Gedrucktes...

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Vielen Dank an all die Vereinsmitglieder, die mich mit Artikeln versorgen! Natürlich gilt mein Dank auch den Redakteuren und Reportern, die durch ihre Berichterstattung für eine Akzeptanz und Popularität unseres Sportes sorgen. Anm.: Ich übernehme die Artikel 1:1 - das bedeutet, daß auch vorhandene Fehler etc. wiedergegeben werden. Es gehört sich meines Erachtens nicht, an den Werken Anderer "rumzuschrauben". Aber nun gehts los...

Artikel Hamburger Abendblatt 26.01.2010

Ein Hauch von Olympia

Die publikumsfreundliche elektronische Trefferanzeige ist nach wie vor eine Attraktion für Zuschauer und Aktive. Der SV Roland Bad Bramstedt freut sich über zwei erste Plätze.

Norderstedt (ust) - Einmal im Jahr weht ein Hauch von Olympia durch das Gymnasium Harksheide. Wenn sich Zuschauer und Aktive in der mit Sitzbänken, Tischen und Video-Leinwänden ausgestatteten Sporthalle drängen, an deren Ende zehn Schießstände aufgebaut sind, ist klar: Es ist wieder mal Finaltag der Norderstedt Open. Jürgen Schumacher, Sportwart der BSG Stadtwerke Norderstedt, hat das Event für Luftgewehrschützen vor fünf Jahren ins Leben gerufen.
Beflügelt von der tollen Atmosphäre arbeitete sich Carina Casten (18) vom SV Roland Bad Bramstedt bis in den Endkampf vor. Dort traf sie auf ihren drei Jahre jüngeren Vereinskameraden Max Schumann. Doch die Roland-Schützin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und setzte sich vor 300 Zuschauern, die jeden Treffer lautstark bejubelten, mit 101,7:100,3 Ringen durch. Als Belohnung gab's einen Gutschein für einen Schießsportausrüster. "Das hat Carina gut gemacht", sagte ihr Vereinstrainer Helmut Schümann, "aber auch Max darf mit sich zufrieden sein."
Casten und Schumann waren aber nicht die einzigen Bramstedter, die Coach Schümann Anlass zur Freude boten: Bei den Schülern setzte sich Niklas Bahde im Finale souverän gegen Niklas Woisin aus Kassau.
Gastgeber BSG Stadtwerke Norderstedt übte sich hingegen in Bescheidenheit. Nur Henri Tetzloff (Schüler) und Damen-Schützin Heike Kremer schafften mit ihren vierten Plätzen zumindest den Sprung ins Halbfinale.
Hochklassig waren die Entscheidungen bei den Herren und bei den Auflageschützen, die eines gemeinsam hatten: Beide Sieger nahmen bereits zum vierten Mal in Folge ihre Trophäe mit nach Hause. Henrik Borchers (KKS Nordstemmen) ließ im Finale gegen Marco Falkenhagen (Olympia Börm/Dörpstedt) nichts anbrennen, schoss ausschließlich Zehner und distanzierte seinen Kontrahenten um 4,4 Ringe.
Wesentlich dramatischer verlief das Auflageschießen: Abonnementssieger Klaus Welz (Boostedter SG) musste gegen Günter Stünitz (MSC Siethwende) mit 105,2 Ringen Veranstaltungsrekord schießen, um zu gewinnen.

Ergebnisse

Luftgewehr, Schüler: 1. Niklas Bahde (98,2 Ringe/SV Roland Bad Bramstedt), 2. Niklas Woisin (95,5/SSV Kassau), 3. Jaqueline Köhler (95,3/SK Ohlendorf), 4. Henri Tetzloff (90,1/BSG Stadtwerke Norderstedt).
Jugend/Junioren: 1. Carina Casten (101,7), 2. Max Schumann (100,3/beide SV Roland Bad Bramstedt). Damen: 1. Madeleine Funke (100,5/SGi zu Jüterbog), 2. Jessica Lampe (99,8), 3. Angelika Rinke (98,4/beide KKS Nordstemmen), 4. Heike Kremer (95,1/BSG Stadtwerke)
Herren:
1. Henrik Borchers (104,0/KKS Nordstemmen), 2. Marco Falkenhagen (99,6/SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt).
Auflageschießen:
1. Klaus Welz (105,2/Boostedter Schützengilde), 2. Günter Stünitz (104,8/MSC Siethwende).

Artikel Hamburger Abendblatt 26.02.2009

Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen

Luftgewehr: Späte Steigerung bringt den Aufstieg
Rolandschützen wieder in Regionalliga

Bad Bramstedt (ust) - Der Oktober kann kommen. Die Luftgewehr-Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt haben sich im Relegationsturnier gegen sieben Verbandsligisten sowie den bisherigen Regionalliga-Verein SSG Bramgau für die im Herbst beginnende Saison der Regionalliga Nord qualifiziert. Dabei hatte es für die Schleswig-Holstein-Meister auf der Schießanlage in Hannover-Wülfel nach dem ersten von zwei Durchgängen überhaupt nicht gut für die Rückkehr nach zwei Jahren "Abstinenz" in die zweithöchste Deutsche Schützenklasse ausgesehen. Um 16 Ringe lag das Team von Roland-Trainer Helmut Schümann nach fünfmal 40 Schuss als Dritter hinter den Bramgauern zurück. "Damit waren wir eigentlich aus dem Rennen" sagte Helmut Schümann, "16 Ringe sind ein enormer Unterschied. Aber ich habe an das Team appelliert, noch mal Alles zu geben, um unsere minimale Chance doch noch zu nutzen." Schümann fand Gehör. Im zweiten Durchgang steigerten sich alle Rolandschützen und schafften ein um 25 Ringe besseres Teamergebnis als zuvor. Mit 3839 Ringen verwiesen die Rolandstädter den Ex-Bundesligisten Bramgau auf Rang drei. Bemerkenswert die Steigerung von Carina Casten: Sie verbesserte sich gleich um neun Ringe. Spitzenschützin Anika Schroedter überzeugte mit einer erstklassigen 392.

Ergebnisse

Resultate der Luftgewehr-Schützen des SV Roland in der Regionalliga-Relegation:

Anika Schroedter 387 Ringe (1. Durchgang)/392 (2. Durchgang),
Jens Albertsen 385/388,
Carina Casten 380/389,
Beke-Kristina Müller 377/384,
Ann-Christin Schroedter 378/379.

Endstand (die zwei Erstplatzierten qualifizieren sich für die Regionalliga Nord):

1. KKS Nordstemmen II 3865 Ringe
2. SV Roland Bad Bramstedt 3839
3. SSG Bramgau 3836
4. SV Schneverdingen 3823

Hamburger Abendblatt vom 27.01.2009

Luftgewehrschießen: Bittere Pille für die BSG Stadtwerke Norderstedt

Abstieg in die Verbandsliga ist besiegelt

Hochklassige Leistungen bei den Norderstedt Open - doch die Regionalligaschützen verlieren zum sechsten Mal mit 2:3.

Norderstedt (ust) - Hochspannung beim Finale der Luftgewehr-Regionalliga! Nur die Musik, die in der Halle des Gymnasiums Harksheide aus den Boxen ertönt, ist zu hören. Die rund 200 Zuschauer sind dagegen mucksmäuschenstill geworden. Daumen werden gedrückt; alles blickt gebannt auf die Video-Leinwände am Hallenrand. Dort sind zehn Zielscheiben eingeblendet, unter neun von ihnen ist bereits ein Endergebnis zu lesen. Gut fünf Minuten vor Ende der 50-minütigen Wettkampfzeit steht nur noch Bernd Klepper von der BSG Stadtwerke Norderstedt auf dem Schießstand.
Der 44-Jährige hat sich viel Zeit gelassen, nun hängt das ganze Glück einer Saison an ihm. Schafft er mit den letzten vier Schüssen 39 Ringe, hat er das Stechen gegen Nils Taeger erreicht. 40 Ringe würden den Sieg über seinen Konkurrenten vom SB Freiheit, den 3:2-Gesamterfolg der BSG Stadtwerke und damit auch den Klassenerhalt bedeuten. Verliert Klepper, sind die Norderstedter nach vier Jahren Klassenzugehörigkeit in die Verbandsliga abgestiegen.
Plopp! Applaus brandet auf, eine 10. Noch drei Schuss. Plopp! Wieder eine 10, einige Norderstedter jubeln. Klepper legt an, zielt - und setzt das Gewehr wieder ab. Er atmet tief durch, legt an, zielt lange. Plopp! Ein Schrei der Enttäuschung geht durchs Publikum. Nur eine 7, das Match ist verloren - die BSG steigt nach einer völlig verkorksten und kuriosen Saison ab.
Bei sieben Antritten der Norderstedter, die vor der Saison zum erweiterten Favoritenkreis zählten, hieß das Endergebnis immer 3:2. Doch nur einmal ging die BSG als Sieger hervor. "Unglaublich, wie die Serie gelaufen ist. Dieses Ende war symptomatisch", sagte Coach Klavs Christensen, "wieder ist die Entscheidung mit den letzten Schüssen gegen uns gefallen."

Doch der Finaltag stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Die Nummer zwei der Meldeliste, Mira Jalas, fiel erkrankt ebenso aus wie Beke Jöns mit angeschlagenem Knie. Und auch Dorit Klees, die nun auf Position zwei vorrückte, hätte eigentlich zu Hause blieben müssen. "Sie hat einen Infekt und Redeverbot, um den Hals zu schonen", erklärte BSG-Sportleiter Jürgen Schumacher den schweigsamen Auftritt seiner routiniertesten Schützin, "aber sie hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt." So blieb es Katja Mesterheide erspart, von Listenrang fünf bis auf Platz zwei vorzurücken.
Der Neuzugang aus Braunschweig zeigte an Nummer drei mit 379 Ringen eine gute Leistung, verlor aber das Duell gegen Alina Hill (385). Auf Mesterheides "Stammplatz" bewies der nachnominierte Verbandsligaschütze Klepper Kampfgeist. "Aber die Drucksituation hier war eine ganz andere, als sonst", sagte der Pechvogel, "ich habe versucht, alles um mich herum auszublenden und erst durch die Zuschauerreaktion gemerkt, dass die Sieben nicht so gut war."
"Jetzt kommt ein Jahr Verbandsliga, aber in zwei Jahren sind wir wieder hier", verkündete Jürgen Schumacher noch in der Halle über Lautsprecher.
Als Ausrichter des Finales des Preisgeld-Turniers Norderstedt Open hatte der "Macher" der BSG Stadtwerke zumindest ein Erfolgserlebnis. Am ersten Tag zeigten 80 Schützen in fünf Klassen Luftgewehrsport vom Feinsten. Während bei den Herren Henrik Borchers (KKS Nordstemmen) seinen Titel verteidigte, gab es mit Ulrike Budde (SV Marcardsmoor) bei den Damen eine Überraschungssiegerin. Bei den Schülern setzte sich der Bramstedter Max Schumann durch, Klaus Welz (Boostedt) triumphierte im Auflage-Wettbewerb.

Ergebnisse: Jugend (pdf) und Schüler (pdf)

Hamburger Abendblatt vom 16.01.2009

Schafft der SV Roland die Rückkehr in die Regionalliga?

Bad Bramstedt (ust) - Auf ein Neues! Die Luftgewehrschützen des SV Roland Bad Bramstedt haben sich knapp ein Jahr nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord ungeschlagen den Titel in der Verbandsliga gesichert. Damit sind die Kurstädter für die Relegationsrunde zur Regionalliga in Braunschweig (Sonntag, 24. Februar) qualifiziert. Die Schützlinge von Trainer Helmut Schümann machten es im letzten Wettkampf beim 6:4-Erfolg über den Schützenverein Hamwarde (5./7:7) noch einmal spannend. Der Titel war den Bramstedtern zwar schon vor dem ersten Schuss nicht mehr zu nehmen, da der Schützenverein Hubertus Kiel (12:2 Zähler) die schlechteren Einzelergebnisse aufwies. Doch das Roland-Team wollte unbedingt ohne Punktverlust Meister werden. Dann aber kassierten Ann-Christin Schroedter (378:381 gegen Patrick Eschrich) und Beke Müller (381:386 gegen Yvonne Eschrich) Niederlagen. So blieb es Jan Schümann, Jens Albertsen und Anika Schroedter vorbehalten, den siebten Saisonerfolg einzufahren. Überragend war dabei der Auftritt von Anika Schroedter. Die Bundes-C-Kaderschützin und Deutsche Meisterin mit dem Kleinkalibergewehr erzielte an ihrem 19. Geburtstag zum Abschluss der Punktrunde 395 Ringe - ein bundesligareifes Resultat. .

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.01.2009

Rolandschützen Bad Bramstedt nach 6:4 über Malente erneut Verbandsligameister

Verbandsligaaufsteiger SC Kalübbe gleich Vizemeister - Abstieg droht zwei starken OH-Teams
Kalübbe/Lübeck - Die Meisterschaft in der Luftgewehr-Verbandsliga Schleswig-Holstein geht nach dem 6:4 über den SV Malente erneut an den ungeschlagenen Schützenverein Roland Bad Bramstedt. Jetzt wird der Aufstieg in die Regionalliga Nord angepeilt. Nach dem deutlichen 10:0 über den SSV Kassau feiert Aufsteiger SC Kalübbe mit seiner zuverlässigen Fünfermannschaft die Vizemeisterschaft bei nur zwei Niederlagen. Düster sieht es für die Ostholsteinclubs SV Malente und SSV Kassau aus, beiden droht der Abstieg in die Landesliga.

Geringe Hoffnungen kann sich noch der SV Malente für den Fall der glücklich verlaufenden Relegationen zur Regionalliga Nord im Februar machen. Gegen Meister Bramstedt ging es knapp beim 4:6 zu. Christoph Ochs als Bester im Team mit 388:379 und Wolfgang Langenfeld (383:378) konnten punkten, für die Rolandschützen sicherten aber Anika Schroedter (387:382), Jens Albertsen (386:356) und Jan Schümann (379:374) den Erfolg. Bei Kassau trafen alle bewährten Schützen 370 und mehr Ringe, gegen Kalübbe sollte dies aber nicht reichen. Susanne Menzel, Adelheid Lüth, Birte Ihms, Nils-Henrik Köhler und Tim Gruthoff waren einfach besser, manchmal reichten zwei, drei oder vier Ringe. „Das ist ein großer Erfolg nach dem Aufstieg aus der Landesliga vor einem Jahr“, sagte Betreuer Eggert Dose.
 
In der vierten Begegnung rettete sich der SV Hubertus Kiel mit 6:4 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf den fünften Platz, beide weisen 5:9 Punkte und Einzelresultate von 29:41 auf.
Nach dem Kieler Auftaktsieg in Paarung eins zwischen Arne Moldenhauer und Marco Falkenhagen (380:375) entwickelte sich ein wahrer Schießsportkrimi. Rene Pascale Herde war um einen Zähler besser als Andre Knaack von Olympia 72 (380:379) und als Sara Greve mit 383:364 klar punkten konnte, stand es 4:2. Die Kieler Bert Böhmer gegen Jürgen Strube und Florian Vogt gegen Anna-Carina Rahn holten jeweils ein unentschieden von 375:375 heraus und sicherten so die Jubelfeier der Kieler in Lübeck.

