen kommt bekanntlich die Arbeit. Und die bestand
bei Anika Schroedter in den Wochen seit ihrer Nominierung aus rund 1500 Übungsschüssen
sowie einigen Einheiten Kraft- und Ausdauertraining. "Gerade beim
Liegendschießen sind es Kleinigkeiten, die über den Erfolg entscheiden",
sagt Anika, "und dafür hilft dann nur üben, üben, üben."
Und die Mühe könnte sich lohnen, denn Anika Schroedter geht nicht
nur als Einzelkämpferin an den Start: "Bei uns gibt es auch eine
Mannschaftswertung, und die Chancen stehen angesichts der letzten Testwettkämpfe
nicht schlecht, daß wir da weit vorne landen können. "
Und sollte nichts aus dem heimlichen Traum von einer WM-Medaille werden,
hat Anika Schroedter schon das nächste Ziel vor Augen: "Ende
August sind die deutschen Meisterschaften in München. Da will ich
unbedingt die Weichen dafür stellen, daß ich weiter dem Nationalkader
angehöre."
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 08.07.2006
Diese Youngster können zielen
Schießen: Medaillenregen für den Nachwuchs des SV Roland Bad
Bramstedt.
Die Jugend- und Junioren-Schützen der Kurstädter räumten
bei den Landesmeisterschaften ab.
Bad Bramstedt (ust): Vier lange Wochen haben sich die Landesmeisterschaften
der Sportschützen hingezogen. Aber nachdem der letzte Schuß im
Landes-Leistungszentrum in Kellinghusen verhallt war und die Verantwortlichen
des SV Roland Bad Bramstedt Bilanz zogen, machte sich bei Nachwuchstrainer
Helmut Schümann große Zufriedenheit breit.
"Unsere Jugend- und Juniorenschützen haben insgesamt 18mal Gold, zehnmal
Silber und fünf Bronzemedaillen geholt", sagt der Coach, der fast täglich
im Schützenhaus des SV Roland auf dem Bramstedter Schäferberg anzutreffen
ist, "mit dem Mannschafts-Bronze, das unsere Damen und Herren jeweils über
100 Meter mit dem Kleinkaliber-Gewehr gewonnen haben, macht uns das wieder zum
erfolgreichsten Verein."
Dabei hätten noch mehr Landestitel für die Kurstädter herausspringen
können, doch es gab einen schönen Grund dafür, daß die
in zahlreichen Disziplinen mit dem Luft- und Kleinkaliber-Gewehr favorisierte
Vorzeige-Schützin Anika Schroedter an mehreren Wettkampftagen nicht
vor Ort sein konnte. "Ich hatte zuerst ein Ausscheidungsschießen
und anschließend einen Vorbereitungswettkampf mit dem Nationalteam
zu bestreiten", erklärte die 17jährige Natinalkaderschützin,
die in diesem Jahr aus dem Jugendbereich zu den Juniorinnen B aufgestiegen
ist, "ich bin für die Weltmeisterschaften Ende Juli in Zagreb
nominiert worden und freue mich sehr darauf."
So ging der Titel des "Goldjungen" der Meisterschaften an Anikas
Vereinskameraden Jan Schümann, der gleich sechs erste Plätze
einfuhr.
Artikel aus dem Anzeiger vom 05.07.2006
Anika Schroedter fährt zur WM
Bad Bramstedt: Nach zwei Wettkampfwochenenden mit
insgesamt neun Starts bei jedem Schützen hat sich Anika Schroedter
in München in der Disziplin 60 Schuss liegend zur WM qualifiziert.
Die Weltmeisterschaften finden vom 22. Juli bis 5. August im kroatischen
Zagreb statt. Für Deutschland gehen insgesamt 25 Schützinnen
und Schützen in den olympischen Kugeldisziplinen und im nichtolympischen
Kleinkaliber-Liegendwettbewerb der Damen an den Start.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 08.06.2006
Mannschafts-Gold für Anika Schroedter
Bad Bramstedt (ust): Beim Internationalen Wettkampf (IWK)
für Juniorinnen und Junioren in Suhl, der außerhalb von Welt-
und Europa-Meisterschaften größten Nachwuchsveranstaltung im
Schießsport, hat Nachwuchs-Talent Anika Schroedter vom SV Roland
Bad Bramstedt aufhorchen lassen. Im Mannschafts-Wettbewerb konnte die 17jährige
zusammen mit ihren Teamkameradinnen Silvia Göbel und Yvonne Jaekel
für Deutschland sowohl die Konkurrenz im Kleinkaliber-Dreistellungskampf
als auch liegend für sich entscheiden. Auch als Einzelstarterin wußte
das Nationalkader-Mitglied des Deutschen Schützenbundes zu überzeugen.