Enttäuschung herrschte bei den Lübecker Sportschützen, sie büßten durch eine unglückliche Niederlage von 4:6 gegen den SV Hamwarde noch die Vizemeisterschaft ein. Immerhin platzierte sich der zweite Aufsteiger ebenfalls stark im Feld der acht Teams mit dem dritten Rang. Volker Schröder (380:371) und Sören Hochwald jun. (376:372) hatten die Nasen vorn. Bei Hamwarde aber knisterte es, man wollte nicht mehr in Abstiegsgefahr geraten. Yvonne Eschrich hatte klar mit 382:368 Ringen gegen Timo Fuckner gewonnen, da richteten sich die Augen der Lübecker Fans auf die beiden anderen Partien. Wie in einem Krimi nahm Stefan Eigenbrod mit 377:376 Zählern Sören Hochwald die Punkte weg. Noch einmal entschied ein Ring zugunsten der Hamwarder durch Andrea Kuhlmann gegen Thomas Randig (376:375). Lohn dieser Nervenleistung ist der Sprung von Tabellenplatz sechs auf vier.

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 02.11.2008

Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen

Lübecker Sportschützen jetzt Verbandsligazweiter - Tolle Kielerin Annette Jensen schießt 397 Ringe
Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Kiel/Börm-Dörpstedt - So ganz nach dem Geschmack war dieser Wettkampftag für die Luftgewehrmannschaft des SV Hubertus Kiel in der Verbandsliga nicht. Der Vizemeister des Vorjahres kassierte zunächst gegen die Lübecker Sportschützen eine klare 2:8-Niederlage und musste am Nachmittag mit einen 5:5-Unentschieden gegen Aufsteiger SC Kalübbe zufrieden sein. Gegen Lübeck brillierte Annette Jensen mit 397 von 400 möglichen Ringen, ein auch in der Bundesliga seltenes Resultat. Sie demonstrierte nach 390, 395, 397 und gegen Kalübbe mit 396 Ringen ihre Spitzenklasse auch in nationalen Vergleich. Die anderen vier Sportler unterlagen aber im Direktvergleich, so staubte Lübeck ein 8:2 ab. Gegen Kalübbe konnte außer Jensen Bert Böhmer mit 382:374 sicher gewinnen. Karl-Heinz Blumtritt rettete bei starken 388:388 jedenfalls die Punkteteilung.

Auf dem Weg zur erneuten Meisterschaft bewegt sich der SV Roland Bad Bramstedt nach 9:1 gegen Kalübbe. Anika Schroedter, Jens Albertsen, Jan Schümann und Ann-Christin Schroedter waren nicht zu schlagen. Für Kalübbe sorgte Sinika Piepenbrock mit 382:382 gegen Beke Kristina Müller für ein Trostpünktchen.
Das Ostholstein-Derby der Luftgewehrschützen in der Verbandsliga Schleswig-Holstein entschied der SV Malente mit 6:4 gegen den SSV Kassau. Anschließend gab es in gleicher Höhe einen Erfolg über den SV Hamwarde, Rang vier der Tabelle bei 4:4 Punkten war der Lohn des Tages für Malente. Für den SSV Kassau bleibt die Lage am Ende düster, nur ein Punkt beim 5:5 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt war die Ausbeute für das Schlusslicht.
Die Lübecker Sportschützen sind nach dem klaren Luftgewehr-Sieg in der Verbandsliga Schleswig-Holstein mit 8:2 und trotz der folgenden Niederlage mit 2:8 gegen den Tabellenführer Roland Bad Bramstedt Tabellenzweiter. Allein Timo Fuckner schaffte es, für die Hansestädter an einem Tag gleich zwei Einzelsiege zu erringen. Für Lübeck strengte sich Volker Schröder als Nummer eins mächtig an und lieferte als Teambester 388 Ringe ab. Natürlich wusste er um die Stärke der Kielerin Annette Jensen, die bislang 390 und 395 Ringe geschossen hatte. Ihre selbst in der Bundesliga seltenen 397 verblüfften ihn aber schon. Sören Hochwald leitete durch seine bekannte Nervenstärke bei 382:381 Ringen den Gesamtsieg ein.
Zuverlässig Timo Fuckner beim 378:373 und erfrischend der Auftritt des jungen Sören Hochwald jun. mit 381:379. Da hatte in der fünften Begegnung Thomas Randig ein leichtes Spiel mit 368:356 Ringen. Trotz erneut guter Leistungen am Nachmittag sollte es für die Lübecker gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Bramstedt nur für einen Fuckner-Erfolg (380:376) reichen. So ging die Partie 2:8 erwartungsgemäß verloren. Bei noch ausstehenden drei Wettkämpfenen sind die Hansestädter als Aufsteiger überraschend mit im Rennen um den begehrten Tabellenrang zwei. 5:3 Punkte weist allerdings auch noch der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 03.10.2008

Schützenverein Roland Bad Bramstedt will seine Meisterschaft verteidigen

Lübecker Sportschützen jetzt Verbandsligazweiter - Tolle Kielerin Annette Jensen schießt 397 Ringe
Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Kiel/Börm-Dörpstedt - So ganz nach dem Geschmack war dieser Wettkampftag für die Luftgewehrmannschaft des SV Hubertus Kiel in der Verbandsliga nicht. Der Vizemeister des Vorjahres kassierte zunächst gegen die Lübecker Sportschützen eine klare 2:8-Niederlage und musste am Nachmittag mit einen 5:5-Unentschieden gegen Aufsteiger SC Kalübbe zufrieden sein. Gegen Lübeck brillierte Annette Jensen mit 397 von 400 möglichen Ringen, ein auch in der Bundesliga seltenes Resultat. Sie demonstrierte nach 390, 395, 397 und gegen Kalübbe mit 396 Ringen ihre Spitzenklasse auch in nationalen Vergleich. Die anderen vier Sportler unterlagen aber im Direktvergleich, so staubte Lübeck ein 8:2 ab. Gegen Kalübbe konnte außer Jensen Bert Böhmer mit 382:374 sicher gewinnen. Karl-Heinz Blumtritt rettete bei starken 388:388 jedenfalls die Punkteteilung.

Auf dem Weg zur erneuten Meisterschaft bewegt sich der SV Roland Bad Bramstedt nach 9:1 gegen Kalübbe. Anika Schroedter, Jens Albertsen, Jan Schümann und Ann-Christin Schroedter waren nicht zu schlagen. Für Kalübbe sorgte Sinika Piepenbrock mit 382:382 gegen Beke Kristina Müller für ein Trostpünktchen.
Das Ostholstein-Derby der Luftgewehrschützen in der Verbandsliga Schleswig-Holstein entschied der SV Malente mit 6:4 gegen den SSV Kassau. Anschließend gab es in gleicher Höhe einen Erfolg über den SV Hamwarde, Rang vier der Tabelle bei 4:4 Punkten war der Lohn des Tages für Malente. Für den SSV Kassau bleibt die Lage am Ende düster, nur ein Punkt beim 5:5 gegen den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt war die Ausbeute für das Schlusslicht.
Die Lübecker Sportschützen sind nach dem klaren Luftgewehr-Sieg in der Verbandsliga Schleswig-Holstein mit 8:2 und trotz der folgenden Niederlage mit 2:8 gegen den Tabellenführer Roland Bad Bramstedt Tabellenzweiter. Allein Timo Fuckner schaffte es, für die Hansestädter an einem Tag gleich zwei Einzelsiege zu erringen. Für Lübeck strengte sich Volker Schröder als Nummer eins mächtig an und lieferte als Teambester 388 Ringe ab. Natürlich wusste er um die Stärke der Kielerin Annette Jensen, die bislang 390 und 395 Ringe geschossen hatte. Ihre selbst in der Bundesliga seltenen 397 verblüfften ihn aber schon. Sören Hochwald leitete durch seine bekannte Nervenstärke bei 382:381 Ringen den Gesamtsieg ein.
Zuverlässig Timo Fuckner beim 378:373 und erfrischend der Auftritt des jungen Sören Hochwald jun. mit 381:379. Da hatte in der fünften Begegnung Thomas Randig ein leichtes Spiel mit 368:356 Ringen. Trotz erneut guter Leistungen am Nachmittag sollte es für die Lübecker gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Bramstedt nur für einen Fuckner-Erfolg (380:376) reichen. So ging die Partie 2:8 erwartungsgemäß verloren. Bei noch ausstehenden drei Wettkämpfenen sind die Hansestädter als Aufsteiger überraschend mit im Rennen um den begehrten Tabellenrang zwei. 5:3 Punkte weist allerdings auch noch der SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt auf.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 03.10.2008

Eutiner Sportschützen gewinnen 10:0 und 6:4 mit der Luftpistole

Verbandsligameisterschaft scheint wieder möglich - Regionalligaabsteiger hatte in Eutin Mühe
Eutin/Rellingen - Die Eutiner Sportschützen sind mit ihrer Luftpistolenmannschaft nach dem klaren 10:0 über den SV Roland Bad Bramstedt und dem hart umkämpften 6:4 gegen den VfB Schuby als Aufsteiger in der Verbandsliga Schleswig-Holstein allein ungeschlagen Tabellenführer. Die beste Leistung im Fünferteam und die stärkste alle sechs Ligabegegnungen schoss der Eutiner Ulrich Schütt mit 377 Ringen heraus.
„Wir waren diesmal alle richtig gut drauf“, sagte freudig als Nummer fünf in der Mannschaft Friedrich Pietsch. Mit 357:339 hatte er zwar leichtes Spiel, kam aber endlich an seine Trainingsresultate heran. Beim 10:0 gegen Bad Bramstedt spulten Christian Langbehn (366:357), Oliver Strugies (365:358) und Hermann Voß (365:358) bei erst zu nehmenden Gegnern ihr Programm ab. Frech hatte sich Aufsteiger Schuby bereits bei der knappen Niederlage von 4:6 gegen die Segeberger Bürgerschützen als Regionalligaabsteiger gezeigt. Nur Schütt (375:365), Voß (368:360) und Pietsch (351:336) konnten am Nachmittag die Nerven behalten und die wichtigen beiden Teampunkte einfahren. Als zweiter Aufsteiger ärgerte auf dem Eutiner Vogelberg Roland Bad Bramstedt die Kreisnachbarn aus Traventhal beim 5:5 sichtlich. Den stärksten Eindruck des dritten und vierten Durchgangs hinterließ der SV Hubertus Kiel beim 10:0 gegen Süderstapel, dem SV Rellingen genügte ein 6:4 gegen den Tabellenletzten.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)

Artikel aus der Zeitschrift Visier 11/2008

Kriminalitätsstatistik USA: Die Umkehr der Stammtisch-Ansichten

(UE/NRA): Das amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) hat die Verbrechensstatistik für 2007 veröffentlicht. Jetzt müssen sich die Befürworter einer Anti-Waffen-Politik neue Argumente einfallen lassen, wenn sie die "amerikanischen Verhältnisse" anprangern wollen.
Die Kriminalitätsrate in den USA ist von 2006 auf 2007 nicht nur leicht gefallen, sondern sie ist seit 2002 jährlich gefallen, auf den niedrigsten Stand seit 1974. Das US-Justizministerium sprach von einem "knappen 30-Jahre-Tiefststand". Seit 1991 sind die Gewaltverbrechen um 38 Prozent zurückgegangen, Mord ist auf dem tiefsten Stand seit 40 Jahren, kontinuierlich gesunken seit 1991 um insgesamt 43 Prozent.
Wie die National Rifle Association (NRA) in einem Kommentar veröffentlichte, ist dabei bemerkenswert, daß die Zahl der Gewaltverbrechen sinkt, obwohl pro Jahr 4,5 Millionen Schußwaffen mehr auf den US-Markt kamen, obwohl es mehr Waffenbesitzer als je zuvor mit mehr Waffen als je zuvor gibt. "Trotzdem haben wir weniger Verbrecher als damals, als Gerald Ford noch Präsident war". Die Details:

Im Jahr 2007 waren die Städte mit den höchsten Mordraten ausgerechnet die mit strenger Waffenkontrolle. Die ersten drei:
  • Detroit (wo nach dem Waffengesetz des Staates Michigan eine Erlaubnis zum Waffenkauf eingeholt werden muß),
  • Baltimore, wo nach dem Gesetz von Maryland private Verkäufe streng limitiert sind und man beim Händler eine siebentägige Wartefrist bis zur Übergabe einhalten muß und
  • der District of Columbia (DC) trotz eines Komplettverbots von Handfeuerwaffen.
  • Detroit, Baltimore, Philadelphia und DC haben zudem die meisten Raubstraftaten
Anders herum betrachtet hatten die Staaten mit einem Recht für die Bürger, Waffen zu führen ("Right-to-carry") im Jahr 2007 wie schon in den Vorjahren niedrigere Verbrechensraten: verglichen mit dem Rest der USA insgesamt 24 Prozent weniger, und im einzelnen :
  • 28 Prozent weniger Morde
  • 50 Prozent weniger Raubüberfälle
  • sowie elf Prozent weniger schwere Körperverletzungen
"Right-to-carry" bedeutet, daß die Polizei einem unbescholtenen Bürger die Erlaubnis erteilt, Schußwaffen verdeckt, aber zugriffsbereit zu führen.

Auf die Tatwaffen bezogen sieht die Statistik (für jeden nachlesbar siehe unten) so aus:

32 Prozent der Morde wurden ohne Schußwaffen begangen (12 % mit Messern, sechs Prozent durch die bloßen Hände und Füße sowie vier Prozent durch andere schwere Gegenstände). Gewehre und Flinten (halbautomatisch oder nicht) wurden in drei Prozent der Fälle eingesetzt, und die typischen und fast als Staatsbedrohung angesehenen "assault weapons" (militärisch aussehende Waffen nach einer festen Definition) kamen gerade auf ein Prozent.

Quellen:

Artikel auf der Zeitschrift Visier

NRA-Pressemitteilung

Offizielle Website "Crime Report 2007" des FBI

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.10.2008

SV Roland Bad Bramstedt gleich in Favoritenrolle

Luftgewehrverbandsliga geht in neue Wettkampfrunde - Aufsteiger Lübeck und Kalübbe machen sich gut

Kassau/Bad Bramstedt Endlich ging es los mit der neuen Saison der Luftgewehr-Verbandsliga Schleswig-Holstein. Der Favoritenrolle wurde der Regionalligaabsteiger SV Roland Bad Bramstedt mit einem 10:0 über den SV Olympia 72 Börm/Dörpstedt gerecht. Die starke Fünfermannschaft um Anika Schroedter ließ auch Hubertus Kiel beim 8:2 keine Chance. Schroedter musste sich dabei allein nach einem packenden Duell von 390:395 gegen die Kielerin Annette Jensen geschlagen geben. Beide Resultate wären selbst in der Bundesliga hoch angesiedelt.
Gegen Olympia 72 demonstrierten die Rolandschützen aber mit fünf Leistungen von mehr als 380 Ringen die mannschaftliche Geschlossenheit. Anika Schroedter (388:384), Ann-Christin Schroedter (382:379). Jens Albertsen (384:370), Jan Schümann (387:376) und Carina Casten (382:318) sind so auf dem Weg zur Meisterschaft und zum Wiederaufstieg.
Hubertus Kiel als Vorjahresvizemeister sorgte gegen den SV Malente für ein 6:4, das klarer ausfiel als es so aussieht. Annette Jensen zeigte sich gegen Stefanie Hopp beim 390:382 von ihrer besten Seite. Karl-Heinz Blumtritt musste für Hubertus beim 378:376 „richtig etwas tun“, um Sönke Röhling niederzuhalten. Bert Böhmer vollstreckte schließlich beim 375:365 gegen Werner Walter. Für Malente sorgten Christoph Ochs (372:363) und Volker Jöns (371:358) für etwas Trost.
In Kassau erging es den Gastgebern wie den Malentern. 4:6 hieß die erste Tagesniederlage gegen den SV Hamwarde aus dem Lauenburgischen. Jens Path zog dabei die Aufmerksamkeit der wenigen Zuschauer auf sich, als er Yvonne Eschrich beim knappen 383:382 die Punkte wegnahm. Souverän sackte Gerd Albrecht mit 377:370 seinen Erfolg ein. Karin Schröder (366:371), Heike Henningsen (367:372) und die erst 14 Jahre alte Jo-Isabelle Flor bei ihrem ersten Ligaauftritt (367:376) hatten jeweils das Nachsehen.
Spannend war der Auftakt für die beiden Aufsteiger. Der SC Kalübbe unter Trainer Eggert Dose trotzte den Lübecker Sportschützen ein 5:5 ab. Lisa-Maria Badberg nutzte die Vormittagsschwäche von Sören Hochwald jun. beim 369:363. Tim Gruthoff zeigte seine Kampfeskraft mit einem Zähler Vorsprung beim 376:375 gegen Sören Hochwald sen., die Punkteteilung schaffte Nils-Henrik Köhler beim 363:363. Wie dicht die Kalübber am sicheren Gesamtsieg waren, zeigen die Zahlen für Birte Ihms (388:389) und Sinika Piepenbrock (366:367). Mit einer überragenden Birte Ihms bei 388:377 Ringen und der „erwachten“ Badberg mit 385:380 war der Sack zum 8:2 am Nachmittag über Hamwarde schnell zu. Tabellenplatz drei bei 3:1 Punkten waren eine echte Auftaktüberraschung.
Über Rang zwei im Feld der acht Teams freuten sich die Lübecker Sportschützen. Am Nachmittag gegen den SSV Kassau sollte es besser werden. Volker Schröder musste allerdings gegen den starken Jens Path beim 388:386 noch einmal seine Klasse beweisen. Sören Hochwald, der 40-jährige Vater, schnappte sich die Punkte mit 381:369 und Sohn Sören war nach 375:370 auf wieder bei guter Stimmung. Den 10:0-Sack schnürten Thomas Randig mit 374:364 und Timo Fuckner (378:370). „Nun wollen wir uns mal in Ruhe auf den Klassenerhalt einstellen, dafür haben wir heute schon eine Menge getan“, sagte Volker Schröder in einer Kurzbilanz.
In Kassau ließen die Gastgeber 4:6 gegen den SV Hamwarde aus dem Lauenburgischen Federn. Jens Path zog dabei die Aufmerksamkeit der wenigen Zuschauer auf sich, als er Yvonne Eschrich beim knappen 383:382 die Punkte wegnahm. Souverän sackte Gerd Albrecht mit 377:370 seinen Erfolg ein. Karin Schröder (366:371), Heike Henningsen (367:372) und die erst 14 Jahre alte Jo-Isabelle Flor bei ihrem ersten Ligaauftritt (367:376) hatten jeweils das Nachsehen. Die Hamwarder ergaben sich später mit 2:8 dem SC Kalübbe. Birte Ihms feuerte erneut 388 Zähler auf die Scheiben und sorgte so gegen Yvonne Eschrich (377) für klare Verhältnisse. Auch Tim Gruthoff (374:371) gegen Judith Sausmikat, Lisa-Maria Badberg (385:380 gegen Anna-Kathrin Schulz) und Sinika Piepenbrock (371:367 über Stefan Eigenbrod) machte ihre Nervenstärke deutlich. Allein Nils-Henrik Köhler hatte mit 368:371 gegen Andrea Kuhlmann das Nachsehen.
Der SV Olympia 72 kam gegen den SV Malente mit 6:4 doch noch zu Punkten. „Mit Lübeck und Kalübbe in der Klasse ist das eine starke Liga“, sagte Teamchef Marco Falkenhaben. Da die Nummer eins, Carina Rahn, nicht an den Start gehen konnte, mussten sogar der 1. Vorsitzende Volker Ketelsen („Was soll ich machen?“) sowie Ulrike Cohrt mit ran. Sara Greve (380:378) und Jürgen Strube (378) hatten für Börm/Dörpstedt gewonnen, während die Malenter Stefanie Hopp (384:381) sowie Sönke Röhling (379:371) ausglichen. Da musste die Ersatzkraft Cohrt aus der II. Mannschaft des Vorjahres schon befreit lachen, als ihr nach 370:365 über Volker Jöns letztlich der Sieg zugeschrieben wurde.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 05.10.2008

Eutiner Sportschützen gewinnen in der Luftpistolen-Verbandsliga gleich zweimal

Traventhal/Süderstapel – Die Eutiner Luftpistolenschützen sind nach jeweils 6:4 gegen den SV Hubertus Kiel und die Segeberger Bürgerschützen zum Auftakt der neuen Verbandsligarunde in Schleswig-Holstein wieder auf dem Weg zur Verteidigung der Meisterschaft. Erklärtes Saisonziel ist jedenfalls das Erreichen der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord, daran knabbern die Kreisstädter schon seit Jahren. Gegen Hubertus Kiel zeigte sich der 55-jährige Eutiner Polizeibeamte Ulrich Schütt nach einem nervenaufreibenden Schießsportkrimi von 379:378 Ringen von der besten Seite. Gegner bei Kiel war der 41-jährige Pharmareferent Tino Delgau, der bereits mehrfacher Landesmeister in Thüringen und Schleswig-Holstein war. Schütt und Delgau waren damit die beiden stärksten LuPi-Schützen des ersten Wettkampftages. Bei Eutin sorgten weiter Oliver Strugies mit 364:339 gegen Mario Schacht und Hermann Voß mit 361:356 über Ingo Haltendorf leicht für die notwendigen drei Erfolge. Der Hubertusschütze Wolfgang Brühl nutzte die Auftaktschwäche von Christian Langbehn beim 369:356. Neu und erfolgreich trat Kim B. Hansen aus Dänemark auf, der 33-jährige Nationalmannschaftsschützen aus dem Norden schockte den Eutiner Friedrich Pietsch mit 372:352. „Wir haben gleich zwei Mitfavoriten besiegt, das lässt unser Ziel Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord wieder machbar erscheinen“, sagte Ulrich Schütt beruhigt mit Blick auf den zweiten Wettkampftag am 2. November gegen Bramstedt und Schuby.

Mehr Bammel hatten die Ostholsteiner in der Partie gegen die gastgebenden Segeberger Bürgerschützen, die aus der höheren Klasse nach einem Jahr zurück mussten. Schütt schlug Susanne Stührwoldt mit 376:350 ebenso sicher wie Strugies Claus Taube (366:359) und Langbehn an Nummer vier Jörg Bandelin (369:364). „Wir wollten die Punkte eigentlich in Traventhal lassen“, sagte Norman Schirm etwas enttäuscht. Der 36-Jährige erkämpfte mit 366:364 gegen Voß den Sieg. Auch die Friseurin Martina Kohnert, die „am liebsten wieder in die spannende Regionalliga aufsteigen“ würde, hatte beim 360:344 gegen „Fiete“ Pietsch ein ruhiges Händchen.

Der VfB Schuby machte als Aufsteiger gegen den SV Roland Bad Bramstedt eine gute Figur und sicherte sich nach 6:4 die ersten Punkte. Gewinner waren dabei Siegfried Kaläne mit 363:357 gegen Michael Fenner, Lothar Henning gegen Alexander Matthes (345:338) und Christoph Knuth über Stefan Seimer (361:355). Die gut aufgelegten Rolandschützen Arnim Luckmann (369:364 gegen Daniel Knuth) und Thomas Richter (362:359) über Torben Gehlsen) milderten die Niederlage ab. Am Nachmittag lief es für die Bad Bramstedter besser, denn Stefan Seimer, Niko Planthaber und Alexander Matthes konnten gegen Süderstapel gewinnen. Für ein Unentschieden reichte es bei Thomas Richter gegen Martin Rahn (358:358). Bei den Gastgebern vermochte allein Ulrich Büchler in der ersten Paarung nach hartem 365:364 gegen Luckmann jubeln. Rellingen trat leider nicht an.

Leider fehlte auch an diesem Austragungsort mit den Sportschützen Fahrdorf II eine gemeldete Mannschaft. Landesligaleiter Joachim Schütt zeigte sich enttäuscht: „Wir haben keine Entschuldigung oder Absage erlebt. Ich habe in der höchsten Schießsportklasse auf Landesebene so etwas noch nie erlebt“.
(Wilhelm Boller - Pressewart KSchV Ostholstein)

Artikel aus dem Abendblatt vom 11.07.2008

Landesmeisterschaften in Kellinghusen - Vier Titel für Jan Schümann

Der Bramstedter ist erfolgreichster Einzelstarter des SV Roland. Sein Verein gewinnt 29 Medaillen, darunter 13 goldene.
Bad Bramstedt (ust)– Die Nachwuchs-Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt machten bei den diesjährigen Landesmeisterschaften reiche Beute. Im Leistungszentrum in Kellinghusen erkämpften sich die jungen Rolandschützen bei 62 Starts mit Gewehr, Pistole und Bogen insgesamt 29 Medaillen und schafften außerdem 14 weitere Top-Ten-Platzierungen. "Wir sind sehr zufrieden. Unser Verein ist bei den am 28. August beginnenden Deutschen Meisterschaften in München mit zwölf Schüler- und Juniorenschützen vertreten", sagte Roland-Jugendtrainer Helmut Schümann, "das ist für einen relativ kleinen Verein ein sehr schönes Ergebnis."
Erfolgreichster Einzelstarter der Bramstedter war Juniorenschütze Jan Schümann, der gleich viermal ganz oben auf dem Siegerpodest stand. Der 19 Jahre alte Schüler war mit dem Luftgewehr (387 Ringe) sowie in den Kleinkaliber-Konkurrenzen Einzel (569 Ringe), Freie Waffe 3 x 40 (1147 Ringe) und Liegend (581 Ringe) nicht zu schlagen. "Dabei konnte Jan wegen seiner schulischen Belastung auch in diesem Jahr nicht optimal trainieren", sagte sein Großvater und Coach Helmut Schümann, "aber in Kellinghusen hat alles prima geklappt."

Weitere Medaillengewinner des SV Roland Bad Bramstedt bei den Landesmeisterschaften 2008:
  • Max Schumann (Schüler): 1. Plätze Luftgewehr (187), LG 3-Stellung (283)
  • Oliver Planthaber (Junioren B): 1. Plätze Luftgewehr (383), KK-Liegend (591); 2. Platz KK-Freie Waffe 3 x 40 (1119)
  • Carina Casten (Juniorinnen B): 1. Luftgewehr (387), 2. KK-Gewehr (550)
  • Beke Kristina Müller (Juniorinnen B): 1. KK-Gewehr (554)
  • Amelie Kleinmanns (Juniorinnen): 1. KK-Liegend (592)
  • Alexander Matthes (Junioren B): 1. Schnellfeuerpistole (461), 2. Luftpistole (363)
  • Florian Ladewig (Junioren B): 1. KK-Freie Waffe 3 x 40 (1120); 2. Plätze Luftgewehr (382), KK-Liegend (581)
  • Madeline Krüger (Schülerinnen): 2. LG 3-Stellung (275)
  • Anika Schroedter (Juniorinnen): 2. KK-Liegend (592)
  • Sascha Krüger (Jugend): 3. Plätze LG 3-Stellung (564), KK-Sportgewehr (529)
  • Ann-Christin Schroedter (Juniorinnen B): 3. Plätze Luftgewehr (378), KK-Sportgewehr (547)
  • Niklas Bahde (Schüler): 3. LG 3-Stellung (281)
  • Nick Müller (Schüler): 3. LG (180)
  • Josefine Dohmen (Juniorinnen B): 3. KK-Liegend (574)
  • Felix Garcia Weiße (Schüler): 2. Freier Recurve-Bogen (582)
  • Jan Oliver Fitzner (Schüler C): 3. Halle Recurve-Bogen (254)

Artikel aus dem Anzeiger vom 12.02.2008

Schützenkönigin? - Nein, danke!

Das Argument der Traditionalisten: Die viereinhalb Kilogramm schwere Königskette ist für die weiblichen Schützen einfach zu schwer!
Bad Bramstedt (Wolfgang Klietz)– Frauen haben das Wahlrecht erkämpft, sind per Gesetz gleichberechtigt und dürfen auch in der Bundeswehr dienen - nur eines dürfen sie nicht: Schützenkönigin in Bad Bramstedt werden. Die Mehrheit der Mitglieder des Schützenvereins Roland hat einen Antrag abgelehnt, der auch Frauen die höchste Schützenehre ermöglicht hätte.
Sabine Casten, die den Antrag bei den traditionsbewussten Schützen gestellt hatte, bezeichnete die Argumente ihrer Gegner als "lächerlich". Kritiker des Emanzipationsvorstoßes hatten darauf hingewiesen, dass die Repräsentationspflichten nicht mit den roten Westen zu vereinbaren seien, die die Frauen im Verein tragen. Außerdem argumentierten die Traditionalisten, die Königskette sei mit 4,5 Kilo für eine Frau ein wenig schwer. Mehr als 50 Münzen hängen daran. "Das schneidet am Hals", hat der Vereinsvorsitzende Andreas Schroedter festgestellt. Für die Männer sei diese Last einfacher zu tragen, da sie Jacken mit Kragen trügen. "
Auch die Damen haben mit abgestimmt", betont Schroedter, der nach eigenen Bekunden auch eine Frau als Königin akzeptieren würde. "Für mich wären beide Wege gangbar gewesen", sagt Schroedter. Deshalb habe er sich bei der Diskussion neutral verhalten. In den meisten Vereinen in Schleswig-Holstein sei es den Männern vorbehalten die Königswürde zu erlangen, so Schroedter.
Beim Sportschießen sind die Frauen sehr erfolgreich
Ohnehin gehe es beim Königsschießen nicht nur sportliches Geschick. Ein wenig Glück ist beim entscheidenden Schuss auf die Scheibe auch im Spiel. Während die Männer bei den 267 Rolandschützen im Kampf um das höchste Amt auch künftig auf den Zufall vertrauen wollen und dabei auch künftig unter sich bleiben, haben beim sportlichen Schießen die Frauen die größten Erfolge zu verzeichnen. Die Tochter des Vereinsvorsitzenden, Annika Schroedter, holte bei Deutschen Meisterschaften Gold und Silber. Sabine Casten bleibt dabei: Es wäre gerecht und fair, wenn auch Frauen die Königswürde erhalten könnten: "Die schießen nicht schlechter als die Männer."
Selbst habe sie allerdings keine Ambitionen für das Amt: "Ich schieße nicht." Sie gab allerdings zu, dass sie überrascht gewesen wäre, wenn die Mitglieder dem Antrag zugestimmt hätten. "Da kommen einige mit Argumenten aus dem letzten Jahrhundert", empört sich die Bramstedterin, die mit ihren Vereinskameradinnen lediglich um einen "Damenpokal" schießen wird. Die Rechte und Pflichten eines Königs kennt Sabine Casten bestens: Ihr Mann Per ist amtierender Schützenkönig in Bad Bramstedt!