Mit dem Kleinkalibergewehr über dreimal 20 Schuß belegte Anika
Schroedter (570 Ringe) unter 65 Teilnehmerinnen Platz zehn. Im Liegendwettbewerb
(588/62 Starter) wurde sie Elfte und 392 Ringe bei 40 Schuß mit dem
Luftgewehr brachten ihr unter 75 Teilnehmerinnen immerhin den zwölften
Rang ein. Bereits am kommenden Wochenende steht für Anika Schroedter
die nächste große Bewährungsprobe an. Dann bestreitet sie
in München die Endausscheidung um das begehrte Ticket für die
Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Zagreb/Kroatien.
Artikel aus dem Anzeiger vom 31.05.2006
Internationaler Schützenwettkampf für Junioren
Anika Schroedter war wieder treffsicher
Bad Bramstedt (em): Der Internationale Wettkampf für Juniorinnen
und Junioren in Suhl ist außerhalb von Welt- und Europameisterschaften
die größte Nachwuchsveranstaltung im Schießsport weltweit. Auch
in diesem Jahr sind wieder über 400 junge Schützen aus 24 Nationen in den
Wettbewerben Gewehr, Pistole, Wurfscheibe und Laufende Scheibe an den Start
gegangen. Anika Schroedter von den Rolandschützen hat als Junioren- Nationalmannschaftsmitglied
wieder ganze Arbeit geleistet.
Anika gehörte zur DSB-Mannschaft und konnte hiermit erste Plätze erringen
in den Disziplinen KK-3-Stellung und KK-Liegend. Zusätzlich belegte sie
nachfolgende Einzelplatzierungen: KK 3 x 20 Schuss: 10. Platz; KK Liegend:
11. Platz (von 62 Juniorinnen);LG 40 Schuss: 12. Platz.
Bereits am zweiten Juni-Wochenende stehen die nächsten wichtigen Wettkämpfe
in München auf dem Programm: Die Endausscheidung für die Teilnahme an den
Weltmeisterschaften in Zagreb. Anika hat hierzu in einer ersten Vorrunde
schon gute Ergebnisse vorgelegt.
Artikel aus dem Anzeiger vom 16.03.2006
Bewegender Abschied bei Schützen
Sinkende Mitgliedszahlen und steigende Kosten machten eine Umlagenpauschale
erforderlich
Bad
Bramstedt (tc): Mehrmals an diesem Abend stockte Horst Witt die Stimme.
Am Mittwochabend gab er schweren Herzens sein Amt als erster Vorsitzender
der Rolandschützen vorzeitig auf. Gesundheitliche Gründe machten
diesen Schritt erforderlich. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Andreas
Schroedter gewählt, der allerdings sechs Gegenstimmen hinnehmen musste.
Zusammen mit Horst Witt traten auch dessen Stellverteter Peter Glöer
und Schatzmeister Udo Köhnke vorzeitig ab. Auch sie müssen aus
gesundheitlichen Gründen kürzer treten. Alle drei bleiben dem
Schützenverein aber nicht nur erhalten, sondern
stehen dem neuen Vorstand auch beratend zur Seite. Neuer zweiter Vorsitzender
ist Wolfgang Ahle, Schatzmeisterin ist Dörthe Jakubzik. Inge Witt
hat ihr Amt als Jugendwartin niedergelegt, ihr Kollege Helmut Schümann übernimmt
ihre Aufgaben mit.