Artikel aus dem Anzeiger vom 06.02.2008

Sieger der Landesliga - Aufstieg in die Verbandsliga erkämpft

Den Pistoleros vom Schäferberg weht ein schärferer Wind um die Ohren
Bad Bramstedt (em)– Durch eine knappe Niederlage bei den Aufstiegskämpfen in Kiel im letzten Jahr durfte die Mannschaft der Bramstedter Luftpistolenschützen keine Verbandsligaluft schnuppern und die »Pistoleros vom Schäferberg« drehten daher zerknirscht eine Ehrenrunde in der Landesliga des Norddeutschen Schützenbundes. Obwohl die Saison mit einer 4:6 Niederlage gegen die Boostedter Mannschaft und sehr schwachen Einzelergebnissen begann, ließen sich die insgesamt sieben Schützen nicht beirren und fanden sehr schnell zu ihrer alten Form. Die Mannschaft schenkte ihren zukünftigen Gegnern nichts und überließ ihnen nur wenige Einzelpunkte. Fünf Siege in Folge ließen keinen Zweifel aufkommen, dass sie wieder ganz oben an der Tabellspitze stehen wollen. Und die Liga-Kommission des NDSB hatte ein Einsehen mit den Wünschen der lustigen Rolandschützen und bescherte ihnen durch eine Regeländerung die Möglichkeit, als Sieger sofort in die nächsthöhere Liga aufzusteigen – keine Aufstiegskämpfe mehr!
Aber auch wenn den Bramstedtern vor dem letzten Wettkampf niemand mehr den Sieg streitig machen konnte, kämpften sie wie es von Sportlern erwartet wird: hart, aber fair. Sie gewannen überlegen mit 10:0 gegen die Scharbeutzer Sportschützen. Diese hatten das Pech, einen nicht so glücklichen Tag erwischt zu haben und schossen weit unter ihren üblichen Ringzahlen. Vielleicht verunsicherte sie aber auch der Wettkampf auf der modernen elektronischen Anlage, die eine direkte Live-Ansicht der Einzelschützen ermöglicht – die für Schützen und Zuschauer mit einem Beamer an eine große Leinwand projeziert wird. Auch an eine Übertragung an mehrere Bildschirme, die im gesamten Schützenheim verteilt sind, haben die einfallsreichen Rolandschützen gedacht.
Fakt ist, dass die Bramstedter an diesem letzten Wettkampftag eine hervorragende Leistung zeigten und verdient als Sieger der Landesliga Luftpistole gefeiert wurden. Der Vorsitzende der Rolandschützen, Andreas Schroedter, ließ es sich nicht nehmen, mit einer Runde Sekt auf den Erfolg der Luftpistolenschützen anzustoßen.
Die ebenfalls erfolgreiche I. Luftgewehrmannschaft kämpft am 23.Februar in Braunschweig um den Aufstieg in die Regionalliga.
Nun wird den Pistoleros in der kommenden Saison der Wind stärkerer Gegner um (Anm. des Webmasters: ...die Nase wehen...).

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 06.02.2008

Rolandschützen wollen keine Frau auf dem Thron

Bad Bramstedt (osp): Es bleibt dabei: Eine durch sportliches Können ermittelte Schützenkönigin wird es in Bad Bramstedt auch weiterhin nicht geben. Während der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Roland wurde ein entsprechender Antrag von Sabine Casten mit großer Mehrheit abgelehnt. Nur Männer dürfen das höchste Ehrenamt im Verein bekleiden.
Traditionspflege zählt für die Schützen offenbar mehr als die Emanzipation der Geschlechter und das auch für einige Frauen. 44 Vereinsmitglieder beteiligten sich an der Abstimmung über Castens Antrag, auch Frauen zum Königsschießen zuzulassen. Obwohl 13 Frauen anwesend waren, gab es bei der geheimen Abstimmung nur zehn Ja-Stimmen für den Antrag. In der vorangegangenen Aussprache hatte unter anderem auch Ingrid Möck Partei für ausschließlich männliche Königswürden ergriffen: „Ich bin seit 44 Jahren Mitglied der Rolandschützen, wir sollten alles so belassen, wie es ist.“
Vereinsvorsitzender Andreas Schroedter gab zu bedenken: Die Königinnen könnten nicht in den im Verein üblichen roten Westen ihren Repräsentationspflichten nachkommen, sondern müssten sich entsprechende Trachten anschaffen. Schroedters Amtsvorgänger Horst Witt vermochte keine Probleme mit der traditionellen Regelung zu erkennen: „Es gibt doch genügend männliche Bewerber für den König.“
Einen Kompromiss schluge Udo Köhnke vor, konnte sich damit aber auch nicht durchsetzen: Es könnten ja sowohl König als auch Königin in getrennten Schießwettbewerben ermittelt werden. So wird es auch in vielen anderen Schützenvereinen gehandhabt. Beim Landesschießen des Norddeutschen Schützenbundes treten sogar Männer und Frauen in einem Wettbewerb an. Und siehe da: Gewinnerin wurde 2007 eine Frau: Karin Otte aus Boostedt.
In Bad Bramstedt bleibt nun alles beim Alten. Die Frauen werden beim alljährlichen Königsschießen auch weiterhin um den Damenpokal wettkämpfen. Mit der Trophäe sind allerdings keinerlei repräsentative Pflichten verbunden.
Wie gut Frauen mit Kimme und Korn umgehen können, beweist übrigens immer wieder die eigene Vereinsjugend der Rolandschützen. Anika Schroedter, Tochter des Vorsitzenden wurde im vergangenen Jahr Deutsche Vizemeisterin und belegte bei der Europameisterschaft mit ihrer Mannschaft ebenfalls einen zweiten Platz.

Artikel von der Presseseite des NDSB vom 27.01.2008

Wieder Landesliga Süd-Meisterschaft für LuPi Team Roland Bad Bramstedt

Bad Bramstedt/Eutin (Wilhelm Boller)– Mit einem deutlichen 10:0 machte der Schützenverein Roland Bad Bramstedt in der Luftpistolen-Landesliga Süd zu Hause gegen den SV Scharbeutz alles für die Meisterschaftsfeier klar. Die einzige Niederlage hatte ihnen die SSG BooKuRiTra mit 6:4 beigebracht. „Mit dieser Mannschaft sollten wir die Verbandsliga schaffen“, sagte Michael Fenner, der mit 373 Ringen als Bester auf Nummer eins startete. Keine Mühe hatten gegen die Scharbeuter auch Arnim Luckmann (368), Thomas Richter (362), Niko Planthaber (344) und Arne Matthes (364).
Die Kassauer hatten ebenso wie Tabellenplatzteam SSG BooKuRiTra spielfrei.
Eutin unterlag auf eigenem Stand überraschend klar mit 0:10 gegen den SV Hamwarde. Die Ostholsteiner fielen damit auf den vorletzten Rang vor Burg zurück und müssen jetzt um den Klassenerhalt bangen.
Landesliga Süd - Luftpistole
  • R. Bad Bramstedt - Scharbeutzer SV 10:0
  • Eutiner Sport II - SV Hamwarde 2:8
Tabelle
  • 1. R. Bad Bramstedt
  • 2. SSV Kassau
  • 3. Scharbeutzer
  • 4. SSG BooKuRiTra
  • 5. SV Hamwarde
  • 6. Eutiner Sport II
  • 7. SchG Burg

Artikel aus dem Abendblatt vom 22.01.2008

Luftgewehrschiessen Dramatisches Regionalliga-Finale in Harksheide

Zum Abschied eine Zehn - Frank Hagel sichert der BSG Stadtwerke nervenstark den dritten Tabellenplatz - und beendet seine Karriere.
Norderstedt (Ulrich Stückler): Frank Hagel hat alles in der Hand. Der Luftgewehrschütze der BSG Stadtwerke Norderstedt kann seinem Regionalliga-Team in der Halle des Gymnasiums Harksheide den Sieg gegen die SK Salzhausen sichern.2:2 steht es nach den Erfolgen von Stine Andersen (391:388 gegen Matthias Wübbe) und Dorit Klees (383:382 gegen Ines Holst) sowie den Niederlagen von Mira Jalas (380:385 gegen Petra Putensen) und Beke Jöns (377:385 gegen Daniela Bartels). Hagel, der sich viel Zeit lässt, hat noch drei Schüsse zu absolvieren. Sein Kontrahent Jan Klintworth hat 379 Ringe vorgelegt. 28 Ringe würden Hagel reichen, um das Duell für sich zu entscheiden. Doch als die eigens errichtete Videowand den rund 300 Schießsportfans in der Halle dreimal nur eine Neun anzeigt, stockt allen der Atem. Es geht ins Stechen. Der nächste
Schuss entscheidet, ob die BSG Stadtwerke die Saison als Dritter oder Vierter beendet - und ob die SK Salzhausen absteigen muss.
Beide Kontrahenten legen an. Ein Schuss fällt, es leuchtet gelb auf für Jan Klintworth. Nur eine Neun. Jetzt zieht auch Hagel den Abzug seines Gewehres langsam durch. Plopp! Ein roter Punkt erscheint mitten in der Zielscheibe. Frank Hagel hat eine Zehn geschossen und damit das Stechen gewonnen. Die BSG Stadtwerke Norderstedt (10:4 Zähler) belegt hinter Meister SSG Bramgau (12:2) und dem SB Freiheit Osterode (10:4) Rang drei in der Regionalliga. Die Gäste (2:12) müssen den bitteren Weg zurück in die Verbandsliga antreten.
"Das war wohl mein letzter Schuss", verkündete der glückliche Matchwinner anschließend, "ich werde meine Karriere beenden." So ganz glauben mag dies Jürgen Schumacher, Sportleiter der BSG Stadtwerke, noch nicht: "Ich kann mir schwer vorstellen, dass Frank nach 25 Jahren Wettkampfsport vollkommen aufhören wird. Ich hoffe, dass er sich auf andere Weise bei uns einbinden lässt."
Doch für entsprechende Verstärkung zur Saison 2008/2009 ist bereits gesorgt. "Katja Mesterheide wird vom niedersächsischen Verbandsoberligisten Braunschweiger SG zu uns kommen", so Schumacher,"außerdem haben weitere dänische Schützen unserem Trainer Klavs Christensen signalisiert, dass sie in Zukunft für die BSG Stadtwerke starten möchten."
Einen Tag vor dem dramatischen Regionalliga-Finale war ebenfalls im Gymnasium Harksheide die Endrunde der 4. Norderstedt Open über die Bühne gegangen. Dabei dominierten wieder einmal die Bundesligaschützen des KKS Nordstemmen. Doch auch die Ergebnisse einiger Schützen aus dem Kreis Segeberg konnten sich sehenlassen. So gewann Max Schumann vom SV Roland Bad Bramstedt das Finale der Schüler mit 95,9 Ringen gegen Lukas Schmidt (93,3/KKS).
Bei den Junioren musste sich Schumanns Vereinskameradin Anika Schroedter erst im Finale mit 100,7 Ringen der Osteroderin Anna-Laura Liebscher (102,5) geschlagen geben.
Weitere Ergebnisse der 4. Norderstedt Open:
Schüler: 3. Alexej Hrisanfov 92,4 Ringe (BSG Stadtwerke Norderstedt).
Damen: 1. Kirsten Möller 101, 2. Natascha Vollmer 100 (beide KKS Nordstemmen).
Herren: 1. Henrik Borchers 101, 2. Ralph Lampe 99 (beide KKS Nordstemmen).
Auflageschießen: 1. Rudolf Müller 102 (KKS Kreuztal), 2. Heinz Schuler 101 (KKS Nordstemmen).

Artikel aus dem Anzeiger vom 07.11.2007

Schützenverein Roland Bad Bramstedt hat eine neue Anlage

Jetzt werden die Treffer elektronisch angezeigt
Bad Bramstedt (hot)– Moderne Zeiten beim Schützenverein Roland Bad Bramstedt: Vorbei ist die Zeit, in der die Scheiben zur Auswertung mit Hilfe eines Seilzuges hin- und hergezogen wurden, der Verein ist jetzt in der Lage, die Treffer elektronisch zu erfassen. Die Schützen können ihre Ergebnisse nun auf einem Monitor vor sich ablesen – ob beim Kleinkaliber- oder beim Luftgewehrschießen. Sichtlich stolz sind allen voran der Vorsitzende Andreas Schroedter ebenso wie Sportleiter Rudolf Schnettler und die anderen Schützen über die Anschaffung der Anlage, die insgesamt rund 42.000 Euro kostet. Finanziert wurde die elektronische Trefferanzeige durch Gelder der Sportverbände, eine Menge Eigenleistung und ebenso durch etliche Geldspenden, die seit Herbst des vergangenen Jahres für diesen Zweck eingegangen sind.
Optimierung der Trainingsmöglichkeiten
Eine Investition für die Zukunft. Die Anlage nach dem Vorbild eines Modells, das in München bei den Deutschen Meisterschaften benutzt wird, kann von 13 Schützen parallel genutzt werden. Geschossen wird auf elektronisch projizierte Zielscheiben. Die Kugeln landen in einem Auffang, der mit einem zähen Granulat gefüllt ist. Das bremst den Schuss ab. Ein Wunderwerk der Technik: Der elektronische Messrahmen – 18 mal 18 Zentimeter groß – verfügt über 300 Lichtschranken. Jetzt ist es möglich, auf fünf Tausendstel genau zu messen, erklärt Schroedter. Die Daten werden über Kabelschächte an einen PC geleitet und dann für die Schützen auf einem Monitor angezeigt. Die können dann die Fehlerquellen beim Schießen direkt ablesen und durch Einstellen der Schusswaffe selbst korrigieren. Die Trainingsmöglichkeiten werden dadurch optimiert. »So können wir die guten Schützen noch weiter veredeln«, sagt der Vereinsvorsitzende. Denn erfolgreich ist der Verein ohnehin schon. Schließlich hat der Verein mit Anika Schroedter, Tochter des Vorsitzenden, sogar eine Vize-Europameisterin in seinen Reihen. In Granada/Spanien hatte die 18-Jährige in diesem Jahr mit dem Nationalteam der B-Juniorinnen im Liegendwettkampf (Kleinkaliber) Silber geholt. Der Medaillenregen ist phänomenal: Die Bad Bramstedter Schützen holten in den vergangenen Jahren– gezählt seit 2003 – sage und schreibe zudem fünf Mal Gold und vier Mal Silber bei Deutschen Meisterschaften, 81 Mal Gold, 55 Mal Silber und 36 Mal Bronze bei Landesmeisterschaften sowie 168 Mal Gold, 103 Mal Silber und 91 Mal Bronze bei Kreismeisterschaften. Eine super Erfolgsbilanz. Die neue Anlage, mit der die Bad Bramstedter Schützen jetzt auch technisch mit an der Spitze des Landes stehen, kommt dann sowohl bei den Kreismeisterschaften im März 2008 sowie beim Besucherschießen im April des kommenden Jahres zum Einsatz. Für das Publikum wird es jetzt noch interessanter im Schützenhaus. Bei Wettkämpfen können die Scheiben mit den Ergebnissen von bis zu 15 Schützen per Beamer auf eine Leinwand projiziert und somit visualisiert werden, so dass die Zuschauer die Treffer ohne Zeitverzögerung mitverfolgen können. Gespart wird übrigens jetzt auch das Geld für die althergebrachten Scheiben. »Da kommen immerhin etwa 600 Euro pro Jahr zusammen«, so Schroedter. Moderne Elektronik allein macht aber noch keinen Meister. Bei den Rolandstädter Schützen werden das Training in den Disziplinen Kleinkaliber, Luftgewehr, Bogen und Pistole und vor allem die Jugendarbeit groß geschrieben. Interessierte Mädchen und Jungen ab elf Jahren werden im Verein unter professioneller Anleitung an den Schießsport herangeführt und trainiert. Die Jugendlichen trainieren mittwochs von 16 bis 18 Uhr und freitags von 15 bis 17 Uhr, die Erwachsenen sind mittwochs von 18 bis 21 Uhr sowie sonnabends von 17 bis 20 Uhr an der Reihe. Das Vereinsheim ist unter 04192/2876 zu erreichen. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.schuetzenverein-roland.de.

Artikel aus dem Abendblatt vom 26.10.2007

Ein Hauch von Olympia - Der Hightech-Schießstand

Die Treffer auf der Anlage am Schäferberg werden nicht mehr auf Pappscheiben registriert, sondern elektronisch angezeigt.
Bad Bramstedt (Anne Pamperin): Als der Schützenverein Roland Bad Bramstedt im Jahr 1911 gegründet wurde, mussten die Mitglieder zunächst den Schießstand des Kriegervereins mitbenutzen. Drei Jahre später erwarb der Verein die Anlage am Schäferberg samt Inventar und angrenzenden Ländereien am Herrenholz für 23 000 Reichsmark. 114 Spender trugen damals die stolze Summe von 17 475 Reichsmark zusammen und sorgten so für die Unabhängigkeit der Rolandschützen.
Jetzt - fast 100 Jahre später - weht ein Hauch von Olympia über der Schießsportanlage des SV Roland Bad Bramstedt. Zehn Stände wurden mit modernsten elektronischen Trefferanzeigen ausgerüstet, die bei internationalen Wettbewerben Standard sind. Die Zeit der mühsamen Auswertung der kleinen Pappscheiben ist vorbei.
"Vor drei Jahren kam der Wunsch nach einer elektronischen Trefferanzeige für die Luftgewehr- und Kleinkaliberschützen auf. Intensiv haben wir uns allerdings erst seit 2006 mit diesem Vorhaben beschäftigt", sagt der Vereinsvorsitzende Andreas Schroedter.
Gründe für die Anschaffung: Eine Entlastung der Trainer und eine höhere Attraktivität der Wettkämpfe für die Schützen und vor allem für die Zuschauer, die die Reihenfolge und genaue Position der Treffer live auf einem Großbildschirm angezeigt bekommen.
Das Hauptproblem für Klubchef Schroedter und die Mitglieder waren die Kosten für die neue Anlage und die Ausstattung. Insgesamt 40 000 Euro sollte die elektronische Trefferanzeige ursprünglich kosten - für einen kleinen Verein wie den SV Roland Bad Bramstedt eine gewaltige Summe.
"32 600 Euro haben wir über Zuschüsse vom Landes- und Kreissportverband sowie durch zahlreiche Sponsoren zusammenbekommen. Der Differenzbetrag wurde durch Eigen- und Sachleistungen der Mitglieder und Freunde des Vereins kompensiert", so Andreas Schroedter, der von der Kreativität der Roland-Schützen sehr beeindruckt war. "Dadurch haben wir viel Material gespart und konnten auf einige Anschaffungen verzichten", so der 45-Jährige, dessen Tocher Anika bei den Junioren-Europameisterschaften im Juli in Spanien Mannschaftssilber und bei den nationalen Titelkämpfen in diesem Jahr Bronze im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr gewann.

Artikel aus dem Anzeiger vom 27.09.2007

Vorbildlicher Einsatz im Sport: Bürgerpreis für Helmut Schümann

Bad Segeberg/Bad Bramstedt (em)– An diesem Abend stand das Ehrenamt auf dem Siegertreppchen: Die Jurymitglieder der Kreis Segeberger Bürgerpreisinitiative »für mich, für uns, für den Kreis Segeberg« haben im Kreishaus in Bad Segeberg die Sieger des erstmals in dieser Form im Kreis Segeberg ausgelobten Bürgerpreises verkündet und geehrt. Allen unter dem Motto »Sportlich aktiv«- Ausgezeichneten ist gemein, dass sie sich in herausragender Art und Weise ehrenamtlich im und für den Sport einsetzen. Wer sich derart für den Sport engagiere, der mache sich für ein faires Miteinander stark und vermittle Werte wie Gerechtigkeit und Teamgeist, lobte zu Beginn der Feierstunde Mario Porten, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Südholstein. Porten weiter: »Diese Menschen machen unsere Region lebens- und liebenswürdig.
Im April hatten die Sparkasse Südholstein und die Initiative »für mich, für uns, für den Kreis Segeberg« dazu aufgerufen, sich um die Auszeichnung für Bürger- Engagement unter dem Motto »Sportlich aktiv« zu bewerben. 19 Bewerbungen gingen seitdem ein, sechs Preisträger wurden von den Mitgliedern einer fünfköpfigen Jury ausgewählt.
In der Kategorie »Alltagshelden« vergab die Jury den mit je 500 Euro dotierten Preis an Wolf- Gunter Richter (Fechtgemeinschaft Segeberg) und an Helmut Schümann (Schützenverein Roland, Bad Bramstedt). Gewürdigt wurde damit insbesondere der Einsatz Richters als Trainer, Betreuer, Kampfrichter und Wettkampforganisator im Fechtsport. Im Falle von Helmut Schümann befand die Jury vor allem seinen Einsatz für den Schützennachwuchs als preiswürdig.
Mit dem Bürgerpreis (500 Euro) in der Kategorie »Junior« wurden der Fußballer, Nachwuchstrainer und Schiedsrichter Janiko Lüthje (FSG Schackendorf/Fahrenkrug) und die jungen Aktiven der Tanzgruppe »DANCEsensation« vom TSV Weddelbrook belohnt, die inzwischen auch selbst Gruppen leiten.
In der Kategorie »Lebenswerk« waren es Siegrid Dingeldein vom SC Rönnau 74 und Werner Bunge (VSG Norderstedt), die jeweils 750 Euro einheimsten. Für Siegrid Dingeldein sprach aus Sicht der Jury ihre beeindruckendes Engagement für den SC Rönnau, den sie 1974 mitgegründet hat und für den sie als Schriftführerin, Sparten- und Übungsleiterin über drei Jahrzehnte tätig war. Werner Bunge erhält den Bürgerpreis für seine jahrzehntelange Arbeit in der Versehrten Sport Gemeinschaft Norderstedt, ob nun als 1. Vorsitzender, Sparten- oder Übungsleiter. Die Sieger des Wettbewerbs »für mich, für uns, für den Kreis Segeberg « nehmen nun an der landesweiten Ausschreibung teil; auf Landesebene können sich die Segeberger Preisträger für die bundesweite Endrunde qualifizieren, deren Sieger im Dezember in Berlin geehrt werden.

Artikel aus dem Abendblatt vom 24.09.2007

Sparkasse Südholstein zeichnet engagierte Sportler aus

Kreis Segeberg (Petra Dreu): Für die Sparkasse Südholstein und den Kreis war es eine Premiere: Erstmals wurden durch die Initiative "für mich, für uns, für den Kreis Segeberg" sechs ehrenamtlich tätige, engagierte Sportler in den Kategorien "Alltagshelden", "Junior" und "Lebenswerk" ausgezeichnet. Unter den Preisträgern ist auch ein Norderstedter: Für sei Lebenswerk wurde Werner Bunge mit 750 Euro bedacht: Er engagiert sich seit Jahrzehnten als Vorsitzender, Sparten- und Übungsleiter in der Versehrten-Sport-Gemeinschaft (VSG) Norderstedt.
Aufgelockert wurden die Ehrungen durch eine Fechteinlage von Marie Schemkem (12) und Ronja Stadter (13) von der Fechtgemeinschaft Segeberg. Die Schülerinnen üben den Fechtsport erst seit drei Jahren aus und sind dabei durch die Schule von Wolf-Gunter Richter (45) gegangen, der als Trainer, Betreuer, Kampfrichter und Wettkampforganisator von der Sparkasse als Alltagsheld ausgezeichnet wurde und 500 Euro mit nach Hause nehmen konnte.
Kreispräsident Winfried Zylka würdigte den zweiten Alltagshelden Helmut Schümann (73) vom Bad Bramstedter Schützenverein Roland, der sich besonders um den Nachwuchs verdient gemacht habe. Wie lange er sich bereits ehrenamtlich engagiert, weiß keiner so genau, nicht mal der Kreissportverband, so Zylka.
Erst 19 Jahre jung ist Janiko Lüthje (FSG Schackendorf Fahrenkrug), der mit 500 Euro für seinen Einsatz als Fußballer, Nachwuchstrainer und Schiedsrichter ausgezeichnet wurde.
Nicht dabei sein konnte die zweite Preisträgerin der Junior-Kategorie, Elke Anderson (52), die den jungen Aktiven der Tanzsportgruppe Dancesensation des TSV Weddelbrook die Freude am Tanz vermittelt. Vertreten wurde die Trainerin durch eine fünfköpfige Abordnung. Auch Siegrid Dingeldein (59) konnte ihren Preis nicht selbst entgegennehmen, den sie für ihr Lebenswerk erhielt. Siegrid Dingeldein engagiert sich seit mehr als 30 Jahren beim SC Rönnau.

Artikel aus dem Abendblatt vom 14.07.2007

Landesmeisterschaften Medaillenregen für Bad Bramstedter Sportler - Zehn Rolandschützen fahren zur DM

Bad Bramstedt (ust): Nach Abschluss der diesjährigen Landesmeisterschaften herrscht bei den Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt wieder einmal große Zufriedenheit. Mit 18 Gold-, zehn Silber- und fünf Bronzemedaillen fuhren die Kurstädter erneut die meisten "Treppchenplätze" aller teilnehmenden Vereine ein.
Doch besonders die Nachwuchsschützen des SV Roland sorgten bei Trainer Helmut Schümann noch aus anderem Grund für Freude: "Gleich zehn Rolandschützen haben neben ihren guten Meisterschaftsergebnissen auch noch die Norm für die Deutschen Meisterschaften in München geschafft." Ann-Christin und Anika Schroedter, Ilonka Wendt, Beke Kristina Müller, Oliver Planthaber, Florian Ladewig, Carina Casten, Max Schumann, Jan Schümann und Alexander Matthes dürfen im August die Reise in die bayerische Landeshauptstadt antreten.
Sollte dabei Oliver Planthaber seine Leistung aus Kellinghusen wiederholen können, darf der 16-Jährige auch auf eine Einzelmedaille hoffen. "Oliver hat mit dem Kleinkaliber-Gewehr liegend 592 von 600 möglichen Ringen geschossen", berichtete Helmut Schümann, "das ist eine wirklich erstklassige Leistung."

ERGEBNISSE

Platzierungen der Schützen des SV Roland Bad Bramstedt bei den LM 2007:
Oliver Planthaber (Jugend): 1. Plätze Mannschaft Luftgewehr und Luftgewehr Dreistellung, Kleinkaliber Mannschaft 3x20 und liegend, KK-Gewehr Herren 100m sowie Jugend 3x20 und liegend; 2. Platz LG Dreistellung.
Florian Ladewig (Jugend): 1. Plätze Mannschaft Luftgewehr und Luftgewehr Dreistellung, KK Mannschaft 3x20 und liegend, Luftgewehr und LG Dreistellung, 2. Plätze KK 3x20 und liegend.
Carina Casten (Jugend): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft, KK Mannschaft liegend, Luftgewehr, KK liegend. 2. Platz KK 3x20.
Daniel Schümann und Jan Rasmus Friedrichs (Junioren): 1. Platz Luftgewehr Mannschaft.
Jan Schümann (Junioren): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft, KK Freigewehr 3x40; 2. Platz Luftgewehr Junioren B.
Ilonka Wendt (Juniorinnen): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft, KK Mannschaft 3x20, KK 3x20 Einzel.
Beke Kristina Müller (Juniorinnen): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft Juniorinnen, KK Mannschaft 3x20, KK liegend Einzel.
Ann-Christin Schroedter (Juniorinnen): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft, KK Mannschaft 3x20, 2. Plätze Luftgewehr Juiorinnen B.
Julia Matthes (Jugend): 1. Plätze Luftgewehr Mannschaft Dreistellung, KK Mannschaft 3x20, 2. Platz Luftgewehr Dreistellung, 3. Platz KK liegend.
Alexander Matthes (Jugend): 1. Platz Luftpistole, 2. Platz Sportpistole.
Max Schumann (Schüler): 2. Platz Luftgewehr Dreistellung, 3. Platz Luftgewehr Mannschaft Dreistellung, Luftgewehr Einzel.
Felix Grunewald und Kevin Kay (Schüler): 3. Platz Luftgewehr Manschaft Dreistellung.
Madeline Krüger (Schülerinnen): 3. Platz Luftgewehr Dreistellung.Michael Fenner, Arnim Luckmann und Thomas Richter (Schützen/Herren): 3. Platz Luftpistole Mannschaft.

Artikel aus dem Abendblatt vom 21.06.2007

Sportschießen: Anika Schroedter startet bei der EM für Deutschland

Bad Bramstedt: Junioren-Sportschützin Anika Schroedter hat ihr Saisonziel erreicht. Die 18 Jahre alte Hitzhusenerin darf am 11. Juli bei der Europameisterschaft in Granada/Spanien in der Kleinkalibergewehr-Disziplin 60 Schuss liegend für Deutschland starten.
Beim dritten Ausscheidungswettkampf in Hannover bestätigte die Schützin des SV Roland Bad Bramstedt ihre guten Leistungen der vorangegangenen Runden und belegte unter 38 Bewerberinnen für die drei Startplätze den zweiten Platz. Zweimal 591 sowie einmal 590 Ringe belegen die Beständigkeit der jungen Gymnasiastin. Anika Schroedter wird die deutschen Farben in Granada zusammen mit Melanie Kunz (Westfalen) und Silvia Göbel (Hessen) vertreten.
Ein möglicher Vorteil: Der Schießstand ist ihr bestens bekannt. Bei zwei einwöchigen Trainingsaufenthalten im Frühjahr hat die Deutsche Meisterin des Jahres 2006 im Dreistellungskampf schon einmal Bekanntschaft mit hohen Temperaturen und dem erneut zu erwartenden Seitenwind gemacht.
Ähnliche Wetterverhältnisse herrschten auch beim Alpencup in Mailand. Anika Schroedter gewann beim Vergleichskampf mit Italien, Frankreich, Österreich und der Schweiz den Liegendwettbewerb mit dem Kleinkalibergewehr und erzielte dabei 590 Ringe. Zusammen mit Jessica Mager (587, Solingen) und Nicole Stenzenberger (582, München) langte es auch in der Teamwertung zum Sieg. Im Dreistellungskampf kam Schroedter mit 555 Ringen auf Rang zwölf und holte Mannschafts-Bronze.
In der Luftgewehr-Konkurrenz verpasste sie mit 386 Ringen das Finale, gewann aber mit Jessica Mager (383) und Nicole Stenzenberger (393) Silber in der Teamwertung.
Sonja Scheibl (27, Itzstedt) ist ebenfalls ins EM-Aufgebot berufen worden. Im Trapwettbewerb wird sie zusammen mit Susi Kiemayer (Kirchberg) und Maike Quooß (Liebenthal) für Deutschland starten.