Im vergangenen Jahr ist der Mitgliederstand bei den Rolandschützen
von 265 auf 248 gesunken. Zudem hat der Verein mit Nachwuchssorgen zu kämpfen,
besonders an 20- bis 50-Jährigen fehlt es. Die Jugendlichen, allerdings,
die Mitglied sind, machen dem Verein alle Ehre. So wurden Jan Schümann
als deutscher Meister im Kleinkaliber 3x20 und Anika Schroedter als deutsche
Vizemeisterin in der gleichen Disziplin geehrt. Zu Landesmeisterehren kamen
neben den beiden deutschen Meistern auch Oliver Planthaber, Ilonka Wendt,
Ann- Christin Schroedter, Florian Ladewig, Carina Casten, Julia Matthes
und Helmut Schümann. Als Folge der niedrigen Mitgliederzahlen und
steigender Abgaben und Kosten beschlossen die Mitglieder eine einmalige
Energiekostenzulage.Bei Kreis- und Landesmeisterschaften müssen die
Schützen ab dem 18. Lebensjahr die Startgelder künftig selbst
zahlen. Für Übernachtungen bei deutschen Meisterschaften oder
im Ligaschießen werden die Teilnehmer einen Eigenanteil tragen müssen.
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 03.02.2006
Segeberger Bürgerschützen Meister
Die Segeberger Bürgerschützen steigen als Meister
in die Verbandsliga auf. Alle acht Begegnungen in der Luftpistolen-Landesliga
Süd konnten die Bürgerschützen gewinnen. Der 8:2-Heimerfolg
gegen die SSG BooKuRiTra rundete das hervorragende Wettkampfjahr ab. Ligaleiter
Arnold Schröder ist zuversichtlich, dass die Bürgerschützen
auch in der höheren Klasse eine gute Rolle spielen werden. Arne Friedrich
gewann seinen Vergleich mit beachtlichen 372:350 Ringen gegen Manfred Raumer.
Jörg Bandelin schlug Joachim Frey 359:353, Norman Schirm setzte sich
gegen Jutta Döring mit 360:353 durch, und Monika Klüver schlug
Lydia Krumbholz 341:337. Nach spannendem Kampf verlor nur Claus Taube trotz
guter Leistung mit 366:369 gegen Harald Harm. Die Vizemeisterschaft ging
an die Sportschützen Ratekau nach dem 6:4 über Lübeck II.
Neben den Hansestädtern als Schlusslicht muss die SG Norderstedt in
die Bezirksliga zurück.
Der Schützenverein Roland Bad Bramstedt beendete die Saison nach dem
5:5 beim SV Hamwarde auf Rang 7. Armin Luckmann punktete mit 369:366 Ringen,
auch Michael Fenner zeigte bei seinem 365:359 eine gute Leistung. Das Unentschieden
sicherte Haiko Andreä mit einem 347:347.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 10.09.2005
Trotz Erfolg bei der DM: Den Rolandschützen fehlt der Nachwuchs
Bad Bramstedt (ust): Wären nicht die mahnenden Worte
von Horst Witt, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Roland Bad Bramstedt,
gewesen - es wäre eine rundum fröhliche Sportlerehrung im Schützenhaus
auf dem Schäferberg geworden. Immerhin gab es nicht nur - mit Grußworten
von Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach und Bürgervorsteherin
Annegret Mißfeldt - den Deutschen Meistertitel im Kleinkaliber Drei-Stellungs-Kampf
von Jan Schümann und in derselben Disziplin Silber für Anika
Schroedter (beide 16) zu bejubeln.
Sechs weitere junge Roland-Schützen hatten die strenge Qualifikationsnorm
für die DM erfüllt, reisten nach München und präsentierten
sich dort stark. Drei andere Schützen hatten zudem die Norm des Vorjahres
geschafft, fielen aber wegen der hohen Leistungsdichte auf Bundesebene "durchs
Raster".
Doch trotz der erfreulichen Ergebnisse, richtete der Vorsitzende das Augenmerk
auf einen ernsten Aspekt: "Wir brauchen dringend neue, am Schießsport
interessierte, Kinder im Alter von elf oder zwölf Jahren", sagt
Horst Witt mit sorgenvollem Blick auf die Zukunft, "in der Jugendabteilung
fehlt der jüngste Nachwuchs, da unsere Schülerschützen im
kommenden Jahr in den Jugendbereich rüberwechseln." Dabei wird
doch den Youngstern im SV Roland viel geboten: "Mit Helmut Schümann
steht ihnen ein Trainer zur Seite, der sich fast täglich in der Schützenhalle
aufhält und neben drei Trainingstagen auch noch Einzelunterricht erteilt",
erklärt Witt, "und im Hintergrund sorgen mehrere Sponsoren dafür,
daß die so kostenintensive Jugendarbeit stattfinden kann. "
Kinder der genannten Altersgruppe, die sich gerne im Schießsport
versuchen wollen, melden sich bitte bei Helmut Schümann per E-Mail:
@@@@ (wegen SPAM-Gefahr gelöscht) oder unter der Mobilnummer 0170/526
03 23.