Artikel aus dem Anzeiger vom 20.06.2007

Bogenschützen in Bestform

Bad Bramstedt: Bei den Kreismeisterschaften im Bogenschießen Mitte Mai in Kaltenkirchen bewiesen die jungen Bogenschützen des SV Roland, dass sie zu den Besten im Norden gehören. Collin Mill, der mit seinen 368 Ringen den
Zweitplatzierten mit großem Abstand weit hinter sich ließ, wurde Kreismeister in der Altersklasse Schüler B. Einen weiteren Kreismeistertitel holte sich Felix Garcia-Weiße (Schüler A), dessen 528 Ringe ihm voraussichtlich auch die Teilnahme an der Landesmeisterschaft sicherten. Aber auch Clemens Wolf wuchs bei idealen Wetterbedingungen über sich hinaus – seine persönliche Bestleistung von 406 Ringen brachte ihn auf den dritten Platz auf dem Siegertreppchen.

Artikel aus dem Abendblatt vom 03.02.2007

"Pistoleros vom Schäferberg" schossen sich zum Titel

Mit drei 10:0-Siegen in Folge sichern sich die Kurstädter die Meisterschale in der Landesliga.
Bad Bramstedt: Wie ein Wirbelwind fegte in diesem Jahr die Luftpistolenmannschaft des SV Roland Bad Bramstedt durch die Landesliga-Saison. Mit dem dritten 10:0-Erfolg in Serie festigte das Team die Tabellenführung und sicherte sich nach acht Wettkampftagen den Titel. Im März kämpft die Truppe um den Verbandsliga-Aufstieg. Lediglich einen Vergleich gaben die Roland-Schützen mit 4:6 gegen den SchV Hamwarde ab.
Vor der Saison hatten die Kurstädter mit Niko Planthaber und Alexander Matthes zwei neue Schützen integriert. "Nesthäkchen" Matthes machte dabei eine erstaunliche Entwicklung durch. Viermal gewann er das direkte Duell und war beim abschließenden 10:0-Erfolg gegen den SSV Kassau sogar zweitbester Akteur seines Teams. Entscheidend für den Erfolg war nicht individuelle Stärke, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit, die Planthaber, Matthes, dessen Bruder Arne, Thomas Richter, Arnim Luckmann, Michael Fenner, Haiko Andreä und Heino Schröder auszeichnet.
"Ich genieße die Ausflüge unserer Bande. Auf den Autofahrten hört man manchen neuen Witz. Da bleibt kein Auge trocken und - schießen tun wir ja auch ganz passabel", sagt Kapitän Thomas Richter, der die Konzentration der Kollegen auf den Relegationskampf lenkt. "Am Ende wird gezählt", dämpft Spartenleiter Rudolf Schnettler die aufkommende Euphorie.

Artikel aus dem Anzeiger vom 31.01.2007

“Pistoleros” auf Erfolgskurs - Luftpistolen-Team der Roland-Schützen als Sieger der Landesliga Süd

Bad Bramstedt (em): Wie ein Wirbelwind fegte in diesem Jahr die Luftpistolenmannschaft des SV Roland durch die Saison der Landesliga Süd. Mit dem vierten 10:0 Erfolg in Folge bestätigte das Team seine Spitzenposition in der Tabelle der 9 teilnehmenden Mannschaften. Auch wenn die Ringzahlen des Wettkampfes gegen den SSV Kassau bis zur Hälfte ein sehr knappes Ergebnis vermuten ließen, zeigten die Rolandschützen in der 2. Hälfte ihr Stehvermögen und haben sich die Chance auf den Aufstieg in die Verbandsliga gesichert.
Von den 8 Wettkämpfen mussten sich die Bad Bramstedter nur dem SchV Hamwarde I mit 4:6 knapp geschlagen geben - eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Dazu hat auch sicherlich auch die Integration zweier neuer Schützen beigetragen. Niko Planthaber und Alexander Matthes verstärken das Team um Arnim Luckmann, Michael Fenner, Thomas Richter, Haiko Andreä, Arne Matthes und Heino Schröder.
Beachtenswert ist die Karriere des "Youngsters" Alexander Matthes zu betrachten - er wurde 4 mal Sieger seines Einzelduells und steigerte seine Leistungen unter realem Wettkampfdruck trotz allem soweit, um beim Endkampf in Kassau als zweitbester Schütze eingesetzt zu werden. Diese ungewöhnliche "Coolness" hat ihm beizeiten den Respekt seiner älteren Mannschaftskameraden verschafft.
“Ich beteilige mich gern an den Ausflügen dieser "Bande". Man hört doch immer wieder einen neuen Witz und bei den Autofahrten bleibt eigentlich nie ein Auge trocken! Naja gut - schießen tun wir ja auch noch ganz gut.” ;so der augenzwinkernde Kommentar des Mannschaftsführers Thomas Richter, der lange Zeit große Mühe hatte die Euphorie über die guten Ergebnisse der Luftpistolenschützen zu dämpfen. “Am Ende wird gezählt!” lautet nicht zu Unrecht ein bekannter Spruch des Sportleiters Rudolf Schnettler, der zusammen mit seiner Frau Elke dieses Team unterstützte und begleitete.

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 03.01.2007

Rolandschützen büßten ihre Spitzenposition ein

Kreis Segeberg (wbo): Am vierten Schießtag der Luftpistolen-Landesliga Süd büßten die Rolandschützen Bad Bramstedt ihre Spitzenposition ein. Nach dem 4:6 beim SV Hamwarde und und dem 6:4 gegen SV Rellingen II fielen die Bad Bramstedter auf den dritten Tabellenplatz zurück. Nur Arnim Luckmann und Thomas Richter konnten in Hamberge jeweils mit guten 366 Ringen ihre Duelle gewinnen. Gegen den Tabellenzweiten Rellingen II punkteten erneut Luckmann (372 Ringe) und Richter (355). Niko Planthaber (361) machte mit Erfolg Nummer 3 in den fünf Vergleichen für die Rolandschützen alles klar.
Die Luftpistolenschützen der SSG BooKuRiTra (6.) verloren gegen Hamberge nur auf dem Papier knapp mit 4:6. Lydia Krumbholz und Manfred Raumer konnten punkten, die anderen drei Schießen gingen deutlich verloren. Ihren ersten Erfolg feierte die SG Norderstedt mit 8:2 bei der SG Burg und sprang in der Tabelle der Neunerstaffel auf Platz 5 nach oben. Horst Jarius, Klaus Gabriel, Bernd Prange und Herbert Sielk gewannen ihre Schießen und machten damit den Sieg perfekt.

Artikel aus dem Abendblatt vom 20.09.2006

Der Meistermacher des SV Roland

Trainer Helmut Schümann ist außergewöhnlich erfolgreich. Die Nachwuchstalente aus Bad Bramstedt sorgen seit 2004 auf nationaler Ebene für Furore.
Bad Bramstedt (ust) – Neun Tage lang stand Helmut Schümann, der Jugendtrainer des SV Roland Bad Bramstedt, bei den Deutschen Meisterschaften auf der Olympia-Schießsportanlage in Garching-Hochbrück "unter Strom". Der 71-Jährige aus Großenaspe war Ansprechpartner, Trainer, Tröster und Motivator zugleich.
1999 rief er die Jugendabteilung des SV Roland ins Leben - und seitdem bildet Schümann den Nachwuchs aus, der auf Landesebene nun schon seit dem Jahr 2000 mit schöner Regelmäßigkeit Titel bei den Schülern und Jugendlichen einfährt. Seit 2004 hat es keine Deutsche Meisterschaft ohne mindestens einen Sieg für den Bramstedter Nachwuchs gegeben. Die B-Junioren Anika Schroedter und Jan Schümann holten bei der DM 2006 jeweils Gold im Dreistellungskampf mit dem Kleinkalibergewehr.
Helmut Schümann: "Bis 1999 hat es beim SV Roland kein Freihandschießen für Schüler und Jugendliche gegeben. Es wurden nur hin und wieder Jugendliche zum Erwachsenentraining mitgebracht, die ein wenig Auflageschießen betrieben haben." Mit ein wenig Überredungskunst überzeugte der Rentner, der langer Selbstständigkeit seinen Malereibetrieb an seinen Sohn weitergegeben hatte, den Vereinsvorstand davon, die Jugendgruppe aufzubauen und die notwendige Ausrüstung anzuschaffen. "Als wir ein Jahr später die ersten Schüler-Landestitel holten, waren die letzten Skeptiker überzeugt. Seitdem haben wir die volle Unterstützung des Vereins, und viele Gönner greifen uns immer wieder unter die Arme."
Doch alle Hilfe von außen würde nichts bringen, wenn nicht Helmut Schümann, der seit 1963 Mitglied im SV Roland Bad Bramstedt ist, drei Tage pro Woche im Schützenhaus anzutreffen wäre, um sein Wissen an den Nachwuchs weiterzugeben. "Dabei gibt es kein besonderes Rezept, weshalb die Kinder so gut geworden sind", sagt Schümann, "ein solides Grundlagentraining sowie Balanceübungen für die korrekte Stellung der Schützen sind das A und O. Dazu kommen Übungen zum Anschlag und zum Abziehen. Aber vielleicht ist die eigentliche Kunst ja auch, für jeden Jugendlichen im richtigen Moment die richtigen Worte zu finden."
Dass Helmut Schümann seinen Schützlingen so viel Zeit widmen kann, ist aber auch Ehefrau Else zu verdanken, mit der er seit 1959 verheiratet ist. "Meine Frau steht voll hinter mir und unterstützt mein Engagement für den Verein. Ohne sie hätte ich das bestimmt nicht so gut schaffen können", sagt er dankbar und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: "Dabei schießt sie noch nicht einmal. Aber einer in der Familie muss ja vernünftig sein ..."

Artikel aus dem Anzeiger vom 06.09.2006

Rolandschützen mit Gold im Gepäck

Deutsche Meisterschaften in München: Anika Schroedter und Jan Schümann oben auf dem Treppchen
Bad Bramstedt (bk): Bei der Deutschen Meisterschaft zeigten die jungen Rolandschützen wieder einmal, was in ihnen steckt.
Das intensive, monatelange Training mit Helmut Schümann hatte sich gelohnt. Zwei Goldmedaillen gingen in München an die Bramstedter Sportler. Anika Schroedter (585 Ringe) und Jan Schümann (574 Ringe) schossen beide Gold im Kleinkaliber-Dreistellungskampf.
»In meiner Rolle als Vater und neuer Vorsitzender des Vereins habe ich doppelten Grund, auf Anika stolz zu sein«, sagte Andreas Schroedter. Seine Tochter stellte auf der Olympiaanlage München-Hochbrück mit ihren Ergebnissen einen neuen Deutschen
Juniorinnenrekord auf. Folglich wird sie auch in der Deutschen Nationalmannschaft bleiben. Für Jan Schümann sind die Deutschermeistertitel inzwischen schon Routine geworden.
Zum dritten Mal in Folge brachte er seinen Schützenbrüdern und - schwestern eine Goldmedaille ins Schützenhaus.
»Ich hoffe, ihr seid euch bewusst darüber, dass ihr mit eurer Ausdauer und Disziplin große Vorbilder für eure Altersgenossen seid«, lobte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Als Anerkennung für die Erfolge schenkte er den beiden Siegern eine DVD. Auch sein potentieller Amtsnachfolger Manfred Müntjes zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Schießsportler und überreichte Andreas Schroedter einen Spendenscheck.
In München dabei waren neben den Gewinnern Oliver Planthaber, Ilonka Wendt, Florian Ladewig, Ann-Christin Schroedter, Beke Müller, Michael Fenner und Carina Casten.

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 24.07.2006

WM - kein Grund, nervös zu sein

U-18-Porträt: Schützin Anika Schroedter
Bad Bramstedt (ust): Nein, die so oft zitierten "Schmetterlinge" haben immer noch nicht begonnen, in Anika Schroedters Bauch zu flattern. Dabei hätte die 17 Jahre alte Sportschützin vom SV Roland Bad Bramstedt guten Grund, allmählich nervös zu werden. Immerhin stehen der jungen Hitzhusenerin am Donnerstag ab 11.45 Uhr die bislang wichtigsten 60 Minuten ihrer erst vier Jahren währenden Sportschützen-Karriere bevor. Dann startet Anika Schroedter bei den Weltmeisterschaften in Zagreb für Deutschland im Wettbewerb der Juniorinnen mit dem Kleinkalibergewehr über 50 Meter liegend.
"Ich weiß auch nicht, warum ich so ruhig bin. Ich werde auch ständig gefragt, ob ich nicht Lampenfieber hätte", sagt die Gymnasiastin und lacht, "aber ich bin so glücklich über meine erste WM-Nominierung, daß ich einfach keinen Grund habe, nervös zu sein. Ich bin mit dabei - das reicht doch schon."Die Freude ist verständlich, wenn man weiß, daß Anika und Vereinstrainer Helmut Schümann im Vorfeld bestenfalls auf eine Nominierung im Dreistellungskampf gehofft, aber auch diese noch nicht einmal erwartet hatten. "
Immerhin haben sich 16 Juniorinnen um sechs Startplätze gestrittenen, und im Liegendwettbewerb ist die Leistungsdichte am größten", erklärt das Schießsport-Talent. "Ich bin stolz drauf, daß es mir gelungen ist, drei Ringe Rückstand aus der ersten Qualifikation beim zweiten Wettbewerb in München aufzuholen. Jetzt möchte ich einfach nur noch in Zagreb mein bestes geben und Spaß haben."
Doch vor dem Vergnügen kommt bekanntlich die Arbeit. Und die bestand bei Anika Schroedter in den Wochen seit ihrer Nominierung aus rund 1500 Übungsschüssen sowie einigen Einheiten Kraft- und Ausdauertraining. "Gerade beim Liegendschießen sind es Kleinigkeiten, die über den Erfolg entscheiden", sagt Anika, "und dafür hilft dann nur üben, üben, üben."
Und die Mühe könnte sich lohnen, denn Anika Schroedter geht nicht nur als Einzelkämpferin an den Start: "Bei uns gibt es auch eine Mannschaftswertung, und die Chancen stehen angesichts der letzten Testwettkämpfe nicht schlecht, daß wir da weit vorne landen können. "
Und sollte nichts aus dem heimlichen Traum von einer WM-Medaille werden, hat Anika Schroedter schon das nächste Ziel vor Augen: "Ende August sind die deutschen Meisterschaften in München. Da will ich unbedingt die Weichen dafür stellen, daß ich weiter dem Nationalkader angehöre."

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 08.07.2006

Diese Youngster können zielen

Schießen: Medaillenregen für den Nachwuchs des SV Roland Bad Bramstedt.
Die Jugend- und Junioren-Schützen der Kurstädter räumten bei den Landesmeisterschaften ab.
Bad Bramstedt (ust): Vier lange Wochen haben sich die Landesmeisterschaften der Sportschützen hingezogen. Aber nachdem der letzte Schuß im Landes-Leistungszentrum in Kellinghusen verhallt war und die Verantwortlichen des SV Roland Bad Bramstedt Bilanz zogen, machte sich bei Nachwuchstrainer Helmut Schümann große Zufriedenheit breit.
"Unsere Jugend- und Juniorenschützen haben insgesamt 18mal Gold, zehnmal Silber und fünf Bronzemedaillen geholt", sagt der Coach, der fast täglich im Schützenhaus des SV Roland auf dem Bramstedter Schäferberg anzutreffen ist, "mit dem Mannschafts-Bronze, das unsere Damen und Herren jeweils über 100 Meter mit dem Kleinkaliber-Gewehr gewonnen haben, macht uns das wieder zum erfolgreichsten Verein."
Dabei hätten noch mehr Landestitel für die Kurstädter herausspringen können, doch es gab einen schönen Grund dafür, daß die in zahlreichen Disziplinen mit dem Luft- und Kleinkaliber-Gewehr favorisierte Vorzeige-Schützin Anika Schroedter an mehreren Wettkampftagen nicht vor Ort sein konnte. "Ich hatte zuerst ein Ausscheidungsschießen und anschließend einen Vorbereitungswettkampf mit dem Nationalteam zu bestreiten", erklärte die 17jährige Natinalkaderschützin, die in diesem Jahr aus dem Jugendbereich zu den Juniorinnen B aufgestiegen ist, "ich bin für die Weltmeisterschaften Ende Juli in Zagreb nominiert worden und freue mich sehr darauf."
So ging der Titel des "Goldjungen" der Meisterschaften an Anikas Vereinskameraden Jan Schümann, der gleich sechs erste Plätze einfuhr.

Artikel aus dem Anzeiger vom 05.07.2006

Anika Schroedter fährt zur WM

Bad Bramstedt: Nach zwei Wettkampfwochenenden mit insgesamt neun Starts bei jedem Schützen hat sich Anika Schroedter in München in der Disziplin 60 Schuss liegend zur WM qualifiziert. Die Weltmeisterschaften finden vom 22. Juli bis 5. August im kroatischen Zagreb statt. Für Deutschland gehen insgesamt 25 Schützinnen und Schützen in den olympischen Kugeldisziplinen und im nichtolympischen Kleinkaliber-Liegendwettbewerb der Damen an den Start.

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 08.06.2006

Mannschafts-Gold für Anika Schroedter

Bad Bramstedt (ust): Beim Internationalen Wettkampf (IWK) für Juniorinnen und Junioren in Suhl, der außerhalb von Welt- und Europa-Meisterschaften größten Nachwuchsveranstaltung im Schießsport, hat Nachwuchs-Talent Anika Schroedter vom SV Roland Bad Bramstedt aufhorchen lassen. Im Mannschafts-Wettbewerb konnte die 17jährige zusammen mit ihren Teamkameradinnen Silvia Göbel und Yvonne Jaekel für Deutschland sowohl die Konkurrenz im Kleinkaliber-Dreistellungskampf als auch liegend für sich entscheiden. Auch als Einzelstarterin wußte das Nationalkader-Mitglied des Deutschen Schützenbundes zu überzeugen. Mit dem Kleinkalibergewehr über dreimal 20 Schuß belegte Anika Schroedter (570 Ringe) unter 65 Teilnehmerinnen Platz zehn. Im Liegendwettbewerb (588/62 Starter) wurde sie Elfte und 392 Ringe bei 40 Schuß mit dem Luftgewehr brachten ihr unter 75 Teilnehmerinnen immerhin den zwölften Rang ein. Bereits am kommenden Wochenende steht für Anika Schroedter die nächste große Bewährungsprobe an. Dann bestreitet sie in München die Endausscheidung um das begehrte Ticket für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Zagreb/Kroatien.

Artikel aus dem Anzeiger vom 31.05.2006

Internationaler Schützenwettkampf für Junioren

Anika Schroedter war wieder treffsicher
Bad Bramstedt (em): Der Internationale Wettkampf für Juniorinnen und Junioren in Suhl ist außerhalb von Welt- und Europameisterschaften die größte Nachwuchsveranstaltung im Schießsport weltweit. Auch in diesem Jahr sind wieder über 400 junge Schützen aus 24 Nationen in den Wettbewerben Gewehr, Pistole, Wurfscheibe und Laufende Scheibe an den Start gegangen. Anika Schroedter von den Rolandschützen hat als Junioren- Nationalmannschaftsmitglied wieder ganze Arbeit geleistet.
Anika gehörte zur DSB-Mannschaft und konnte hiermit erste Plätze erringen in den Disziplinen KK-3-Stellung und KK-Liegend. Zusätzlich belegte sie nachfolgende Einzelplatzierungen: KK 3 x 20 Schuss: 10. Platz; KK Liegend: 11. Platz (von 62 Juniorinnen);LG 40 Schuss: 12. Platz.
Bereits am zweiten Juni-Wochenende stehen die nächsten wichtigen Wettkämpfe in München auf dem Programm: Die Endausscheidung für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in Zagreb. Anika hat hierzu in einer ersten Vorrunde schon gute Ergebnisse vorgelegt.

Artikel aus dem Anzeiger vom 16.03.2006

Bewegender Abschied bei Schützen

Sinkende Mitgliedszahlen und steigende Kosten machten eine Umlagenpauschale erforderlich
Bad Bramstedt (tc): Mehrmals an diesem Abend stockte Horst Witt die Stimme. Am Mittwochabend gab er schweren Herzens sein Amt als erster Vorsitzender der Rolandschützen vorzeitig auf. Gesundheitliche Gründe machten diesen Schritt erforderlich. Zum neuen ersten Vorsitzenden wurde Andreas Schroedter gewählt, der allerdings sechs Gegenstimmen hinnehmen musste. Zusammen mit Horst Witt traten auch dessen Stellverteter Peter Glöer und Schatzmeister Udo Köhnke vorzeitig ab. Auch sie müssen aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten. Alle drei bleiben dem Schützenverein aber nicht nur erhalten, sondern
stehen dem neuen Vorstand auch beratend zur Seite. Neuer zweiter Vorsitzender ist Wolfgang Ahle, Schatzmeisterin ist Dörthe Jakubzik. Inge Witt hat ihr Amt als Jugendwartin niedergelegt, ihr Kollege Helmut Schümann übernimmt ihre Aufgaben mit.
Im vergangenen Jahr ist der Mitgliederstand bei den Rolandschützen von 265 auf 248 gesunken. Zudem hat der Verein mit Nachwuchssorgen zu kämpfen, besonders an 20- bis 50-Jährigen fehlt es. Die Jugendlichen, allerdings, die Mitglied sind, machen dem Verein alle Ehre. So wurden Jan Schümann als deutscher Meister im Kleinkaliber 3x20 und Anika Schroedter als deutsche Vizemeisterin in der gleichen Disziplin geehrt. Zu Landesmeisterehren kamen neben den beiden deutschen Meistern auch Oliver Planthaber, Ilonka Wendt, Ann- Christin Schroedter, Florian Ladewig, Carina Casten, Julia Matthes und Helmut Schümann. Als Folge der niedrigen Mitgliederzahlen und steigender Abgaben und Kosten beschlossen die Mitglieder eine einmalige Energiekostenzulage.Bei Kreis- und Landesmeisterschaften müssen die Schützen ab dem 18. Lebensjahr die Startgelder künftig selbst zahlen. Für Übernachtungen bei deutschen Meisterschaften oder im Ligaschießen werden die Teilnehmer einen Eigenanteil tragen müssen.

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 03.02.2006

Segeberger Bürgerschützen Meister

Die Segeberger Bürgerschützen steigen als Meister in die Verbandsliga auf. Alle acht Begegnungen in der Luftpistolen-Landesliga Süd konnten die Bürgerschützen gewinnen. Der 8:2-Heimerfolg gegen die SSG BooKuRiTra rundete das hervorragende Wettkampfjahr ab. Ligaleiter Arnold Schröder ist zuversichtlich, dass die Bürgerschützen auch in der höheren Klasse eine gute Rolle spielen werden. Arne Friedrich gewann seinen Vergleich mit beachtlichen 372:350 Ringen gegen Manfred Raumer. Jörg Bandelin schlug Joachim Frey 359:353, Norman Schirm setzte sich gegen Jutta Döring mit 360:353 durch, und Monika Klüver schlug Lydia Krumbholz 341:337. Nach spannendem Kampf verlor nur Claus Taube trotz guter Leistung mit 366:369 gegen Harald Harm. Die Vizemeisterschaft ging an die Sportschützen Ratekau nach dem 6:4 über Lübeck II. Neben den Hansestädtern als Schlusslicht muss die SG Norderstedt in die Bezirksliga zurück.
Der Schützenverein Roland Bad Bramstedt beendete die Saison nach dem 5:5 beim SV Hamwarde auf Rang 7. Armin Luckmann punktete mit 369:366 Ringen, auch Michael Fenner zeigte bei seinem 365:359 eine gute Leistung. Das Unentschieden sicherte Haiko Andreä mit einem 347:347.

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 10.09.2005

Trotz Erfolg bei der DM: Den Rolandschützen fehlt der Nachwuchs

Bad Bramstedt (ust): Wären nicht die mahnenden Worte von Horst Witt, 1. Vorsitzender des Schützenvereins Roland Bad Bramstedt, gewesen - es wäre eine rundum fröhliche Sportlerehrung im Schützenhaus auf dem Schäferberg geworden. Immerhin gab es nicht nur - mit Grußworten von Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach und Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt - den Deutschen Meistertitel im Kleinkaliber Drei-Stellungs-Kampf von Jan Schümann und in derselben Disziplin Silber für Anika Schroedter (beide 16) zu bejubeln.
Sechs weitere junge Roland-Schützen hatten die strenge Qualifikationsnorm für die DM erfüllt, reisten nach München und präsentierten sich dort stark. Drei andere Schützen hatten zudem die Norm des Vorjahres geschafft, fielen aber wegen der hohen Leistungsdichte auf Bundesebene "durchs Raster".
Doch trotz der erfreulichen Ergebnisse, richtete der Vorsitzende das Augenmerk auf einen ernsten Aspekt: "Wir brauchen dringend neue, am Schießsport interessierte, Kinder im Alter von elf oder zwölf Jahren", sagt Horst Witt mit sorgenvollem Blick auf die Zukunft, "in der Jugendabteilung fehlt der jüngste Nachwuchs, da unsere Schülerschützen im kommenden Jahr in den Jugendbereich rüberwechseln." Dabei wird doch den Youngstern im SV Roland viel geboten: "Mit Helmut Schümann steht ihnen ein Trainer zur Seite, der sich fast täglich in der Schützenhalle aufhält und neben drei Trainingstagen auch noch Einzelunterricht erteilt", erklärt Witt, "und im Hintergrund sorgen mehrere Sponsoren dafür, daß die so kostenintensive Jugendarbeit stattfinden kann. "
Kinder der genannten Altersgruppe, die sich gerne im Schießsport versuchen wollen, melden sich bitte bei Helmut Schümann per E-Mail: @@@@ (wegen SPAM-Gefahr gelöscht) oder unter der Mobilnummer 0170/526 03 23.

Ergebnisse der Schützen des SV Roland bei der DM 2005:

Mannschaftswertungen

Luftgewehr (LG) Drei-Stellung, Schüler
11. Platz, 856 Ringe
LG Schüler
40. Platz, 547 Ringe
Kleinkaliber (KK) 3x20, Jugend
4. Platz, 1682 Ringe
LG Jugend
7. Platz, 1159 Ringe

Einzelschützenwertung

LG Drei-Stellung, weibl. Jugend
18. Platz Anika Schroedter 586 Ringe
KK Liegend, Jugend
6. Platz Jan Schümann 585 Ringe
KK Liegend, weibl. Jugend
13. Platz Anika Schroedter 585 Ringe
KK Liegend, Juniorinnen B
28. Platz Ilonka Wendt 581 Ringe
KK 3x20, weibl. Jugend
2. Platz Anika Schroedter 574 Ringe
74. Platz Ann-Christin Schroedtger 540 Ringe
KK 3x20 Jugend
1. Platz Jan Schümann 568 Ringe
KK 3x20, Juniorinnen B
68. Platz Ilonka Wendt 552 Ringe
LG, weibl. Jugend
19. Platz Anika Schroedter 390 Ringe
47. Platz Ann-Christin Schroedter 385 Ringe
LG, Jugend
16. Platz Jan Schümann 384 Ringe
LG, Juniorinnen B
54. Platz Ilonka Wendt 385 Ringe
LG Drei-Stellung, Schüler
14. Platz Oliver Planthaber 288 Ringe
33. Platz Florian Ladewig 280 Ringe
LG Drei-Stellung, Schülerinnen
39. Platz Julia Matthes 288 Ringe
LG, Schüler
57. Platz Florian Ladewig 183 Ringe
70. Platz Oliver Planthaber 180 Ringe
LG, Schülerinnen
113. Platz Carina Casten 184 Ringe

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 29.08.2005

Bad Bramstedter Schütze Jan Schümann holt Gold

Bad Bramstedt (wbo): Die Talente des Schützenvereins Roland Bad Bramstedt haben bei den Deutschen Meisterschaften wie schon im Vorjahr groß aufgetrumpft. Jan Schümann ließ in München der nationalen Konkurrenz im Kleinkaliber- Dreistellungskampf keine Chance. Anika Schrödter gewann im Dreistellungsschießen die Silbermedaille.
Jan Schürmann lieferte in der Jugendklasse einen souveränen Wettkampf ab. Im Vorjahr Titelträger im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr, war er diesmal im Dreistellungskampf eine Klasse für sich. Mit 568 Ringen setzte sich Jan Schümann überzeugend an die Spitze. Anika Schrödter gelangen mit 574 Ringen bei 60 Schüssen sogar sechs Ringe mehr. Sie lieferte sich mit Yvonne Jaekel aus der Oberpfalz eine packendes Duell, in dem der Bad Bramstedterin am Ende ein Ring zur Goldmedaille fehlte. Nach dem Anschlag im Liegen hatte Anika Schrödter vier Ringe Rückstand. Stehend holt die Rolandschützin auf und ging mit zwei Ringen Vorsprung in das abschließende Knieendschießen. Nach der ersten Serie von zehn Schüssen lag Anika Schrödter immer noch mit einem Ring hauchdünn in Führung. Doch Yvonne Jaekel bewies Nervenstärke. Mit einer fantastischen Schlussserie gewann sie den letzten Vergleich mit 98:96 Ringen und eroberte sich mit 575:574 Ringen Platz 1 zurück.
In der Mannschaftswertung hatten die Rolandschützen Pech. Drei Ringe fehlten zur Bronzemedaille. Worüber Ann-Christin Schroedter überhaupt nicht glücklich war. Nach einer Leistung von 540 Ringen gab sie sich die Schuld am Verpassen des Edelmetalls.
Im Kleinkaliber-Liegendschießen konnte Jan Schümann seinen Titel nicht verteidigen. Mit 593 Ringen hatte er vor einem Jahr auf der Olympiaanlage München-Hochbrück überraschend Gold geholt. Diesmal schoss er 585 Ringe, die zu Platz 6 reichten. Anika Schroedter wurde im Wettbewerb der weiblichen Jugendklasse mit 585 Ringen auf Rang 13 notiert.
Sonja Scheibl (Itzstedter Schützenverein) gewann in der Doppeltrap-Konkurrenz zwar Bronze, aber alle ihre Träume erfüllten sich damit nicht. Nach zwei Serien war sie hinter Susanne Kiermayer (Kirchberg, 68 Treffer) mit 65 Treffern auf Rang 2. platziert. Doch in der Schlussserie lief bei Sonja Scheibl nicht viel zusammen. Sie musste nicht nur Susanne Kiermayer (insgesamt 99) ziehen lassen, sondern verlor mit insgesamt 91 getroffenen Scheiben auch noch Platz 2 an Andrea Meinicke (Berlin, 95).
Im Trapschießen lief es für Sonja Scheibl ähnlich. Nach drei Serien lag sie, gemeinsam mit Silke Hüsing (Baden-Württemberg), mit 68 Treffern vier Scheiben vor der späteren Titelträgerin Jana Beckmann (Schönebeck). Doch im Finale trafen Sonja Scheibl und Silke Hüsing nur 15. bzw. 16 Scheiben. Jana Beckmann (20) zog vorbei. Sonja Scheibl verlor mit insgesamt 83 zerschossenen Scheiben sogar noch den Bronzeplatz an Andrea Meinicke. (84), die mit den beiden Erstplatzierten treffergleich war.