Ergebnisse der Schützen des SV Roland bei der DM 2005:
Mannschaftswertungen
- Luftgewehr (LG) Drei-Stellung, Schüler
- 11. Platz, 856 Ringe
- LG Schüler
- 40. Platz, 547 Ringe
- Kleinkaliber (KK) 3x20, Jugend
- 4. Platz, 1682 Ringe
- LG Jugend
- 7. Platz, 1159 Ringe
Einzelschützenwertung
- LG Drei-Stellung, weibl. Jugend
- 18. Platz Anika Schroedter 586 Ringe
- KK Liegend, Jugend
- 6. Platz Jan Schümann 585 Ringe
- KK Liegend, weibl. Jugend
- 13. Platz Anika Schroedter 585 Ringe
- KK Liegend, Juniorinnen B
- 28. Platz Ilonka Wendt 581 Ringe
- KK 3x20, weibl. Jugend
- 2. Platz Anika Schroedter 574 Ringe
- 74. Platz Ann-Christin Schroedtger 540 Ringe
- KK 3x20 Jugend
- 1. Platz Jan Schümann 568 Ringe
- KK 3x20, Juniorinnen B
- 68. Platz Ilonka Wendt 552 Ringe
- LG, weibl. Jugend
- 19. Platz Anika Schroedter 390 Ringe
- 47. Platz Ann-Christin Schroedter 385 Ringe
- LG, Jugend
- 16. Platz Jan Schümann 384 Ringe
- LG, Juniorinnen B
- 54. Platz Ilonka Wendt 385 Ringe
- LG Drei-Stellung, Schüler
- 14. Platz Oliver Planthaber 288 Ringe
- 33. Platz Florian Ladewig 280 Ringe
- LG Drei-Stellung, Schülerinnen
- 39. Platz Julia Matthes 288 Ringe
- LG, Schüler
- 57. Platz Florian Ladewig 183 Ringe
- 70. Platz Oliver Planthaber 180 Ringe
- LG, Schülerinnen
- 113. Platz Carina Casten 184 Ringe
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 29.08.2005
Bad Bramstedter Schütze Jan Schümann holt Gold
Bad Bramstedt (wbo): Die Talente des Schützenvereins
Roland Bad Bramstedt haben bei den Deutschen Meisterschaften wie schon
im Vorjahr groß aufgetrumpft. Jan Schümann ließ in München
der nationalen Konkurrenz im Kleinkaliber- Dreistellungskampf keine Chance.
Anika Schrödter gewann im Dreistellungsschießen die Silbermedaille.
Jan Schürmann lieferte in der Jugendklasse einen souveränen Wettkampf
ab. Im Vorjahr Titelträger im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr,
war er diesmal im Dreistellungskampf eine Klasse für sich. Mit 568
Ringen setzte sich Jan Schümann überzeugend an die Spitze. Anika
Schrödter gelangen mit 574 Ringen bei 60 Schüssen sogar sechs
Ringe mehr. Sie lieferte sich mit Yvonne Jaekel aus der Oberpfalz eine
packendes Duell, in dem der Bad Bramstedterin am Ende ein Ring zur Goldmedaille
fehlte. Nach dem Anschlag im Liegen hatte Anika Schrödter vier Ringe
Rückstand. Stehend holt die Rolandschützin auf und ging mit zwei
Ringen Vorsprung in das abschließende Knieendschießen. Nach
der ersten Serie von zehn Schüssen lag Anika Schrödter immer
noch mit einem Ring hauchdünn in Führung. Doch Yvonne Jaekel
bewies Nervenstärke. Mit einer fantastischen Schlussserie gewann sie
den letzten Vergleich mit 98:96 Ringen und eroberte sich mit 575:574 Ringen
Platz 1 zurück.
In der Mannschaftswertung hatten die Rolandschützen Pech. Drei Ringe
fehlten zur Bronzemedaille. Worüber Ann-Christin Schroedter überhaupt
nicht glücklich war. Nach einer Leistung von 540 Ringen gab sie sich
die Schuld am Verpassen des Edelmetalls.
Im Kleinkaliber-Liegendschießen konnte Jan Schümann seinen Titel
nicht verteidigen. Mit 593 Ringen hatte er vor einem Jahr auf der Olympiaanlage
München-Hochbrück überraschend Gold geholt. Diesmal schoss
er 585 Ringe, die zu Platz 6 reichten. Anika Schroedter wurde im Wettbewerb
der weiblichen Jugendklasse mit 585 Ringen auf Rang 13 notiert.
Sonja Scheibl (Itzstedter Schützenverein) gewann in der Doppeltrap-Konkurrenz
zwar Bronze, aber alle ihre Träume erfüllten sich damit nicht.
Nach zwei Serien war sie hinter Susanne Kiermayer (Kirchberg, 68 Treffer)
mit 65 Treffern auf Rang 2. platziert. Doch in der Schlussserie lief bei
Sonja Scheibl nicht viel zusammen. Sie musste nicht nur Susanne Kiermayer
(insgesamt 99) ziehen lassen, sondern verlor mit insgesamt 91 getroffenen
Scheiben auch noch Platz 2 an Andrea Meinicke (Berlin, 95).
Im Trapschießen lief es für Sonja Scheibl ähnlich. Nach
drei Serien lag sie, gemeinsam mit Silke Hüsing (Baden-Württemberg),
mit 68 Treffern vier Scheiben vor der späteren Titelträgerin
Jana Beckmann (Schönebeck). Doch im Finale trafen Sonja Scheibl und
Silke Hüsing nur 15. bzw. 16 Scheiben. Jana Beckmann (20) zog vorbei.
Sonja Scheibl verlor mit insgesamt 83 zerschossenen Scheiben sogar noch
den Bronzeplatz an Andrea Meinicke. (84), die mit den beiden Erstplatzierten
treffergleich war.
Artikel aus der Hamburger Morgenpost vom 26.08.2005
Ich finde, daß dieses Verhalten eines unserer Mitglieder
eine Erwähnung verdient, auch wenn es primär nichts mit dem Schießsport
zu tun hat! (Anm. d. Webmasters)
Vom Auto gerammt - weil er helfen wollte
Hamburg (Simone Pauls): Er wollte nur einen Streit schlichten
und Zivilcourage zeigen. Doch er landete auf einer Motorhaube, wurde dort
liegend wie in einem Actionfilm meterweit mitgenommen. Vor dem Amtsgericht
Wandsbek traf Michael F. (28) gestern den Mann wieder, wegen dem er ein
Vierteljahr lang in ärztlicher Behandlung war. Was war passiert? Michael
F. ist Polizist. Er war außer Dienst, als er am 20. Dezember vergangenen
Jahres auf der Wandsbeker Zollstraße einen Mann beobachtete, der seiner
Frau ins Gesicht schlug. Er stellte ihn zur Rede. Der Mann stieg in seinen
Golf, wollte wegfahren. Michael F. stellte sich davor, verlangte, auf die
Polizei zu warten. Doch der Fahrer fuhr los. Erst machte der Wagen nur
einen Hüpfer, dann gab er Gas - mit Michael F. auf der Kühlerhaube.
Nach 30 Metern ließ er sich vom Auto fallen.
Resultat der Amok-Fahrt: Knochenknorpelanriss, Gelenkblutungen. Drei Monate
lang musste er sich ärztlich behandeln lassen. Angeklagt: Ismail E. (32),
arbeitsloser Gabelstaplerfahrer aus Altona. Als er zum Prozessbeginn um
13 Uhr nicht erschien, ließ ihn der Richter von der Polizei zu Hause abholen.
Die Verhandlung begann mit 90-minütiger Verspätung. Seine Ausrede: "Ich
habe keine Ladung bekommen." Der Richter zog genervt eine Augenbraue hoch.
Der Vater eines fünfjährigen Sohnes stritt alles ab. Er habe seine
Frau nicht geschlagen, sondern nur geschubst und Michael F. außerdem nicht
angefahren. Vier Zeugenaussagen bestätigten die Version des Polizisten.
Das Urteil: zehn Monate Haft auf Bewährung, plus sieben Monate Führerscheinentzug.