Artikel aus der Hamburger Morgenpost vom 26.08.2005

Vom Auto gerammt - weil er helfen wollte

Hamburg (Simone Pauls): Er wollte nur einen Streit schlichten und Zivilcourage zeigen. Doch er landete auf einer Motorhaube, wurde dort liegend wie in einem Actionfilm meterweit mitgenommen. Vor dem Amtsgericht Wandsbek traf Michael F. (28) gestern den Mann wieder, wegen dem er ein Vierteljahr lang in ärztlicher Behandlung war. Was war passiert? Michael F. ist Polizist. Er war außer Dienst, als er am 20. Dezember vergangenen Jahres auf der Wandsbeker Zollstraße einen Mann beobachtete, der seiner Frau ins Gesicht schlug. Er stellte ihn zur Rede. Der Mann stieg in seinen Golf, wollte wegfahren. Michael F. stellte sich davor, verlangte, auf die Polizei zu warten. Doch der Fahrer fuhr los. Erst machte der Wagen nur einen Hüpfer, dann gab er Gas - mit Michael F. auf der Kühlerhaube. Nach 30 Metern ließ er sich vom Auto fallen.
Resultat der Amok-Fahrt: Knochenknorpelanriss, Gelenkblutungen. Drei Monate lang musste er sich ärztlich behandeln lassen. Angeklagt: Ismail E. (32), arbeitsloser Gabelstaplerfahrer aus Altona. Als er zum Prozessbeginn um 13 Uhr nicht erschien, ließ ihn der Richter von der Polizei zu Hause abholen. Die Verhandlung begann mit 90-minütiger Verspätung. Seine Ausrede: "Ich habe keine Ladung bekommen." Der Richter zog genervt eine Augenbraue hoch. Der Vater eines fünfjährigen Sohnes stritt alles ab. Er habe seine Frau nicht geschlagen, sondern nur geschubst und Michael F. außerdem nicht angefahren. Vier Zeugenaussagen bestätigten die Version des Polizisten. Das Urteil: zehn Monate Haft auf Bewährung, plus sieben Monate Führerscheinentzug. Der Richter: "Wer so etwas macht, ist charakterlich zum Führen eines Fahrzeuges nicht geeignet." Für Michael F. hätte die Fahrt auf der Motorhaube auch weniger glimpflich ausgehen können. Trotzdem bereut er seine Zivilcourage nicht. Er sagt: "Es ist wichtig, nicht einfach wegzuschauen."

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 13.07.2005

Gelungene Aktion der Rolandschützen

Bad Bramstedt (ust): Der Schützenverein Roland in Bad Bramstedt scheint auf optimale Bedingungen abonniert zu sein, wenn es um die Ausrichtung der Ferienpaß-Aktion Bogenschießen geht. Wie schon im Vorjahr begrüßten die Rolandschützen auch diesmal die jungen Besucher, die ihre Treffsicherheit überprüfen und in der Gruppe ein wenig Spaß haben wollten, bei strahlendem Sonnenschein und Windstille. Nach einigen Übungen mit Pfeil und Bogen gab es einen abschließenden Wettkampf. Jeder der 28 Teilnehmer mußte auf der Anlage vor dem Schützenhaus sechs Pfeile auf die Scheibe abschießen und danach auch noch zehn Schuß mit dem Luftgewehr absolvieren. Beim Addieren der Ringzahlen wurde dabei den jüngeren Teilnehmern ein ihrem Alter entsprechender Punktvorsprung geschaffen, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Pokal-Gewinner des Tages waren Rico Ahrens (146 Ringe), Simon Lauff (143) und Lars Hundrieser (133). Doch auch jedes der anderen Kinder konnte sich am Ende der Aktion ein Geschenk aussuchen und wurde mit einer Tüte Naschkram für den Heimweg belohnt.

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 01.07.2005

Die Talentschmiede der Schützen

Medaillenregen: Der Nachwuchs des SV Roland heimst bei den Landesmeisterschaften insgesamt 13 Titel ein.

Bad Bramstedt (ust): Die Sportschützen des SV Roland Bad Bramstedt dürfen optimistisch in die Zukunft sehen. Daß die Kurstädter über eine erfolgversprechende Nachwuchsarbeit verfügen, ist spätestens seit dem Deutschen Jugend-Mannschafts-Meistertitel 2004 im Kleinkaliber liegend sowie der Vizemeisterschaft über 3x20 Schuß von Jan Schümann, Anika und Ann-Christin Schroedter bekannt. Doch bei den aktuellen Landesmeisterschaften mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr in Kellinghusen schoben sich nun auch noch zahlreiche andere Roland-Nachwuchsschützen in den Vordergrund. Oliver Planthaber (Luftgewehr Schüler und Schüler Drei-Stellung) und Ilonka Wendt (Luftgewehr Juniorinnen B und KK Juniorinnen B, liegend) machten beispielsweise mit ersten Plätzen deutlich, daß künftig mit ihnen ebenfalls zu rechnen sein wird. Eine Flut an zweiten und dritten Plätzen von weiteren Roland-Nachwuchsschützen bestätigt Trainer Helmut Schümann in seiner Einschätzung, daß der Verein auf dem richtigen Weg ist: "Bei uns zahlen sich der Trainingseifer, das Talent der Jugendlichen, gesunder Ehrgeiz, gepaart mit der Unterstützung durch die Vereinsführung, und die vorhandene gute Ausrüstung aus." Der Coach hofft zudem auf einen vereinsinternen "Nachahm-Effekt": "Wir hoffen, daß viele unserer talentierten Schüler die erfolgreichen Jugendschützen als Vorbilder ansehen und ihnen nacheifern." Damit der zukünftigen Meistergeneration das Üben leichter fällt, hat Schümann einen Wunsch: "Als technische Aufrüstung für unsere Anlage wären elektronische Trefferanzeigen ideal!" Doch auch ohne diese Hilfsmittel wird der SV Roland Bad Bramstedter ingesamt acht Jugendschützen zu den Deutschen Meisterschaften 2005, die vom 22. bis 28. August in München stattfinden, entsenden. Angesichts des geschlossen starken Auftritts der jungen Rolandschützen zweifelt kaum einer daran, daß die Rückkehrer dann auch wieder Edelmetall im Gepäck haben werden.
ERGEBNISSE - Schützen-Landesmeisterschaften 2005 mit dem Luftgewehr und dem Kleinkalibergewehr - Spitzenplazierungen der Mitglieder und Teams des SV Roland Bad Bramstedt:
Mannschaftswertungen, Luftgewehr
  • 1. Plätze: Schüler, Jugend, Schüler Drei-Stellungs-Kampf
  • 2. Platz: Jugend Drei-Stellungs-Kampf
  • 3. Plätze: Jugend, Junioren

Mannschaftswertungen, Kleinkaliber

  • 1. Plätze: 100m Damen, 3x20 Jugend
  • 2. und 3. Platz: jeweils Jugend, Gewehr liegend

Einzelwertungen, Luftgewehr, 1. Plätze

  • Oliver Planthaber (Schüler und Schüler Drei-Stellung)
  • Jan Schümann (Jugend und Jugend, Drei-Stellung)
  • Ilonka Wendt (Juniorinnen B)

2. Plätze

  • Florian Ladewig (Schüler und Schüler, Drei-Stellung)
  • Carina Casten (Schülerinnen)
  • Anika Schroedter (Jugend, weiblich)
  • Julia Matthes (Schülerinnen, Drei-Stellung)
  • Helge Peters (Jugend Drei-Stellung)

3. Plätze

  • Sascha Krüger (Schüler, Drei-Stellung)
  • Beke Kristina Müller (Jugend, weiblich, Drei-Stellung)

Einzelwertungen, Kleinkaliber Gewehr,1. Plätze

  • Jan Schümann (Jugend, 3x20 und Jugend, liegend)
  • Anika Schroedter (Jugend, weiblich, 3x20)
  • Ilonka Wendt (Juniorinnen B, liegend

2. Plätze

  • Kim Manuel Fischer (Jugend, 3x20)
  • Ilonka Wendt (Juniorinnen B, 3x20)
  • Helge Peters (Jugend, liegend)
  • Anika Schroedter (Jugend weiblich, liegend)

Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 06.06.2005

Anika Schroedter: Blitzkarriere als Schützin

Bad Bramstedt (ust): Es war eine gutgelaunte Gruppe, die von den Ranglisten- und EM-Qualifikationskämpfen der Kleinkaliberschützen auf der Münchener Olympia-Schießanlage den Heimweg nach Bad Bramstedt antrat. Neben Landestrainer Ingolf Falkenberg und ihrem Vereinskameraden Jan Schümann (16) saß auch Rolandschützin Anika Schroedter im Auto: "Ich bin zufrieden. Meine Leistung sollte gereicht haben, damit ich weiter im Bundes-C-Kader geführt werde", so die 16jährige Hitzhusenerin.
Die Gymnasiastin hatte vor kurzem schon beim Internationalen Junioren-Wettkampf in Suhl mit dem zweiten Platz in der Luftgewehr-Konkurrenz für Furore gesorgt. Deshalb kam die gute Leistung mit dem Kleinkaliber-Gewehr auch nicht weiter überraschend.
Das Talent zum Schießen bekam Anika Schroedter mit in die Wiege gelegt. "Mein Opa war schon im Verein, mein Vater hat mit dem Luftgewehr in der Bundesliga geschossen und meine Schwester Ann-Christin ist zusammen mit mir und Jan Schümann 2004 Deutscher Mannschaftsmeister im Kleinkaliber liegend geworden." Ein "alter Hase" mit dem Gewehr ist Anika Schroedter aber noch nicht. Erst 2002 begann sie mit dem Training. "Aber dann ging alles ganz schnell", meinte sie, "vier Wochen später habe ich bereits die Kreismeisterschaften gewonnen und den Sprung in den Landeskader geschafft." Seitdem folgen in schöner Regelmäßigkeit Kreis- und Landesmeistertitel mit dem Luft- und Kleinkalibergewehr sowie Teilnahmen an Deutschen Meisterschaften.
Diese stehen im August auf dem Plan. "Ich traue mir aber nicht zu, ein Ziel zu nennen. Die Resultate sind zu sehr von der Tagesform abhängig", so Anika Schroedter, "aber ohne Ambitionen fahre ich bestimmt nicht nach München." Doch bevor es soweit ist, muß sich die 16jährige erst einmal bei den Landesmeisterschaften an den nächsten beiden Wochenenden in Kellinghusen bewähren. Aber kaum jemand bezweifelt, daß Anika Schroedter wieder gut abschneiden wird.

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 30.05.2005

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Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 30.05.2005

Anika Schroedters größter Erfolg

Bad Bramstedt (ust): Anika Schroedter, Nachwuchs-Schützin des SV Roland Bad Bramstedt, hat sich nach guten Ergebnissen auf regionaler und nationaler Ebene nun auch international einen Namen gemacht. Beim internationalen Junioren-Wettkampf in Suhl, der sogenannten "Kleinen EM", überzeugte die 16jährige gegen Konkurrenz aus Europa, Indien und Israel. In der Disziplin 40 Schuß Luftgewehr stehend gewann die junge Hitzhusenerin gegen 50 Konkurrentinnen mit 495,3 Ringen die Silbermedaille. Schon im Vorkampf hatte Anika mit 394 von 400 möglichen Ringen für Furore gesorgt.
Im Wettbewerb Kleinkaliber Gewehr 60 Schuß liegend kam Anika Schroedter mit 585 Ringen auf den sechsten Rang und sicherte so auch ihrem Rolandschützen-Team mit Ann-Christin Schroedter und Jan Schümann den Sieg in der Mannschaftswertung.

Artikel aus dem Anzeiger vom 16.03.2005

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Artikel aus dem Anzeiger vom 09.03.2005

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Artikel aus dem Anzeiger vom 05.01.2005

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Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 06.01.2005

Bad Bramstedts Bürgervorsteherin Annegret Mißfeldt und Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach laden zum Neujahrsempfang am 9. Januar in den Schloßsaal ein. Geehrt werden Sportler und andere Bramstedter, die sich besondere Verdienste erworben haben. Die höchste Auszeichnung, die die Stadt vergibt, erhält der 80 Jahre alte Günter Warnemünde. Er bekommt die Bramstedter Ehrennadel. Warnemünde war Stadtverordneter, Bürgervorsteher und stellvertretender Bürgermeister. 43 Jahre leitete er als Vorsitzender den Schützenverein "Roland Bad Bramstedt". Außerdem werden erstmals die Sternsinger der Kirche auftreten. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr.

Artikel aus dem Anzeiger vom 01.12.2004

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Artikel aus dem Anzeiger vom 03.11.2004

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Artikel aus Bad Bramstedt live vom 01.10.2004

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Artikel aus dem nordexpress vom 22. September 2004

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Artikel aus dem Anzeiger vom 22.09.2004

artikel 4 artikel 5

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 18.09.2004

artikel 6

Artikel aus der Segeberger Zeitung vom 07.09.2004

artikel 7

Artikel aus der Schützenzeitung

artikel 8

Artikel aus dem Anzeiger

artikel

Artikel aus "Segeberger Zeitung" vom 03.01.2004

Bad Bramstedt(sr): Wer die Bad Bramstedter Pistolenschützen zum Wettkampf begleitet, wartet vergeblich auf den großen Knall. Denn die aktivste Pistolengruppe des Schützenverein Roland schießt nur mit Druckluft. Im Augenblick konzentrieren sich die Mitglieder der Truppe auf die Rundenwettkämpfe der Bezirksliga Süd. Auch wenn die meisten der Bad Bramstedter Schützen seit Jahren Pistolen aller Kaliber schießen, wird die Luftpistole immer beliebter. Da es für die Pistolenschützen keinen Trainer gibt, stellt sich Helmut Schümann, Trainer der Jugendgruppe, zur Verfügung, um der Mannschaft Tips und Ratschläge für den erfolgreichen Schuß zu geben. Mit Erfolg: Vor kurzem wurde der Vergleich gegen die Schützengilde Beckersberg Henstedt-Ulzburg II mit 8:2 gewonnen. Bei den besten Schützen der Mannschaft ließen sich alle Treffer auf den 40 Scheiben mit einem 2 Eurostück abdecken. Wer das Pistolenschießen kennenlernen möchte, ist beim wöchentlichen Training an jedem Sonnabend ab 18:00 Uhr in der Schützenhalle der Rolandschützen (Rugenbusch 14) willkommen. Informationen zum Pistolenschießen gibt Rudolf Schnettler (Tel. 04324/1301), Sportleiter des SV Roland . Zur Kontaktaufnahme können auch E-Mailadressen oder Telefonnummern von der Internetseite des Vereins unter www.schuetzenverein-roland.de genutzt werden.

Artikel aus "Der Anzeiger" vom 20.08.2003

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Artikel aus "nordexpress" vom 13.08.2003

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Letztes Update: 10.03.2010, 11:02 Uhr