Der Richter: "Wer so etwas macht, ist charakterlich zum Führen eines
Fahrzeuges nicht geeignet." Für Michael F. hätte die Fahrt auf der
Motorhaube auch weniger glimpflich ausgehen können. Trotzdem bereut er
seine Zivilcourage nicht. Er sagt: "Es ist wichtig, nicht einfach wegzuschauen."
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 13.07.2005
Gelungene Aktion der Rolandschützen
Bad Bramstedt (ust): Der Schützenverein Roland in Bad
Bramstedt scheint auf optimale Bedingungen abonniert zu sein, wenn es um
die Ausrichtung der Ferienpaß-Aktion Bogenschießen geht. Wie schon im Vorjahr
begrüßten die Rolandschützen auch diesmal die jungen Besucher,
die ihre Treffsicherheit überprüfen und in der Gruppe ein wenig
Spaß haben wollten, bei strahlendem Sonnenschein und Windstille. Nach einigen Übungen
mit Pfeil und Bogen gab es einen abschließenden Wettkampf. Jeder der 28
Teilnehmer mußte auf der Anlage vor dem Schützenhaus sechs Pfeile
auf die Scheibe abschießen und danach auch noch zehn Schuß mit dem Luftgewehr
absolvieren. Beim Addieren der Ringzahlen wurde dabei den jüngeren
Teilnehmern ein ihrem Alter entsprechender Punktvorsprung geschaffen, um
vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Pokal-Gewinner des Tages waren Rico
Ahrens (146 Ringe), Simon Lauff (143) und Lars Hundrieser (133). Doch auch
jedes der anderen Kinder konnte sich am Ende der Aktion ein Geschenk aussuchen
und wurde mit einer Tüte Naschkram für den Heimweg belohnt.
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 01.07.2005
Die Talentschmiede der Schützen
Medaillenregen: Der Nachwuchs des SV Roland heimst bei den Landesmeisterschaften
insgesamt 13 Titel ein.
Bad Bramstedt (ust): Die Sportschützen des SV Roland
Bad Bramstedt dürfen optimistisch in die Zukunft sehen. Daß die Kurstädter über
eine erfolgversprechende Nachwuchsarbeit verfügen, ist spätestens
seit dem Deutschen Jugend-Mannschafts-Meistertitel 2004 im Kleinkaliber
liegend sowie der Vizemeisterschaft über 3x20 Schuß von Jan Schümann,
Anika und Ann-Christin Schroedter bekannt. Doch bei den aktuellen Landesmeisterschaften
mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr in Kellinghusen schoben sich nun auch
noch zahlreiche andere Roland-Nachwuchsschützen in den Vordergrund.
Oliver Planthaber (Luftgewehr Schüler und Schüler Drei-Stellung)
und Ilonka Wendt (Luftgewehr Juniorinnen B und KK Juniorinnen B, liegend)
machten beispielsweise mit ersten Plätzen deutlich, daß künftig mit
ihnen ebenfalls zu rechnen sein wird. Eine Flut an zweiten und dritten
Plätzen von weiteren Roland-Nachwuchsschützen bestätigt Trainer Helmut
Schümann in seiner Einschätzung, daß der Verein auf dem richtigen
Weg ist: "Bei uns zahlen sich der Trainingseifer, das Talent der Jugendlichen,
gesunder Ehrgeiz, gepaart mit der Unterstützung durch die Vereinsführung,
und die vorhandene gute Ausrüstung aus." Der Coach hofft zudem auf
einen vereinsinternen "Nachahm-Effekt": "Wir hoffen, daß viele unserer
talentierten Schüler die erfolgreichen Jugendschützen als Vorbilder
ansehen und ihnen nacheifern." Damit der zukünftigen Meistergeneration
das Üben leichter fällt, hat Schümann einen Wunsch: "Als technische
Aufrüstung für unsere Anlage wären elektronische Trefferanzeigen
ideal!" Doch auch ohne diese Hilfsmittel wird der SV Roland Bad Bramstedter
ingesamt acht Jugendschützen zu den Deutschen Meisterschaften 2005,
die vom 22. bis 28. August in München stattfinden, entsenden. Angesichts
des geschlossen starken Auftritts der jungen Rolandschützen zweifelt
kaum einer daran, daß die Rückkehrer dann auch wieder Edelmetall im
Gepäck haben werden.
ERGEBNISSE - Schützen-Landesmeisterschaften 2005 mit
dem Luftgewehr und dem Kleinkalibergewehr - Spitzenplazierungen der Mitglieder
und Teams des SV Roland Bad Bramstedt:
Mannschaftswertungen, Luftgewehr
- 1. Plätze: Schüler, Jugend, Schüler Drei-Stellungs-Kampf
- 2. Platz: Jugend Drei-Stellungs-Kampf
- 3. Plätze: Jugend, Junioren
Mannschaftswertungen, Kleinkaliber
- 1. Plätze: 100m Damen, 3x20 Jugend
- 2. und 3. Platz: jeweils Jugend, Gewehr liegend
Einzelwertungen, Luftgewehr, 1. Plätze
- Oliver Planthaber (Schüler und Schüler Drei-Stellung)
- Jan Schümann (Jugend und Jugend, Drei-Stellung)
- Ilonka Wendt (Juniorinnen B)
2. Plätze
- Florian Ladewig (Schüler und Schüler, Drei-Stellung)
- Carina Casten (Schülerinnen)
- Anika Schroedter (Jugend, weiblich)
- Julia Matthes (Schülerinnen, Drei-Stellung)
- Helge Peters (Jugend Drei-Stellung)
3. Plätze
- Sascha Krüger (Schüler, Drei-Stellung)
- Beke Kristina Müller (Jugend, weiblich, Drei-Stellung)
Einzelwertungen, Kleinkaliber Gewehr,1. Plätze
- Jan Schümann (Jugend, 3x20 und Jugend, liegend)
- Anika Schroedter (Jugend, weiblich, 3x20)
- Ilonka Wendt (Juniorinnen B, liegend
2. Plätze
- Kim Manuel Fischer (Jugend, 3x20)
- Ilonka Wendt (Juniorinnen B, 3x20)
- Helge Peters (Jugend, liegend)
- Anika Schroedter (Jugend weiblich, liegend)
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 06.06.2005
Anika Schroedter: Blitzkarriere als Schützin
Bad Bramstedt (ust): Es war eine gutgelaunte Gruppe, die
von den Ranglisten- und EM-Qualifikationskämpfen der Kleinkaliberschützen
auf der Münchener Olympia-Schießanlage den Heimweg nach Bad
Bramstedt antrat. Neben Landestrainer Ingolf Falkenberg und ihrem Vereinskameraden
Jan Schümann (16) saß auch Rolandschützin Anika Schroedter
im Auto: "Ich bin zufrieden. Meine Leistung sollte gereicht haben,
damit ich weiter im Bundes-C-Kader geführt werde", so die 16jährige
Hitzhusenerin.
Die Gymnasiastin hatte vor kurzem schon beim Internationalen Junioren-Wettkampf
in Suhl mit dem zweiten Platz in der Luftgewehr-Konkurrenz für Furore
gesorgt. Deshalb kam die gute Leistung mit dem Kleinkaliber-Gewehr auch
nicht weiter überraschend.
Das Talent zum Schießen bekam Anika Schroedter mit in die Wiege gelegt. "Mein
Opa war schon im Verein, mein Vater hat mit dem Luftgewehr in der Bundesliga
geschossen und meine Schwester Ann-Christin ist zusammen mit mir und Jan
Schümann 2004 Deutscher Mannschaftsmeister im Kleinkaliber liegend
geworden." Ein "alter Hase" mit dem Gewehr ist Anika Schroedter
aber noch nicht. Erst 2002 begann sie mit dem Training. "Aber dann
ging alles ganz schnell", meinte sie, "vier Wochen später
habe ich bereits die Kreismeisterschaften gewonnen und den Sprung in den
Landeskader geschafft." Seitdem folgen in schöner Regelmäßigkeit
Kreis- und Landesmeistertitel mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr sowie
Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften.
Diese stehen im August auf dem Plan. "Ich traue mir aber nicht zu,
ein Ziel zu nennen. Die Resultate sind zu sehr von der Tagesform abhängig",
so Anika Schroedter, "aber ohne Ambitionen fahre ich bestimmt nicht
nach München." Doch bevor es soweit ist, muß sich die 16jährige
erst einmal bei den Landesmeisterschaften an den nächsten beiden Wochenenden
in Kellinghusen bewähren. Aber kaum jemand bezweifelt, daß Anika Schroedter
wieder gut abschneiden wird.
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 30.05.2005
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 30.05.2005
Anika Schroedters größter Erfolg
Bad Bramstedt (ust): Anika Schroedter, Nachwuchs-Schützin
des SV Roland Bad Bramstedt, hat sich nach guten Ergebnissen auf regionaler
und nationaler Ebene nun auch international einen Namen gemacht. Beim internationalen
Junioren-Wettkampf in Suhl, der sogenannten "Kleinen EM", überzeugte
die 16jährige gegen Konkurrenz aus Europa, Indien und Israel. In der
Disziplin 40 Schuß Luftgewehr stehend gewann die junge Hitzhusenerin
gegen 50 Konkurrentinnen mit 495,3 Ringen die Silbermedaille. Schon im
Vorkampf hatte Anika mit 394 von 400 möglichen Ringen für Furore
gesorgt.
Im Wettbewerb Kleinkaliber Gewehr 60 Schuß liegend kam Anika Schroedter
mit 585 Ringen auf den sechsten Rang und sicherte so auch ihrem Rolandschützen-Team
mit Ann-Christin Schroedter und Jan Schümann den Sieg in der Mannschaftswertung.
Artikel aus dem Anzeiger vom 16.03.2005
Artikel aus dem Anzeiger vom 09.03.2005
Artikel aus dem Anzeiger vom 05.01.2005
Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 06.01.2005
Bad Bramstedts Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt
und Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach laden zum Neujahrsempfang
am 9. Januar in den Schloßsaal ein. Geehrt werden Sportler und andere Bramstedter,
die sich besondere Verdienste erworben haben. Die höchste Auszeichnung,
die die Stadt vergibt, erhält der 80 Jahre alte Günter Warnemünde.
Er bekommt die Bramstedter Ehrennadel. Warnemünde war Stadtverordneter,
Bürgervorsteher und stellvertretender Bürgermeister. 43 Jahre
leitete er als Vorsitzender den Schützenverein "Roland Bad Bramstedt".
Außerdem werden erstmals die Sternsinger der Kirche auftreten. Die Veranstaltung
beginnt um 11 Uhr.
Artikel aus dem Anzeiger vom 01.12.2004
Artikel aus dem Anzeiger vom 03.11.2004
Artikel aus Bad Bramstedt live vom 01.10.2004
Artikel aus dem nordexpress vom 22. September 2004
Artikel aus dem Anzeiger vom 22.09.2004
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 18.09.2004
Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 07.09.2004
Artikel aus der Schützenzeitung
Artikel aus dem Anzeiger
Artikel aus "Segeberger Zeitung" vom 03.01.2004
Bad Bramstedt(sr): Wer die Bad Bramstedter Pistolenschützen zum Wettkampf
begleitet, wartet vergeblich auf den großen Knall. Denn die aktivste Pistolengruppe
des Schützenverein Roland schießt nur mit Druckluft. Im Augenblick konzentrieren
sich die Mitglieder der Truppe auf die Rundenwettkämpfe der Bezirksliga Süd.
Auch wenn die meisten der Bad Bramstedter Schützen seit Jahren Pistolen
aller Kaliber schießen, wird die Luftpistole immer beliebter. Da es für
die Pistolenschützen keinen Trainer gibt, stellt sich Helmut Schümann,
Trainer der Jugendgruppe, zur Verfügung, um der Mannschaft Tips und
Ratschläge für den erfolgreichen Schuß zu geben. Mit Erfolg: Vor kurzem
wurde der Vergleich gegen die Schützengilde Beckersberg Henstedt-Ulzburg
II mit 8:2 gewonnen. Bei den besten Schützen der Mannschaft ließen sich
alle Treffer auf den 40 Scheiben mit einem 2 Eurostück abdecken. Wer
das Pistolenschießen kennenlernen möchte, ist beim wöchentlichen Training
an jedem Sonnabend ab 18:00 Uhr in der Schützenhalle der Rolandschützen
(Rugenbusch 14) willkommen. Informationen zum Pistolenschießen gibt Rudolf
Schnettler (Tel. 04324/1301), Sportleiter des SV Roland . Zur Kontaktaufnahme
können auch E-Mailadressen oder Telefonnummern von der Internetseite des
Vereins unter www.schuetzenverein-roland.de genutzt werden.
Artikel aus "Der Anzeiger" vom 20.08.2003
Artikel aus "nordexpress" vom 13.08.2003
Letztes Update: 10.03.2010, 11:02 Uhr